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musikalisches schreibkollektiv

Neuerscheinungen, die uns im Juni 2015 aufgefallen sind.

Juni-2015 (ch + vo) Ein bunte Mischung Psychedelic, Doom, Stoner und Postrock aus Italien über Sibirien bis Argentinien. Alle diese Bands finden Musikalisch zusammen, mit leichten Eigenheiten ihrer Herkunft. Sie sind leider selten oder auch gar nicht in Zeitschriften zu finden, aber dafür gibt es ja unseren Blog. Keine Spur von Mainstream und Plattheit, einfach nur gute, selten gehörte Musik.

Wierd OwlWeird Owl – Interstellar Skeletal

Man könnte Weird Owl mehr als magischen Zirkel denn als Band bezeichnen. Die alchemistische Vereiningung existiert bereits seit 10 Jahren, fand sich in Brooklyn, und strickt seitdem stetig an der Brücke zwischen Psychedelic und Stonerrock. Auf ihrer neuen Reise ins Universum, dem Ende 2013 erschienenen Album  „Healing“, nahmen sie mehr fuzzy Gitarren denn je mit und beschritten verstärkt auch die knorrig verworrenen Trampelpfade der halluzinogenen 60er und 70er. Einen Promipush bekamen Weird Owl von niemand Geringerem als Anton Newcombe, Sänger der legendären Brian Jonestown Massacre. Über Weird Owl schwärmt er: „Ihre Formel ist Harmonie und Einfachheit, ihr Sound die perfekte Geometrie. Über alldem liegt ein Hauch von Schönheit.“ Während auf dem letzten Album noch ein Auge auf den Niedergang der Welt blickt, schauen Weird Owl auf „Interstellar Skeletal“ nur nach oben. Der Himmel ist hier nicht das Limit.
Jeder Track auf „Interstellar Skeletal“ dient als interdimensionales Portal für die Freizonen jenseits des üblich terrestrischen Schleiers, sei es via Schamanismus „Silver Ziggurats“, dem zweiten Weltkrieg Bomber als spirituelle Metapher „Flying Fortress“, Tod personifiziert in „White Werewolf“ oder die beunruhigende Kraft einer außerirdischen Gottheit „God“. „Interstellar Skeletal“ wurde im Herbst 2014 aufgenommen und von Jeffrey Berner (Psychic TV, Naam Dead Stars) im Galuminum Foil Studio, Brooklyn gemischt.

Das Album erschien am 21. Mai via A Recordings als CD und auf Vinyl.

Line-up:

John Cassidy – Keyboard, Synth
Kenneth Cook – Bass, Keyboard, Synth, back-up Vocals
Sean Reynolds – Drums, Percussion
Jon Rudd – Guitar
Trevor Tyrrell – Vocals, Guitar

Tracklist:
01 – Interstellar Skeletal [2:19]
02 – Silver Ziggurats [3:33]
03 – God [6:35]
04 – Split From The Sun [4:26]
05 – Fine Vibrations [8:17]
06 – White Werewolf [6:44]
07 – Flying Fortress [6:20]
08 – You Are A Spacecraft [5:02]
09 – Interstellar Skeletal II [0:43]

https://www.facebook.com/pages/Weird-Owls/269887369701175#!/pages/Weird-Owl/228052617387393?fref=ts

God IsGod is an Astronaut – Helios | Erebus

Die irischen Jungs standen zuletzt 2013 mit ihrem Werk „Origins“ in den Schlagzeilen. Extravagante Live-Shows, mit aufwendigen Licht-Effekten, machen seit jeher die Performance der Band zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Space-Attitüde und Electronica-Elemente in dem starken und eigenständigen Sound der Formation sowie der seltene Vocal-Einsatz und die atmosphärische Länge lassen den komplexen Instrumental-Sound in den Vordergrund treten. Die öffentliche Anti-Kriegs-Haltung der Band schlägt sich immer wieder in den kritischen Songs nieder. Das Konzept des neuen Werkes „Licht vs. Schatten“ oder „Hell vs. Dunkel“ lässt sich bereits am Albumtitel erkennen – Helios, der Sonnengott, im ewigen Clinch mit Erebos ((latinisiert Erebus), dem Unterweltgott. So schrieb Bassist Niels Kinsella bereits auf Facebook: „‘Helios | Erebus’ will be the band’s heaviest release yet, capturing fully the band’s intensity live while retaining the dark ambient passages they are known for.” Die Meldung kam ausgerechnet am 20. März, als Europa gerade eine Sonnenfinsternis bezeugen durfte. Stimmig, atmosphärisch und ausgeklügelt – genau wie die anspruchsvoll gestrickte, überwiegend instrumentale Musik der Band.

