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Hamburg Blues Festival 2022

(mh) Das 22. Hamburg Blues Festival lud am 14.08.2022 bei sommerlichen Temperaturen im idyllischen Garten des Eventcenter Hamburg mit den Bands The Wake Woods aus Berlin, Erja Lyytinen aus Finnland und Thorbjørn Risager & The Black Tornado aus Dänemark ein. Für kühle Getränke und internationale Gourmet-Speiseköstlichkeiten war ebenfalls bestens gesorgt im angrenzenden Biergarten.

 

Den Auftakt bestritten The Wake Woods mit energiegeladenem „Berlin“ Blues-Rock mit alternative Rock- Elementen. Ingo Siara sorgte nicht nur für den explosiven Rhythmus am Bass; er konnte auch mit seinem Power-Gesang überzeugen. Den Auftrakt bestritt man mit „Welcome To Sanatorium“ mit Heavy psychodelischem Blues-Rock. Die stilistische Vielfalt bewies man beim zweiten Rock’N Rolla mit „Blow Up Your Radio“. Hier durfte auch Sebastian Kuhlmey seine Drumming-Künste manifestieren. Herausragend war aber permanent Gitarren-Virtuose Helge Siara, der mit seinen Gitarren-Soli elektrisierte. Mit dem Titeltrack des ersten Albums „Get Outta My Way“ beendete man den offiziellen Part des Sets. Bei den dröhnenden Encore-Rufen wurden die Fans mit „Take The Money And Run“ begeistert in die Bierpause geschickt. Helge bot dabei nochmals seine Künste als Slide-Gitarrero dar.

Start

 

Danach war die finnische Extravaganz Slide Gitarristin Erja Lytinen an der Reihe. Man muss Ihr schon extra große Komplimente aussprechen, das Sie diese Show realisierte. Sie und Ihre Band nahmen die Strapazen auf sich und flogen zu frühmorgendlicher Stunde nach einem mitternächtlichen Headline-Auftritt in Spanien nach Hamburg. Mister Risager stellte Ihr seine PA und Backline zu Verfügung, ohne die die Show gar nicht weiter hätte realisiert werden können. Chapeau! Mit einem fulminanten, gitarristischen Slide-Gewitter und inbrünstigem Power-Gesang bei „Don’t Let A good Woman Down“eröffnete Sie die Show. Tatu Back am Bass und Iro Laitinen sorgten für exzellenten Power-Rhythmus. Bei dem heavy Blues-Rock sprang der Funke zwischen Band und Publikum gleich rüber.

Mit „Bad Seed präsentierte man einen neuen Song vom kommenden Album „Waiting For The Sunlight“. Erja’s Gesang glänzte durch viel Feeling. „You Talk Dirty“, ebenfalls neu, animierte zum Mitsingen und Mitklatschen. Bei „Another World“ glänzte Erja mit Ihrer sensitiven Stimme und Ihre Slide-Gitarren-Soli waren sphärisch. Harri Taittonen ergänzte dies perfekt mit seinem Keyboard Spiel. Der Titel-Song des letzten Studio Albums „Snake In The Grass“ wurde zum Song-Highlight. Als Grande-Finale und Zugabe bot man das in Finnisch gesungene „Juokse Sinä Humma“ dar. Ein finnisches traditionelles Lied, das Polka-Charakter hat mit Blues Guitar-Feeling beendete den spannenden und triumphal gefeierten Gig.

https://erjalyytinen.com/

Thorbjørn Risager & The Black Tornado überzeugte die Zweifler, ob die Show der Vorgängerin noch zu toppen sei, vom ersten Ton an von „If You Wanna Leave“ mit seiner dynamischen Granaten Stimme, Rhythmus-Gitarre und seiner Ausnahme Band, den Black Tornadoes. Kein Fan dachte ans nach Hause gehen, der Open Air Venue entwickelte sich zum sprichwörtlichen Tollhouse. Hans Nybo am Saxophone bot erste feurige Soli dar, die die Stimmung weiter anheizten. Martin Seidelin als versierter Drummer mit rotem Hut sorgte für den Power-Rhythmus zusammen mit Søren Bøjgaard am Bass beim folgenden „Maybe Its Alright.

„Watch The Sun Go Down“ bot den perfekten Live-Summer-Sound mit der Trompeten Exzellenz von Peter W. Kehl. Hier steuerten auch die beiden Tornado-Glimmer-Twins aka Hans & Peter Ihre spaßigen Gesangs-Duette bei. Der Song stammt aus dem am 30. September erscheinenden neuen Opus „Navigation Blues“. „Insomniac Boogie“ wurde zum Song von Piano-Derwisch Emil Balsgaard. Der Titelsong des neuen Opus „Navigation Blues“ wurde zum Highlight mit „Swamoy Louisiana Feeling“. Joachim Svensmark überzeugte dabei als feinfühliger Gitarrero. Er setzte noch einen Topper bei einem weiteren Solo, bei dem er einen Geigen-Bogen im Stile von Jimmy Page einsetzte. Die Show-Zeit verging im Fluge und so wurde mit „All I Want“ bereits das offizielle Set-Ende gespielt. Big-Band-Blues vom Feinsten mit einer Prise „That Little OL‘ Band From Texas“. Ohne Zugabe ging natürlich gar Nix bei dem frenetischen Applaus. Die Encore wurde mit der ruhigen Ballade „Burning Uo“ zelebiert mit der man die begeisterten Fans in die sommerliche Nacht entließ. Diese hatten eine Show von

 

Thorbjørn Risager & The Black Tornado „At Their Best“ erlebt!

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