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Space Invaders – Dreadnought

Space(ch) Die Space Invaders (Mike Hälfiger, Paul Pott, Dirk Jan Müller und Dirk Bittner) traten beim Festival Burg Herzberg im Jahre 2009 erstmals mit einer langen Jamsession vor großen Publikum auf, was sehr gut ankam.
Danach beschloss man, in nächster Zukunft zusammen zu bleiben und nannte das so entstandene Bandprojekt Space Invaders. Im Zusammenspiel erkannten die vier Leute ihre gemeinsamen Ideen im Spiel, Gottseidank muß gesagt werden.
Mit Dennis Gockel aus der Band „Weltraum“ schloss sich schlussendlich noch ein fester Schlagzeuger an. Die Band schrumpfte auf dem neuen Album wieder zum Quartett, Dirk Bittner ist nicht mehr dabei, was sich aber nicht negativ auf den Sound auswirkte.
Also schlossen sich die 4 Musiker 2014 drei Tage lang im Studio ein und begaben sich auf eine interstellare Reise.
Herausgekommen ist „Dreadnought“: Ein Studioalbum mit 80 Minuten Spacerock, welches eine konsequente Weiterentwicklung der Band darstellt.
Frei improvisiert und unter Livebedingungen eingespielt. Produziert von Matt Korr (Tiamat). Auf Overdubs und Edits wurde verzichtet, um den spontanen Charakter zu erhalten.
Mit „Hexensabber“ enthält Dreadnought einen bereits bekannten Song, den die Band einem Alien gewidmet hat, welches während des Studioaufenthalts zu Besuch war und die Band in ihren freien Improvisationen inspiriert und mental unterstützt hat.
Eine druckvolle Musik mit krautiger Anlehnung ist hier zu finden. Sie hat sich seit den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts kaum verändert – so lange ist es her und immer noch gut in ihren Ideen, aber heute doch anders, satter und raffinierter im Ansatz.
Die Exzessivität hat sich gesteigert, auch die eingesetzten Mittel, aber vor allem das Sphärische hat sich verändert und wurde ausgebaut. Allerlei elektronische Einsatzmittel bilden die Grundlage der Musik, über der sich die E-Gitarre von Mike und die Rhythmusabteilung exzessiv austoben.
Dichtes und bisweilen auch entspanntes Klangschweben wird mit einem deftigen, fetten und voluminösen Space-Psych Sound zu einem intensiven Ganzen verwoben, das sehr überzeugend wirkt.
Im Vergleich zu Electric Orange, der Stammband von Müller, wird auf „Dreadnought“ etwas erdiger und rockiger gejammt, was ungemein Spaß macht.
Das ausladende, Psychedelisch-Krautige-Spacerock Grundgerüst ist dadurch sehr intensiv.
Laut neuester Info kam vor ein paar Monaten Baal Brain aus der Band „Knall“ hinzu. Zu fünft zaubern sie jetzt den optimalen Sound auf die Bühne. Die surreale SF-Coverdesign Aufmachung des aus Kasachstan stammenden Sergey Skachov passt auch hervorragend zu ihrer Musik.
Das Album erschien via Nasoni Records am 3. August als CD, die Doppel-LP Version ist in Arbeit, der Erscheinungstermin ist noch offen……(charly)

Line-up:

Mike Häfliger / Guitar, Talkbox
Paul Pott / Bass
Dennis Gockel / Drums
Dirk Jan Müller / Synthesizer

Band-Invaders

 

 

 

 

Tracklist:
01 – The Gap You Leave Behind (10:44
02 – Dungeons (7:46)
03 – Two Skulls (12:48)
04 – Hexensabber (6:47)
05 – Dreadnought (5:54)
06 – It’s Raining Bones (9:40)
07 – Jolly Roger High Speed Groove (3:20)
08 – Out In The Madness (22:22)

https://space-invaders.bandcamp.com/

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