Das Album erschien am 21. Juni via Revive Records als CD und Vinyl.

Line-up:

Torsten Kinsella – Guitars, Keyboards, Vocals, Programming
Niels Kinsella – Bass
Lloyd Hanney – Drums
Jamie Dean – Keyboards, Guitars, Vocals

Tracklist:
01 – Agneya [4:58]
02 – Pig Powder [5:40]4
03 – Vetus Memoria [5:20]
04 – Finem Solis [5:03]
05 – Helios | Erebus [8:31]
06 – Obscura Somnia [4:04]
07 – Centralia [feat. Jimi Scanlan] [6:47]
08 – Sea Of Trees [4:49]

http://godisanastronaut.com/album/helios-erebus

FreedomFreedom Hawk – Into Your Mind

Freedom Hawk aus Virginia vermischen auf „Into your mind“ harte Riffs, ordentlich Groove und schwermütige Gitarrenmelodien. Der Heavy Rock der Band blickt zurück auf das Beste der Siebziger, verleiht dem ganzen aber einen fuzzigen Glanz, der modern daherkommt und sich auf gekonntes Songwriting stützt, welches weit mehr als nur Retro-Gepose ist. Sie bringen eine neue Dynamik in den Fuzz mit all dem Vorwärtsdrang, der schon »Holding On« unwiderstehlich machte, doch hier etwas mehr auf den Punkt trifft. Die Band ist selbstbewusster, wagt sich weiter hinaus in unbekannte Territorien und fühlt sich heimischer in ihrem eigenen Stil. Songs wie »Journey Home«, »Lost In Pace« und »The Line« weiten die Grenzen aus, die sich FREEDOM HAWK einstmals gesetzt haben. Bringen Elemente von Psychedelia/Space Rock ein und verzücken damit auch Fans von BLACK SABBATH, GRAND FUNK, CLUTCH, FU MANCHU, und GREENLEAF.
Es ist nicht nur so, dass Mortons Stimme exakt in der Mitte der beiden Organe von Ozzy Osbourne und Andrew Stockdale liegt. Freedom Hawk zelebrieren Rhythmen und Riffs, bei denen man glauben könnte, der Teufel wäre hinter ihnen her. Ihre Livevorstellung ist auch sehr überzeugend, was sie am 5, Juli beim Freak Valley Festival 2015 bewiesen haben.

Erscheint am 26. Juni via Small Stone Records als Farb-Vinyl in Neon Orange, limitiert auf 500 Stück.
Line-Up:
T.R. Morton – Guitar,Vocals
Mark Cave – Bass
Lenny Hines – Drums

Tracklist:
01 – Blood Red Sky [4:58]
02 – Journey Home [5:06]
03 – Lost In Space [5:55]
04 – On Your Knees [5:26]
05 – Waterfall [4:32]
06 – Radar [4:49]
07 – Beyond Our Reach [4:25]
08 – Into Your Mind [4:39]
09 – The Line [6:47]
10 – All Because Of You [5:23]

