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Birth Of Joy – Live At Ubu

Birth(ch) Bereits 2005 in Utrecht gegründet und seit 2010 aktiver unterwegs, sorgen die drei Holländer mit ihren energiegeladenen und schweißtreibenden Rock & Roll Shows weltweit für Furore. Der Name der Band ist eine Anspielung auf Friedrich Nietsches Werk „Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik“. Bereits ihr Konzert am 16.4.2014 im Feierwerk München vor kleinen Publikum im Orangehouse wurde begeistert aufgenommen. Was die Band mit einem Uralt-Gerät, einer Hammondorgel, zeigte, war schon erstaunlich. Ihr Sound aus den psychedelischen 60/70er Jahren, gewürzt von MC5, The Doors und Pink Floyd, spricht mich als Doors Fan ganz klar an. Aber jetzt will ich auf ihre neueste Produktion kommen. Was sie auf den fast 2 1/2 Stunden Material spielen, kreuz und quer durch ihre Diskografie, überzeugt, fast wie ein Best of Album, aber Live eingespielt mit Club-Atmosphäre. Der Sound ist ausgesprochen gut, sehr klar, aber nicht allzu stark überarbeitet. Aufgenommen wurde das Livealbum im Januar 2015 während zweier ausverkauften Shows im französischen Rennes. Das Trio mit einem Schlagzeuger, der John Bonham’s Sohn sein könnte, einem Organisten, der sein Instrument zum Äußersten treibt und einem singenden Gitarristen, der wie die Inkarnation von Jim Morrison wirkt, katapultiert die Band Energie in die moderne Zeit, der man sich nicht entziehen kann.

Die Hammondorgel sticht angenehm prägnant aus dem Klangbild hervor und vollzieht neben der rifflastigen Gitarre noch manch andere Soundakrobatik mit Bassunterstützung. In der zweiten Hälfte von „Live At Ubu“ zündet jene Bühnenatmosphäre, die vorher zu kurz kam. Das Jam-Feeling kommt jetzt in „Dead Being Alive“ und „Monster“ knackig rüber, Songs wie „Three Day Road“ und „Mad Men“ werden vom Publikum mit Kusshand begrüßt, und beim erstklassigen „Make Things Happen“ sollte jeder, der 70’s-Rock vergöttert, hochspringen.

Toller Höhepunkt und eine Wucht ist „Magic“, in dem man förmlich die Energie der Band greifen kann, „The End“ von den Doors dürfte sicherlich dabei Pate gestanden haben. Nicht weniger gefällt mir „How It Goes“, zu dem es auch ein Video gibt, das unten als Link angefügt ist. Das Live-Album beinhaltet alle Höhepunkte ihres Schaffens. Gratulation an die drei Jungs!….(Charly)

Das Album erschien am 12. Juni via Long Branch Records als Doppel-CD/triple Vinyl-Album, auch in Colour.

Platte

 

 

 

 

 

Line-up:

Kevin Stunnenberg – Vocals/Guitar
Bob Hogenelst – Drums/Backing Vocals
Gertjan Gutman – Organ/Bass

Tracklist:
01 – The Sound [5:53]
02 – Teeny Bopping [4:29]
03 – Devils Paradise [5:41]
04 – Envy [5:20]
05 – Fat Fish [3:11]
06 – Grow [3:35]
07 – Magic [6:16]
08 – Surfing A Gogo [3:39]
09 – Code Red [5:27]
10 – Backstabbers [6:28]
11 – Motel Money A Way [7:35]
12 – Drink The Cup [8:15]
13 – Not Much Time To Lose [3:59]
14 – Smile [3:44]
15 – Dead Being Alive [10:57]
16 – How it Goes [3:40]
17 – Rockroll Show [4:57]
18 – Three Day Road [7:33]
19 – Make Things Happen [9:59]
20 – Mad Men [3:02]
21 – Know Where To Run [4:08]
22 – No Big Day Out [3:09]
23 – Monster [10:42]

Diskografie
Make Things Happen (CD, 2010, Eigenverlag)
Make Things Happen (EP, 2011, Suburban Records)
Make Things Happen (CD, 2011, Suburban Records, neues Coverdesign)
Life in Babalou (LP + CD, 2012, Suburban Records)
The Sound of Birth of Joy (Kompilation, CD, 2013, Modulor/Grand Palais)
Prisoner (CD, 2014, Suburban Records, Modulor/Grand Palais)
LIVE AT UBU (LP + CD 2015, Long Branch Records)

Bandfoto-2

 

 

 

 

Live 2015:
16.07. CH – Montreux, Montreux Festival
17.07. CH – Bern, Gurten festival
18.07. DE – Weigendorf, Open Air
24.07. DE – Beelen, Krach Am Bach
31.07. DE – Raversbeuren, Lott Festival
28.08. DE – Lehrte, Zytanien Festival

https://birthofjoy.bandcamp.com/
http://www.birthofjoy.com/
https://www.youtube.com/watch?v=aqTOYOI8k_0

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