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Liquid Orbit – Game Of Promises

(mh) Liquid Orbit aus Bremen haben nach einigen Live-Auftritten, die die Band sicherlich in der Kreativität und Vitalität enorm inspiriert haben, im Institut für Wohlklangforschung in der Stadtmusikantenstadt ihr zweites Meisterwerk “Game of Promises” aufgenommen.

“See Me Falling” wird mit Southern-Rock Riffs durch Gitarrero Andree Kubillus eröffnet, bevor Anders Becker an der Hammond einsetzt. Über allem thront die deutlich variablere Stimme von Sylvia Köpke. Der Mittel-Jam der Tasten- und Sechs-Saiten-Maestros versprüht seine Magie. Das folgende “Shared Pain2 wird die Herzen der frühen Pink Floyd Freaks in dessen ersten Sequenz höher schlagen lassen. Andree glänzt mit seinen Axt-Eskapaden. Im finalen Teil fröhnt der Fünfer dem Hard-Rock mit zusätzlichem Power Groove durch Ralf am Bass und Steve am Schlagzeug.

“Please Let Her Go” huldigt den Legenden im Himmel, die leider immer mehr werden, angefangen von Bass-Urgewalt Jack Bruce, Gitarren-Gott Jimi Hendrix oder Mitch Mitchell an den Drums. Der psychodelische Jungle-Jam ist sensationell. “Game of Promises” als Titelstück ist der Track der Stimm-Akrobatin Sylvia, die abwechslungsreif von der Sanges-Fee zur Power-Stimm-Zauberin wird. Mit dem Long-Track “Verlorene Karawane” finaliseren L Q ihr zweites Meisterwerk.

Langsame Prog- & Psycho-Rock Passagen wechseln mit heavy-rockenden ab. Die Jazz-Rock Integration ist ein weiteres I-Tüpfelchen. Jeder Ausnahme-Mucker darf mit einem Solo nochmals sein Können aufblitzen lassen. Die Canto-Queen Lady Köpke singt trancehaft, wie eine Herrscherin von einem intergalaktischen Orbit und glänzt zusätzlich mit Ihren Flöten-Soli. Der Gong-Donnerhall wird zum triumphalen Final-Ur-Knall. Die absolute Kulmination von “Game Of Promises”!

Liquid Orbit glänzen auf Ihrem Zweitwerk mit elektrisierendem, abwechslungsreichen und noch ausgereifertem Songwriting.

“Game Of Promises” – Ein Opus, das neben dem “Good Ole‘ – Krautrock” der 70er besonders mit der spannenden Verschmelzung von Hard-, Psychodelik- und Progressive-Rock mit modernem Flair und exzellentem Sound besticht!!!

Musiker:

Sylvia Köpke– Gesang, Flöte
Anders Becker – Orgel, Synthesizer
Andree Kubillus – Gitarre
Ralf Höpken – Bass
Steve Wittig – Schlagzeug, Perkussion

Songs:

See Me Falling (5:07)
Shared Pain (8:10)
Please Let Her Go (8:19)
Game Of Promises (6:35)
Fly With Me (5:38)
Verlorene Karawane (8:53)

https://liquidorbit.bandcamp.com/

https://www.facebook.com/liquidorbit/

https://www.nasoni-records.com/

Filed under: 70s, Album Reviews, Classic Rock, Krautrock, Prog, Psychedelic,

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