https://freedomhawk.bandcamp.com/album/live-the-jewish-mother

White MannaWhite Manna – Pan

Was dieses Quintett erschafft, zielt auf gigantische Ausmaße von übersinnlichen Erfahrungen. Quer auf dem steinigen Pfad der Psychedelic auf Exkursionen durch halluzinogene Farbenmuster. Spacerock, der zugleich Hawkwind wie frühe Monster Magnet evoziert und so dicht, so flirrend, so kosmisch hart wie Quecksilberstrudel durch den sakralen Raum dieser Klänge strömt. Minutenlange, stoische Acidgitarrenfeedbacks und Synthieeffektornamente unterstützen den wilden, doch disziplinierten Malstrom von Bass und Schlagzeug. Alles fliesst ineinander über und schaft meditative Parallelwelten, suggestive Klänge der Sternenfahrten in heißen Nächten: acht unerbittliche Tracks, tief aus dem Tal der verborgenen Übersinnlichkeit hervorgehoben. Wüstengroße Meskalinabstraktionen, exzellente Orgien in der Sphäre von Bardo Pond, Oneida und Carlton Melton. Komplett analog eingespielt, die Einahmen kommen dem Aufbau eines Analogstudios in Humboldt County zugute.

Das Album erschien am 1. Juni via Cardinal Fuzz auch als Splatter Vinyl.

Line-up:

David Johnson – Guitar, Vocals 
Johnny Webb – Bass
Tavan Anderson – Drums 
Anthony Taibi – Guitar 
Dario Marcello und Merrick McKinlay
Tracklist:
01 – Pan [5:30]
02 – Dunes I [7:31]
03 – Dunes II [7:03]
04 – Evil [5:01]
05 – Beta Travelers [7:23]
06 – E Shra [11:46]
07 – Slow Dust [10:23]
08 – Master of the Universe (Live) [6:08]

https://whitemanna.bandcamp.com/

AncientAncient Sky – Mosaic

„Mosaic“ ist eine neue Absichtserklärung von Ancient Sky, der die Band als eine der dynamischsten Brooklyns definiert. Mit einer Ansammlung von sieben Songs des Bandleaders Brian Markham. Mit Ben Greenberg an Bord als Produzent und Toningenieur aus dem Future/Past Studio in Hudson NY. Die perfekte Kombination aus Songs, Personal und Aufnahmestudio führte zu einem Album, das den altem Sky Live-Sound zum ersten Mal so erfasst.
Es ist keine Stoner-Rock-Chill-Jam-Session. Das Album präsentiert Songs, die in das Psychedelic-Rock-Spektrum fallen. „Sing Swing“ ist mehr Rock, während „Protection“ eine euphorische Psychedelic-Trance Orgie ist. Allerdings gibt es einen Song, der beides am besten kombiniert „Garbage Brain“ Markham spielt seine lockere Fuzz-Gitarre und driftet dabei in psychedelische Welten ab. Der Song verliert sich am Ende mit Evans ‚Glockenspiel-ähnlichen Spiel. Nehme ein Bad in den wirbelnden Wellen der hypnotischen Echos, Reverbs, verzerrten Riffs, und dem psychedelischen Trip. Klar, schön und Abwechslungsreich das Album.

Das Album erschien am 9. Juni via Wharf Cat Records auch als Vinyl.

Line-up:

Brian Markham – Guitar, Vocals 
kevin Lamiell – Bass 
Brandon Evans – Keyboard 
Pat Broderick – Drums 
Adam Bulgasem – Drums
Tracklist:
01 – Sing Swing [5:14]
02 – Two Lights [4:53]
03 – Garbage Brain [4:44]
04 – Know [4:13]
05 – Induction [6:12]
06 – Protection [4:45]
07 – Ancient Tape [6:23]
08 – Powerty (Bonus Track) [6:27]

https://ancientsky.bandcamp.com/album/mosaic

 

NibiruNibiru – Padmalotus

In den letzten Jahren sind ein paar gute okkulte Theoretiker und Wissenschaftler, die zu viel Zeit zum Lesen hatten, dazu übergegangen. uns die unvermeidliche Rückkehr von Nibiru zu verkünden. Wenn sie über den sagenumwobenen Planeten sprechen würde ich sagen, ihren Argumenten ist kein Glück beschieden, aber wenn sie auf das italienische Trio „Nibiru“ bezogen sind, schlagen die zurück mit ihre bisher mächtigsten Album.
Ihr Sound bewegt sich zwischen Ufomammut und Dark Buddha Rising. Eine Verbindung von Doom, Drone, Sludge, und einer darunter liegenden psychedelischen Atmosphäre, die ideale Art von Musik für einen benommenen, Dämmerzustand. Aber es gibt ein gutes Gefühl, daß alles nahtlos miteinander verbindet. Darüber hinaus stellt „Padmalotus“ eine Reifung dar. Je öfter ich ihre Musik höre, desto mehr bin ich in der Lage zu schätzen, wie akribisch ihr Handwerk ist, weil es letztlich darauf ankommt ein sehr feines Ohr zu haben, für die Kunst und den Aufbau der stark geschichteten Wand von Nibiru. Ein absolutes Highlight in diesem Jahr in der Drone und Psychedelic-Welt. Sehr zu empfehlen für Leute, die auf der Suche sind, aus diesem Trance-Gen stimuliert zu werden.

