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ASHTORETH – Morana

16681467_1887917298162230_8575910862726922749_n(KiS) Auch für meine erste Begegnung mit Ashtoreth gibt es ein besonderes Datum: 22.12.2012. in Terneuzen, Niederlande. Damals ging die Welt trotz Prophezeiung nicht unter, aber eine mysthische Verbindung blieb bestehen.

ASHTORETH: Himmelskönigin, Göttin der Liebe und des Krieges. Peter Verwimp startete dieses Projekt im Winter 2010 in Antwerpen.

Morana, impliziert das Hintergrundthema, Winter, Nacht, Tod. Gleichzeitig brodelt im Untergrund der heraufkeimende Frühling mit neuem Leben.

Schubladen sagen: doom/drone/ambient/shamanistic/soundscape/noise/folk/experimental

Cover: Wie Flechten kreuzen sich eiskristaline Strukturen

Hyberna beinahe wie ein Konzertflügel in einer Kathedrale wabern die ersten Töne durch die Ohren. Hall, Rückkopplung und Flüsterknistern dominieren das sanfte Hineingleiten in Entspannung. Schon hier ziehe ich Parallelen zu Binauralen Beats die zur Tiefenentspannung eingesetzt werden. Räucherwerk unterstützt den Prozess des Los -und Fließenlassens.

Ka-üla N-üg (Kāla Nāg) so, noch mal und noch mal konzentrieren, am Besten gleich am Computer sitzen bleiben. Bin schon mehrmals abgedrifted in Zeit und Raum. Im schamanisch geprägten Umfeld sind Heilzeremonien in ritualisierter Form Bestandteil der Kultur. Viele von uns wähnen sich weit davon entfernt. Wer eintauchen möchte, bekommt hier den perfekten Soundtrack geliefert. Leise eingeflochtener Stimmen die an Obertongesang heranreichen, Flüstern wie magische Beschörungsformeln halten unsere Sinne gefangen. Mein westlich ungeschultes Ohr erkennt vielleicht die Absichten des Rituals und der genauen Technik nicht, mein Gehirn allerdings fühlt sich wohl.

Tymor mit Lieblichkeit angefüllt werden Raum und Zeit hier mit klarem Gitarrenklang. Fantasiereisen sind keine Grenzen gesetzt. Über weite Ebenen reisen, in Schwitzhütten schwitzen, Kräuter verbrennen, ins All entschweben, es ist möglich.

Waní Yetu wie schon leicht angeklungen in Kāla Nāg, haben wir hier sehr viel mehr Stimmeinsatz. Vibrierende Töne aus der Körpermitte zielen auf genau diese. Als ob sich der Höhepunkt des Rituals nähert. Schicht um Schicht türmen sich die Stimmen, heben uns empor und begleiten uns. Wir können eins werden mit unserem ruhigen Geist, zufrieden. Angefüllt von erhabenen Schwingungen fühlen wir uns Ganz und nicht Allein. Transzendierend, heilsam, intensiv, speziell.

Sexinessfaktor: Eine Transformierende-Übersetzungs-Liebe: Uitroepteken!(kirsten)

Release: 24.2.2017

https://www.facebook.com/ASHTORETH-201840269882475/?fref=ts

https://unexplainedsoundsgroup.bandcamp.com/

 

 

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