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Bone Man – III

(vo) Die in Kiel beheimateten und aus ca. 624 (+ -) Knochen bestehenden Männer legen uns nun zum zehnten Mal was auf die Plattenteller bzw. ins Casettendeck oder Laserdeck, und, die Jungs werden immer umfangreicher in Sachen Sound, Können, Songwriting. Live waren und sind die drei von der Förde immer wieder eine Offenbarung in Punkto Energie, Druck und „Hau weg die Scheiße“ im besten Sinne, da ist Alarm auf der Bühne, oft genug erlebt und genosssen.

Nun erscheint also am 21.04. die neue, mit „III“ betitelte Veröffentlichung von Arne, Dennis und Marian, mit acht Songs (auf meiner Promo, auf Bandcampseite digital acht + Bonussong).
Knapp 39 Minuten Power Rock, Stoner, Punk, Metal und Psychedelic.
„III“ wird, natürlich an der Mutterbrust der Heimat, in Kiel in „Die Pumpe“ am 22.04. welturaufgeführt.
„Pollyanna“, der Einstieg. Eröffnet wird der Song mit einpeitschendem Speed Metal, der dann nach ca. 30 Sekunden in ruhigeres, aber keinesfalls „ruhiges“ Fahrwasser steuert, das brät und brettert ordentlich, hat für mich zwei passende Ausschläge in Richtung ein bißchen Goth und D.A.D. Und für mich ist hier schon wie im weiteren zu hören: Marians Stimme klingt dreckiger und rauer als früher.
Und nun: Feuerzeuge, am besten Zippos, bis an die Toleranzgrenze aufdrehen…..es folgt der für mich großartigste Song der Band neben “ The Wicker Man“. „These Days Are Gone“ ist eine wunderschöne, brettharte Ballade, mit wunderbar melancholischem Gesang, das wird live mit Sicherheit vor jeder Bühne des Musikclubs unseres Vertrauens die Fanmasse ins Toben bringen, inklusive inbrünstigem Refrainmitgröhlen. Ein zum Heulen schöner Song!
„Cold Echo“ ist ein Wahwah getränkter Song mit starkem 70er Psychflair, raue Fuzztapete von Marian inklusive, fest im Midtempo eingelagert.
„Years Of Sorrow“ ist, das zeichnet die Jungs auch aus, völlig anders gestrickt als die Vorgänger, ein Powerrocker im Gitarrenschrammelmodus, in gutem Sinne. Arne am Bass und Dennis am Schlagzeug geben alles und das Fade-out hat ein hinzugefügtes, geschmacklich leckeres Post-Rock-Ambiente.
Ziemlich Iron Maiden-metallisch eingetaucht kommt „Wreck Under The Sea“ aus den Lautsprechern, treibend, melodisch.
„Incognito“ ist eingelegt in einen Reggae-artigen Rhythmus, groovt großartig, schwer pumpender Bass, großartiges Nackenmuskeltraining und eindringlich emotionales Gesangsstatement zum Schluß.
„Zeitgeist“ trägt wie „Incognito“ den Stempel „passt in jede Metalbude“. Schwer treibend, speedig, melodisch und mit gewollt chaotischem Outro.
„Amnesia“ beinhaltet sehr emotionalen Gesang, die Grooveabteilung, wie in allen vorherigen Fällen, mit vollstem Einsatz, melodische Gitarre, auch mal schrammelnd, Postpunkstonerlike.
Zum Bonussong „False Ambition“ kann ich nichts schreiben bis ich die Platte auf den Teller gelegt habe.
Die Musik zur Rezi erscheint am 21.04. bei Pink Tank Records digital, als CD und auf Vinyl.
Arne, Dennis und Marian: großartiger Feierstoff! Danke….(volker)

 

Die Songs:

1.Pollyanna
2.These Days Are Gone
3.Cold Echo
4.Years Of Sorrow
5.Wreck Under The Sea
6.Incognito
7.Zeitgeist
8.Amnesia
9.False Ambition (bonus track)

 

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Bandcamp

Pink Tank Records


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