rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Bison Machine – Hoarfrost

BISON-MACHINE-Hoarfrost(ch) Aus Hamtramck, Michigan stammt die vierköpfige Band Bison Machine. Ihr neues Album „Hoarfrost“ beinhaltet sechs Monster Songs, eine Mischung aus Stoner, Blues und Fuzz-Rock. Die Band fletscht ihre Zähne inmitten von verschwitzten, trippy krachenden Riffs und die Rhythmus-Sektion ist unerbittlich. Der eindringliche Gesang von Tom Stec hat einen Hauch von Josh Homme (Queens of the Stone Age). Seine Vocals versprühen Leidenschaft, in der Beimischung zu den Gitarren und den tiefen, bösartigen Bässen. Die Produktion ist massiv, rifflastig, kolossal und schnörkellos in der Arrangement-Prärie. Ihre Einflüsse liegen irgendwie zwischen Sabbath, Thin Lizzy, den frühen Queens of the Stone Age, Pentagram, Earthless und Dead Meadow.
Aber sie, eine mit allen Wassern gewaschene Band, macht etwas eigenes daraus. Der Opener „Cosmic Ark“ kommt mit Iommi-artigen Riffs daher, Sänger Tom Stec schiebt sich entschlossen in die Gehörgänge, schnelles Tempo ist angesagt. „Old Moon“ mit verlockend wiederholenden Parts versinkt in einem psychedelischen Wirbel. Der muskulöse Bass zusammen mit den Gitarrenriffs endet manisch im wütenden Drumming von Crandell. Er sprengt mit aller Macht die Becken.
„Gamekeepers Thumb“, ein eindrucksvoller Song. Die Riffs sind halluzinatorisch, weben magische Momente im Gehirn. Der Bass-Groove und die schmerzenden Wah-Wah-beladenen, intensiven Soli sprudeln nur so heraus. Weiter mit „Viking Hand“ und „Speed of Darkness“. Im Punktgenauen Solo bei „Speed of Darkness“ denkt man an die druckvolle Gitarre von Eddie Clark, aus der klassischen Ära der Motörhead, deren Waffenschein hier nötig ist.
„Hoarfrost“ schließt mit der Jamsession „Giant’s Coffin“. Dieser Song bietet alles, was die Bison-Maschinerie ausmacht. Eine großartige Stimme, interessante Basslinien, absolut solide Gitarrenriffs und dazu ein Schlagzeug, satt, kräftig mit viel Flair. Dieses Album ist ein Muss für diejenigen, die Rockmusik im Overdrive des Röhrenverstärkers lieben…..(Charly)

Das Album erschien am 3. Januar 2015 als Stream und am 10. Juli via Kozmik Artifactz / Bilocation Records als CD und Vinyl, 111x white/black/clear marbled (exclusive numbered MAILORDER edition) 150x clear, 150x black.

Platte

 

 

 

 

Line-up:
Tom Stec – Vocals
John deVries – Guitar
Anthony Franchina – Bass
Breck Crandell – Drums

bisonmachine-publicityphoto

 

 

 

 

Tracklist:
01 – Cosmic Ark [4:01]
02 – Old Moon [6:32]
03 – Gamekeeper’s Thumb [7:18]
04 – Viking Hand [3:54]
05 – Speed of Darkness [5:56]
06 – Giant’s Coffin [8:53]

https://bisonmachine.bandcamp.com/

https://www.youtube.com/watch?v=0SiR_k2kL0Q

Einsortiert unter:Album Reviews, Rock, ,

Juli 2015
M D M D F S S
« Jun   Aug »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Unsere Facebookseite

Link zu unserem You Tube Kanal

Musiker für Musiker + Psychedelic Krautrock im Weltkunstzimmer Düsseldorf am 30.09. + 07.10.17

Magnificent Music Festival am 06.+ 07.10. in Berlin und Jena

Gov´t Mule Fall Tour in Germany

Helldorado – The Incredible Rock & Roll Freakshow Klokgebouw/Eindhoven 18.11.17

Fuzzfest Wien am 24. + 25.11.17

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: