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Mammothwing – Morning Light

Cover Artwork Mammothwing(ch) „Mammothwing“ aus Nottingham, der Legende nach die Heimat der Sagengestalt Robin Hood, ziehen den Hörer rein in eine kosmische Reise von Doom bis Blues. Die Stimmung ist perfekt auf ihrem Debüt-Album und passt zum Sherwood Forest mit seinen mächtigen Eichen. Ein sehr düsteres Album, vor allem ist es aber auch sehr lyrisch was die Magie des großen Waldes ausmacht.
Die Band, das ist kein Scherz, behauptet, nur Blues zu spielen!
Langsam, weich, mit bluesigem Anteil im tobenden klassischen Rock, voll auf psychedelischen Doom Fuzz ausgerichtet.
Oder ausgeflippt im Stoner-Doom wie auf dem vierten Track „69`“.
Der Mix aus klassischem Rock und doomigen Riffs wurde viele Male zuvor gespielt, aber „Mammothwing“ zeigen ein tiefes Wissen in ihrem Handwerk. Sie ziehen Einflüsse aus den letzten vierzig Jahren zum Schaffen eines dunklen brütenden Tiers, das sowohl kathartisch als auch erhebend ist.
„Morning Light“ hat nur fünf Tracks, aber alle bis auf einen sind mehr als fünf Minuten lang (zwei erreichen fast die Zehn-Minuten-Marke).
Es fühlt sich eher an wie ein komplettes Album anstatt einen längeren EP. „Mammothwing“ haben die Länge der Songs genau richtig bedacht.
Der Opener „Cosmic Vagabond“ weicht schnell erweiterten Instrumentalpassagen mit eingeworfenen Gesang, dumpf und schwer brütet die Band den Song aus.
„Mammothwing“ scheinen nicht besonders besorgt darüber zu sein, etwas zu zugänglich zu sein.
Sie pfeffern ihre bluesigen, introspektiven Gesangspartien mit losen Doom-Bass Passagen und Gitarren-Solis, die von improvisierten Jam-Sessions kommen. Das angestaut auf die geeigneten Längen, um das Interesse der Hörers aufrecht zu erhalten.
Drummer Kev Richardson Jr. (ex-Pilgrim Fathers) schiebt weitgehend einem Mid-Tempo Groove durch das Album. Er schafft es, Doom-Metal mit klassischen Blues-Rock zu mischen.
Perfekt für Riffs und Bass.
Ihre Musik fließt, mit großem Einsatz von Dynamik und mit einfacher Basslinie zu einer vollen Soundwand.
Der dritte Track „Black Woman“ ruft Erinnerungen an Gary Moore hervor. Fängt an mit rauchigem Blues und stimmungsvollem Gesang vor dem Wechsel zum vollen Doom-Fuzz.
Bill Fishers Vocals verleihen einen Hauch von Reife, zweifellos geschliffen von früheren Bands (zumindest wäre ich sehr überrascht, wenn nicht!).
Seine raue Stimme verleiht den Songs Tiefe und ist damit das ideale Fahrzeug für seine launisch, introspektiven Texte.
„Morning Light“ wurde selbst von der Band aufgenommen und produziert, im eigenen Studio, genannt „The Room of Doom“.
Sie haben es geschafft, den warmen klassischen Blues-Rock-Sound mit satten Bässen und Hall mit feinem Gitarrensound zu verschmelzen.
Es wird interessant zu hören, was die Band mit größerem Budget und einem Produzenten ihrer Wahl schaffen kann.
Jetzt schon sehr gut gelungen Jungs…… (Charly)

Das Album erschien am 10. Dezember 2015 via Kozmik Artifactz als CD und Vinyl, 150 Black und 166 Green Marbled Yellow, nummeriert.

Line-up:

Bill Fisher – Bass & Vocals
Marty Fisher – Guitar & Vocals
Key Richardson Jr. – Bass

Band

 

 

 

 
Tracklist:

01 – Cosmic Vagabond [9:58]
02 – Tinned Up & Fuzzed Out [6:09]
03 – Black Woman [8:57]
04 – 69` [5:18]
05 – Chump Change [3:39]

Mamm-LP

 

 

 

 

 

https://mammothwing.bandcamp.com/releases

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