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Måneskjold – Kometen Kommer

Maneskjold-Cover(ch) Das Debütalbum von „Måneskjold“ aus Kopenhagen vereinigt hohe dynamische Dichte mit feinen orbitalen Momenten. Es ist ein heißer Ritt durch die Prärie und durch die kosmischen Tiefen. Dem wohnt schon eine durchdringende und einprägsame Spannung inne. Es ist ein langer Fluss aus Stimmungen, kernigen Psych-Gitarrenlinien mit diversen Jams, pulsierendem Bass und wuchtigen Drums sowie den zurückhaltenden dänischen Vocals.

Aber das sind nur Gimmicks am Rande, die das Soundbild abrunden. Der eigentliche Wert der Scheibe ist ein Trip ins Herz des Psych-Space-Stoner Fans. Und diese Reise kennt keine Aussetzer, sondern zieht den Hörer immer wieder in den Bann.

Die Eröffnung mit „Jordslået“ und seinem Up-Tempo-Riff kommt sofort in ein Gebiet voller Energie. Der weiche und dröhnende Sound ist wie ein Tritt in den Schritt, Schlag ins Gesicht oder was auch sonst, denn der Song nimmt dann wieder eine Extra-Kurve.

Es folgt „Hun Bor i en Jernpyramide“. Ein Brett hypnotischer Grooves, spacige Synthieffekte, integrierte psychedelische Elemente. Diese pirschen sich mit gewaltigem Anlauf immer wieder von hinten an und werden mit Gesang zwischen normal und salvenartig eingesetzt.

Während „Skov“ mit dem melancholischen Instrumentalteil fast meditativ daher kommt bricht immer wieder der Gesang durch und erzeugt eine unglaubliche Spannung.

Der Song wird anschließend im instrumentalen „Bilspil“ von drei Gitarren zerschmettert. Sehr voluminös und klangvoll pulsiert das Stück voran, und wird von der gewichtigen Drumarbeit dazu angereichert und mit allerlei wabernden, knarzenden Gerätschaften und Gitarrenklängen getragen. Wie ein hochdrehender Motor pulsiert dieses Stück aus den Boxen. Klasse!

„Kometen Kommer“ ist vielleicht der zugänglichste Track auf dem Album und  zeigt, wie vielfältig die Band ist. Heraus kommt ein Non-Stop-Angriff auf die Sinne. Fette Gitarren treffen auf treibende Drums und mitreißenden Gesang.

„Dødsdrom“ beendet das Album von „Måneskjold“ mit großartigem Hammer-Gitarrensound und kolossaler Instrumentalisierung. Besser kann man ein solches Album nicht abrunden. Die Stimmung und Band sind in hervorragender Form. Hier spielt eine Truppe auf, die ein beachtliches Potenzial besitzt und auch bei uns schon bald mehr Aufsehen erregen wird, auch wenn ihre Texte in dänischer Sprache präsentiert werden. … (Charly)

Das Album erschien am 12. Juli 2016 via Skovens Selskab Records in limitierter Auflage als Splatter, Red und Black Vinyl. Auch auf CD.

Line-up:
Skovmanden – Guitar
Filosoffen – Guitar/Vocals
Troldmanden – Guitar/Synth
Smeden – Bass
Landbetjenten – Drums

Maneskjold-Band

Tracklist:
01 – Jordslået (7:10)
02 – Hun Bor i en Jernpyramide (3:36)
03 – Skov (6:47)
04 – Bilspil (7:40)
05 – Kometen Kommer (5:13)
06 – Dødsdrom (6:40)

Måneskjold – Bandcamp

Maneskjold-LP

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August 2016
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