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Caged Wolves – Act Of Nature Beyond Control (EP)

(volker) Das Quartett aus Wien präsentiert uns auf ihrer dritten EP, nach „Caged Wolves“ und „Lost in the Woid“, die 2019 erschienen, einen Sound, dessen Grundlage tief im Stoner verankert ist. Dieser wird mit Alternative, Doom, Post und Psychedelic verfeinert und heraus kommt eine EP, die die Weiterentwicklung der Band in allen Belangen manifestiert. Die Band schreibt zur Entstehung des Albums: „Während eines turbulenten letzten Jahres und viel Unruhe und Frustration fühlten wir uns in einem Schwebezustand gefangen. Der Drang etwas Erschaffen zu wollen aber nicht tun können was wir lieben. „Act Of Nature Beyond Control“ ist ein Spiegelbild des Kampfes unserer eigenen Existenz. Das Bedürfnis, Sinn und Bedeutung zu finden und ein nie endender Drang zu erschaffen und Spuren zu hinterlassen“.

Bevor ich mich den drei Songs mit Gesang widme noch der Hinweis das diese auch noch als Alternative in Instrumental Versionen vorhanden sind.

„Cosmic Rage“: verfuzzed nochmal, das ist ja mal ein heftig bratender Stonerhappen, der mächtig vibrierend in den/die Nacken kracht. Geht gut nach vorne. Verzerrter Gesang der stilistisch sehr gut dazu passt. Ein Biest von einem Song, der direkt aus der Desert Zone stammen könnte…..zermahlt Steine zu Staub!

„Chronos“: laut und leise. Leise mit Post Rock-artiger und nachher sehr melodischer Vorgehensweise der Gitarren und leisem Gesang, und einem Uhrwerk nachempfundenem Trommeln. Und laut? Gleich Bratfuzzgitarren. Kräftig ausschlagendes Werk von Chris. Ganz wichtig: Unlangweilige Gitarrenfiguren. Alles sehr organisch über acht Minuten und 36 Sekunden verteilt, Heavy Rock der besten Art mit teilweise mächtig austeilender Gitarre. Und die Trommeluhr tickt uns in Outro.

„Through The Rainbow Valley“: der längste Batzen der EP mit verzerrtem, teilweise brüllendem Gesang, wie gegen den Wind anschreiend. Aber auch flüsternd: der ganze Song schreit und flüstert.

Die „Gesangsversionen“ gefallen mir etwas besser da sie noch mehr Abwechslung in die Kompositionen bringen.

Fazit: Das ist musikalischer Stoff der nach mehr schreit, viel mehr!….(volker)

Die Songs:

Cosmic Rage – 8:04

Chronos – 8:36

Through The Rainbow Valley – 9:46

Jeden Song gibt es anschließend noch als Instrumentalversion in gleicher Länge.

Das Quartett:
Guitar, Vox – Branko „the Owl“ Djukic
Guitar – Manuel „Stoner Elvis“ Vlasic
Bass – Christian Sorko
Drums – Chris „cián“ Simon

All songs written and performed by Caged Wolves | cagedwolves.eu
Recorded, produced and mixed by Manuel Vlasic at Talisman Sounds, Vienna, Austria
Mastered by Dario Köstinger at MasteredbyDK
Artwork by purea at agaric.eu

Filed under: Album Reviews, Doom, Heavy Rock, Postrock, Psychedelic, Stoner,

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