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Billie And The Kids – Jukebox Daddy

4260072721579(vo) Es gibt Bands, die dir mit ihrer Musik vom ersten Ton an dieses gewisse Grinsen ins Gesicht und den Staub aus den Gelenken zaubern. Diese Nichtselbstverständlichkeit in der heutigen bildlichen und tönenden Musikszene, in der sich leider immer mehr Hänsel, Gretel und Nichtsmerkende der Magenkrampf verursachenden Sorte rumtreiben, ereignet sich im Falle dieser Band aus Zagreb/Kroatien über die gesamte Spielzeit ihrer zweiten, 2014 erschienenen CD. Und das bedeutet: Gel in die Herrentolle, Mädelsfrisuren hoch und auf Sturm schalten, die Dancing-Shoes auf Hochglanz polieren, Dance-Hall Kampfanzüge und -röcke auf Vordermann und -frau bringen, den schnittigen Straßenkreuzer, den Opel Kapitän, die Kreidler oder die Vespa betankt und ab geht die Post zum 50s und 60s Musikstyle-Club deines Vertrauens.
Mit der Musik von Billie und ihren Kids läufst du den ganzen Abend bis tief in die Nacht keine Gefahr, Rost anzusetzen, eher schlotternde Knie und schweißtreibende Glückseligkeit.
Meine Fre…äh Gelfrisur, macht diese Scheibe Spaß.
Es kracht für knapp 52 Minuten und in 17 Tanzbodenfegern die Schwarte des jumpigen R & B, auf höchstem Spielniveau, mit unglaublich viel Soul und Spaß, da stehste bis zum Hals im Sound der 50er Jahre im New Orleans Style, und dem originalen Sound von damals in keinster Weise nachstehend.
Ana Klabucar, die neue Sängerin der Band, die über eine kräftig zubeißende Stimme mit diesem gewissen Timbre verfügt, (auf dem ersten Silberling, „Take On“, aus 2010, jumpte noch Ivana Starcevic) und ihre sieben großartigen Antreiber treiben es gewaltig.
Neben einigen Covern stammt über die Hälfte der Fetzer aus der Feder von Bassist Jurica Stelma. Und die anderen neuen Mittreiber gegenüber der „Take On“, Gitarrist Axel Praefcke und die beiden Tenor Saxophonisten Ozren Znidaric und Jerko Valdevit, fügen sich perfekt ins neue Gesamtgefüge ein. Und die noch nicht aufgeführten Mistreiter sind: Andrej Henigmen-Baritone Saxophon, Berislav Antica-Piano, Branimir Njikos-Schlagzeug. Diese acht Musiker brassen, swingen, jumpen, rocken und rollen wie die Bourbon Street in New Orleans um Mitternacht. Drei Gäste sind auch noch bei dieser rasanten Veranstaltung zugange: Vanja Ilekovix-Tenor Saxophon, Vedran Zanko-Gitarre, Sasa Proviekanov-Bongos. Keine Atempausen auf der CD, da quillt der Schweiß aus jeder Pore in die Poren des Tanzdielenbodens. Shake Baby, shake. Shake, rattle and roll. Scream Baby, scream. Scream, holler and roll….(volker)

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