Das Album erschien am 18. Mai via Argonauta Records auch auf Vinyl.

Line-up:

Ardath – Guitars and Vocals
Ri – Bass and Synthesizers
Siatris – Drums, Percussions, Guitars, Screaming, Didgeridoo and Virus

Tracklist:
01 – Krim [12:08]
02 – Ashmadaeva [12:59]
03 – Trikona [13:12]
04 – Khem [20:54]

https://nibiru666.bandcamp.com/album/padmalotus

 

PACHYDERMPachyderm – Two Weeks of Spring

Das Album reicht bis in die Unterwelt zwischen Ost- und Westmusiktraditionen; die Hijaz Melodien des Middle-East, dem indischen Volk der Raga, der Tuareg-Blues aus der Sahara und den geistigen sonics des Krautrocks.
Heraus gekommen sind zehn schön gestaltete und fließende Songs. Ihre Anfänge verbrachten sie mit improvisierter Musik, inspiriert von den besten der 60er Jahre. TWOS ist die dritte LP der Band und es ist klar, die beiden Jungs hatten eine genaues Ziel bei der Erstellung dieses Albums vor Augen: die Schaffung einer transzendentalen Reise. Die Inspiration für die Songs kamen von Tom, als er vor Montreals harten Temperaturen nach Havanna flüchtete. Während der Aufnahme ging das Duo zurück zu ihren Wurzeln und bearbeitete Improvisation in ihren Haus, das zum Studio umgebaut wurde, 200 Jahre alt ist und in St-Anicet, Quebec steht. Während die erste Single aus dem Album, das „Moroccan Dive Bar“ die perfekte Fusion zwischen Tennessee Blues/Rock und den Klängen aus dem Nachtleben von Marrakesch. Ich konnte nicht umhin zu denken das „Late Night Boat Across the Dead Sea“, das Ende einer langen Romanze ist, die nie begonnen hat. Aber dafür in „Mosquito Coast“ die beiden Liebenden wieder durch die Zeit pulsiert lässt.

Das Album erschien am 10. Juni via Brothers and Sisters Records.

Line-up:

Tom Jarvis – Acoustic und Electric Guitar, Bass, Keyboards, Vocals, Handclaps, Guiro, Tamborine, Shakers, Clave, Wine Bottles
Nico Braesch – Drums, Djembe, Vocals, Handclaps, Shakers, Clave, Guiro, Glockenspiel, Wine Bottles
Tracklist:
01 – The Return to Bam Citadel [10:39]
02 – Golzar Avenue [5:02]
03 – The Jewel in the Eye of the Camel [3:23]
04 – Moroccan Dive Bar [5:05]
05 – Fidele [8:18]
06 – Late Night Boat Across the Dead Sea [2:57]
07 – Lever le voile [4:13]
08 – Mirage [6:55]
09 – Mosquito Coast [11:33]
10 – Two Weeks of Spring [5:25]

http://pachydermmusic.bandcamp.com/album/two-weeks-of-spring-album-no-3

 

Blown-OutBlown Out – Jet Black Hallucinations

Dieses Album ist völlig unerbittlich, als Hörer fühlte ich mich sowohl erschüttert als auch euphorisch. Es hat die Gabe, scheinbar Überfahren zu werden, von da an ist Widerstand weitgehend sinnlos.
Musikalisch in vierzig Minuten, aufgeteilt auf drei Tracks. Der nächste Äquivalent sind nur Acid Mothers Temple. Das Album basiert auf Wiederholung – mit dem unerbittlichen, pochenden Bass und den motorgetriebenen Trommeln – aber dies ist nicht gleich Langweilig, sondern die subtile Veränderung der Echo-getränkten, Wah-Wah-beladenen Gitarre. Sie umfasst eine konzentrierte und hervorragende Kunstfertigkeit der Musiker. Für etwas so mächtiges hat es eine sehr entspannende Wirkung …. Am besten über Kopfhörer in einem abgedunkelten Raum anhören mit einer Medizin eurer Wahl!

Das Album erschien am 3. Juni via Golden Mantra Records mit 500 copies Vinyl.

Line-up:
Mike Vest – Guitar
Matt Baty – Drums
John-Michael Hedley- Bass
Tracklist:
01 – Jet Black Hallucinations [16:17]
02 – Transgalactic World Eater [12:22]
03 – Ultrawave Communications [9:16]

https://blownout.bandcamp.com/album/jet-black-hallucinations

 

Kill WestKill West – Smoke Beach

Das Quintett aus Buenos Aires präsentiert ein neues Album mit dem Titel „Smoke Beach“.
Nachdem im letzten Jahr ihre selbstbetitelte EP erschien. Acht Tracks mit schwerem und vollem Fuzz-Sound. Die uns eine Lektion erteilen, wie sowas so gut klingen kann. Die Kompositionen sind erstaunlich gelungen, harte Gitarrenriffs dröhnen uns den Kopf voll, mit Vollgas in Nachhall und Verzerrungen. Für Fans von White Manna, Lay Llamas und La Hell Gang eine Hausnummer. Damit wieder etwas erfreuliches aus Südamerika, ein Volltreffer…..(Charly)

Das Album erschien am 11. Juni via Crang Records (ARG), bei Drone Rock Records (UK) auch als Vinyl.

Line-up:
Franco Beceiro – Guitar, Vocals
Martin Valentini – Guitar
Nicolas Miele – Drums
Joel Menazzi – Bass
Mariano Miele – Synth, Keys, Drone

Tracklist:
01 – Out to the Stars [4:26]
02 – Neon Cross [5:21]
03 – Golden Ice [4:22]
04 – Letting the Light in [15:15]
05 – Coast to Coast [4:21]
06 – Signs [8:35]
07 – The River [4:51]
08 – Smoke Beach [4:29]

https://killwest.bandcamp.com/album/smoke-beach

KrautzoneKrautzone – Spiritual Retrat

Man traf sich in der Mondbasis von Sula, um eine relaxte Zeit zu verbringen.
Im passenden Moment wurden dann die Aggregate gezündet, der Aufnahmeknopf gedrückt und, mit Spuren und Mikros als Mangelware, einfach drauf los improvisiert. Etwas Irdisches? Extraterrestrisches? Gibt es einen Empfänger irgendwo? Überall in der weiten Leere? Ein Empfänger jeglicher Art? Tausend Fragen und Was-wäre-wenn-Szenarien rauschen durch den Geist aus allen möglichen Richtungen. Was zu in einer wütenden Entladung, einer epischen Eruption führte. Starken Vibrationen, die von einer minimalen, sich wiederholenden Bassline, zurückhaltender Gitarre, unablässiges Schlagen der Schamanen-Trommel, meist mit schwebenden, aber treibenden Synth Modulationen untermauert. Im Nachhinein empfand man es als eine Art Urlaub von den eigentlichen Bands wie Electric Moon, Zone Six und den Pancakes. Ein Substrat aus diesen Sessions gibt es auf vorliegendem Tonträger zu hören, der ganz im Sinne des Krautrock-Zeitgeistes! Die Aufnahmen stammen aus den selben sessions wie die Aufnahmen zu Krautzone’s Debüt-Album Kosmische Rituale! Sphärische, magisch anmutende Kosmische Musik – Krautrock. Baba Lali sollte eigentlich singen, doch er entschied sich, einfach still und schweigsam durch den Raum zu schweben, um kosmische, erleuchtende Atmosphäre zu verbreiten. ,Spiritual Retreat“ ist der Soundtrack eines ganz besonderen Wochenendes. Zurücklehnen, entspannen und Krautzone genießen.
Gemixt und produziert von Sula Bassana und gemastert von Eroc! Coverdesign von Lulu Artwork!

