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FREAK VALLEY FESTIVAL 2015 – Teil 2 (Der Samstag)

10933943_809347745781619_7020063949072870433_n(vo) Im zweiten Teil unserer Reise ins Tal der Freaks nun auch von mir ein paar Worte zum FVF allgemein und zur 2015er Edition. Mein Vergnügen ist es nunmehr seit vier Jahren, seit Beginn des Freak Valley Festival Zeitalters in 2012, die auftretenden Bands unseren verehrten und versammelten Freaks vor der Bühne und auf dem AWo Gelände mit ein paar Worten zu präsentieren.

Das habe ich nun bis zum Ende des FVF 2015 knapp hundertmal gemacht, mit geringen Abweichungen da und dort: „Liebe Freunde! Und nun für Euch bei unserem Freak Valley Festival: Aus ….( mittlerweile Weltumspannend), Band ….“ . Sehr viele dieser Musikschaffenden, angesiedelt in den unterschiedlichsten Genres und Härtegraden, schafften es mit Leichtigkeit, das wir starteten und abhoben…..das Runterkommen danach dauerte oft genug mal ein bißchen länger. Bestes Beispiel in diesem Jahr: TUBER aus Griechenland!

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Zugegebenermaßen mit großem Lokalpatriotismus, aber damit müsst Ihr leben. Denn wir RBBSler haben diesen Auftritt per Sponsoring ermöglicht. Und dazu auch noch zusätzlich diese Worte: es ist doch immer wieder erstaunlich, was Musik in meinem und vielleicht auch in deinem oder deinem Körper auslösen kann oder veranstaltet. TUBER und den anderen Bands sei Dank!
Beim Auftritt „unserer RBBS Band“ am Samstag ab 15:45 Uhr hatte ich, neben vielen anderen Feierfreaks: Pipi in den Augen, Gänsehaut, Orangenhaut, die wenigen Haare auf dem Kopp standen Richtung Siegen/ Wittgensteiner Berge, endliche Glücksgefühle und am Schluß: Nacken, Knie, Füße, fast keine Luft mehr, roten Kopp. Scheiß drauf! Der versammelte RBBS Fünfer, Yvonne, Charly, Jens, Tom und Volker, war fertig mit dieser Welt. Was für eine beeindruckende Show! Es war die erhoffte instrumentale Reise in eine andere Welt, Abheben und nicht so schnell wieder runterkommen. Fast keiner der anwesenden Freaks, außer uns und ein paar Eingeweihten, kannte dieses griechische Quartett mit vier Steuermännern, live schon gar nicht, nur Vinylistisch. Sie schossen uns förmlich in den Wind und in die mittlerweile vorhandenen Cumuluswolken. TUBER: verröhrt, verrockt, geröhrt und nicht geschüttelt.
Unser Rockfreak Alex aus GAP, der die Jungs mit unserem Rockfreaks Sprinter vom Flughafen Düsseldorf abholte und auch am Sonntag wieder wohlbehalten zurückbrachte, war genauso baff und fertig und grinste ohne Unterlass.

Ansonsten könnte ich zum kompletten Geschehen noch Romane schreiben, ich beschränke mich auf einige Anmerkungen.
Ich sah in den vier Jahren noch nie soviele Freaks vor der Bühne wie beim Auftritt der Blues Pills am Donnerstagabend um 22 Uhr 30 – Freaks bis zum AWo-FVF Horizont, ein faszinierendes Bild, Klösse im Hals.
Freaks, die einen kompletten Song zu Ehren einer Band zum Besten gaben, so geschehen bei Crippled Black Phoenix.
Bands von anderen Sternen, geerdete Bands: Gitarrengötter, Schlagzeugtiere, Mikroeinpeitscher, Magengrubenbässe, Orgelfreaks, Groovehöllen.
Das Bühnengeschehen in den Umbaupausen mit bestens eingespieltem Team funktionierte wie ein Schweizer Uhrwerk, Pausenmusik von DJ WoFo formidabel, dieser und der Festivalsound göttlich, Licht grandios. Tolle Helfer aus allen Himmelsrichtungen.
Alle Rockfreaks in Hochform.
Die AWo Leute, ein Traum. Genauso wie unser Zeltplatzguru Henner Flender und die Beienbacher Frühstücksleute.
Medizin vor Ort Note 1.
Kein Stress, kaum Hektik, sehr lecker Essen und Trinken.
Ein großartiges, für diesen Festivalzweck gemaltes und geschaffenes Publikum.
Geldausgabestellen vom Feinsten (Vinyl, Silberlinge, Tuch und Tücher, Merch).
Viel Spass mit HMHTV, die eine Doku aufnahmen, mit zahlreichen Mikroüberfällen 🙂
Hochzeitsparty am Samstagnachmittag: Rock Freak Ellen und ihr Angetrauter Lars. Party, Brautstraußwerfen von der Bühne, Hochzeitsständchen von unserer Hausband Bushfire.
Verlosung einer Jeansjacke mit einem von Cany Carton aus Berlin gestalteten, unikatierten Rückenaufnäher in XL, Losnummer 177.
Und sonst so: Stoner, Blues, Hard, Heavy, Psychedelic aus Australien, Island, Norwegen, Schweden und vielen anderen Ländern. Vom Cyborg Boogie bis zum Uluru Rock.
28 Bands, drei Tage.
In die Fresse, auf die Zwölf, in den Nacken, Abflug, sanfte Landung, Spaß in allen Backen!
Freaks aus Tomsk, Turku, Melbourne, Madrid, Tel Aviv, Bombay, Bozen, Beienbach und Berlin, insgesamt waren 24 Länder vertreten.
Und Wetter, Wetter, Wetter!

Dank an alle Beteiligten! Bis zum nächsten Freak Valley Fest…..(Volker)
Alle Photos Jens Mueller (radicaleye)

KAMCHATKA

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THE VINTAGE CARAVAN

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BUSHFIRE Unplugged Sessions

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CRIPPLED BLACK PHOENIX

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EYEHATEGOD

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A Trip to the ELECTRIC MOON…

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EARTHLESS

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