Das Album erscheint am 3. Juli via Sulatron Records auf Vinyl, limitiert auf 777 Stück und als Doppel-CD auf „the complete works“. Der Termin ist noch offen.

Line-up:
Sula Bassana (Electric Moon, Zone Six) – Synthies, Recording & Mixing
Komet Lulu (Electric Moon, Zone Six) – Drums, Design
Modulfix (Zone Six) – Synthies
Onkel Kaktus – Bass
Rainer Neeff (Pancakes, Zone Six) – Guitar
Baba Lali – cosmic atmosphere producing and dancing

Tracklist
01 – Spiritual Retreat Part 1 [22:48]
02 – Spiritual Retreat Part 2 [21:52]

http://krautzone.bandcamp.com/album/kosmische-rituale

 

ECSTATIC-VISION-Sonic-PraisEcstatic Vision – Sonic Praise

Ecstatic Vision aus Philadelphia erobern die Szene mit „Sonic praise“ – einem der aufregendsten Space-Psych Alben. Das Vermischen von heroischen Gitarren der 70er Heavy Classics von UFO und Hawkwind mit der rhythmischen Eindringlichkeit von Sun Ra und The Budos Band stellt sicher, dass Ecstatic Vision ein riesiger Hit für Fans von High On Fire und Fela Alike werden sollte. Massive Riffs schwingen im makellosen Einklang mit schweren Rhythmen und schaffen so eines der originellsten Heavy Psych-Debüts seit Jahren! Empfohlen für alle Fans von Hawkwind, Fuzz, Wooden Shjips, Fela Kuti, High On Fire, Goat, Boris.

Das Album erschien am 26. Juni via Relapse Records als CD und als Schwarz + Silber + Orange/Blaues-Vinyl.

Line-up:
Doug Sabolick – Guitar, Vocals
Michael Field Connor – Bass
Jordan Crouse – Drums, Percussion

Tracklist:
01 – Journey [5:12]
02 – Astral Plane [12:38]
03 – Don`t Kill the Vibe [5:00]
04 – Sonic Praise [5:25]
05 – Cross the Divide [9:43]

https://ecstaticvision.bandcamp.com/album/sonic-praise

Bis hierher stammen alle Rezis von Charly

Groggy Front

Groggy – Deep Siberian Session

(vo) In der vergangenen Woche erreichte uns eine Mail von Maxim aus Omsk in Sibirien. Er stellte uns sein Jam Projekt mit seinem Kumpel Vitaly vor und bat um eine Anhörung. Machen wir doch gerne, wenns passt. Und das passt: die Groggy „Deep Siberian Session“ ist harter Stoff, in zwei Teilen, aus der Kante Psychedelic, Doom, Stoner und Blues. Im Mai 2015 in Omsk aufgenommen, improvisieren die beiden munter drauf los. Als Zwei-Mann Bluesrock-Band starteten die beiden in 2011 (LP Eagles & Lions), streuten 2013 Stoner dazu (EP Voodoo) und nun in 2015 noch einige Spurrillen Doom. Die Jams Round One und Two sind nichts für zarte Gemüter, das improvisierte Zeug rumpelt ziemlich heftig ins Hörzentrum. Ein Heavyriff grätscht dem anderen verfuzzt und verhallt und verzerrt in die Parade und die Drums halten den Kontakt zu den Midtempo-Jams und treiben mitunter auch an. Das die dicken Saiten fehlen fällt nicht ins Gewicht, da das Ganze tief und untertourig in den Tönen angelegt ist. Macht definitiv groggy, im positiven Sinne gemeint!….(volker)

 

Tracklist:

Round One 21:09
Round Two 22:33

Maxim Ryabikov – guitar
Vitaly Dorofeichik – drums

Bandcamp

Einsortiert unter:Album Reviews, Blues, Fusion, Jam, Rock, , , , , , , , , , , ,

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