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Abrams – In The Dark

Abrams

(KiS) „The finest Fuzz since 1995 „… released schon am 9.September 2022. Immerhin, auch zu Corona-Zeiten aufgenommen und ich bin somit noch einigermaßen in der Zeit.

Band: Zachary Amster: Gitarre und Vocals
Taylor Iversen: Bass und Vocals
Ryan DeWitt: Drums
Patrick Alberts: Gitarre

Schublade: „launischer, schwerer, psychedelischer Rock“

Cover: mhm, wer macht nochmal Artwork für Nebula & Co ?

ABRAMS, gegründet 2013 in Denver, Colorado als Trio. Die dunkle Scheibe wurde bearbeitet und beackert mit dem neuen vierten Bandmitglied Patrick an der zweiten Gitarre. Direkt im Anschluss an das, wegen Covid nicht Tour-bare „Modern Ways“ Album.

  1. Aaaaaaauf die Ohren. Für meine Ohren direkter Back-Beam nach 1997. Pock, pock pock das Schlagzeug im Besten Tinnitus-Beat. Und falls ich dafür in der Hölle schmore, aber das ist der grungigste Sound, den ich seit 30 Jahren gehört habe. Es geht mit einer tödlichen Geschlechtskrankheit weiter, oder mittelschwerem Drogenkonsum. Treibend mit schmeichelnden Gesangseinlagen. Sehr symphathisch wird in Track 3 darauf hingewiesen, einfach besser zu leben. Schöner Traum, jeder kennt das. Die Sehnsucht, nach etwas was wir schon hatten, oder noch nie genießen konnten. Auch in den Wolken leben gehört dazu. Hierzu kann man Kopfnicken und auch schwer seufzen.

Mit Song Nr. 5 werden auf sphärische Art und Weise mögliche Fieberschübe durchlebter Infektionen verarbeitet. Der Grunge-Geschmack liegt auf der Zunge, aber nie so intensiv um an ein Plagiat von Band X oder Y zu denken. Der Sound ist wie Schüttelfrost, melodisch eingelullt, dann wieder hin und her geworfen, Schweißperlen tropfen von der Stirn. In logischer Folge danach: Body Pillow. Harter Stoff, Saiten vibrieren mit Engelsgesang….willst du bitte meine Schmusedecke sein?

Nein, aber ich kann deine Lederjacke sein. Beschützend, quasi bullet-proofed. Ein Angebot, dass Sie/sie nicht ablehnen kann/ können. Eine Reise zum weißen Sandstrand? Ein Tanz im heißen Wüsten Valley? Wir sind dabei, wir – tanzen bis die Dämmerung hereinbricht, dann –

Titeltrack der Platte: Die Reise ist angekommen, in einem Amphitheater der Sinne. Schweben, schwingen, auf der Schaukel der Gefühle zwischen Pink und Floyd, zwischen Bush und Incubus. Ich vermisse diese Zeit, in der noch so viel Möglich war. Man weißt zwar nicht genau was, das aber mit aller Kraft.

Und Kraft kommt jetzt wieder ins Spiel, Bergauf,  bergab. Jede Besteigung beginnt mit dem ersten Schritt. Es ist von Vorteil gute Ausrüstung mitzunehmen, gutes Schuhwerk. All dies ist hier vorhanden. Ein Sprung jetzt über den großen Teich? Steht die Eroberung Europas nur einen Fußbreit entfernt? Große Lust einem Live-Auftritt der attraktiven jungen Herren beizuwohnen. Ein frisches Paket, mit etlicher Erfahrung im Gepäck, manchem ZuhörerIn und ZuschauerIn der Stoner-Community könnte eine Art Deja Vu der positiven Sorte erleben!

Trackliste:

Side A:
1. Like Hell (03:59)
2. Death Tripper (03:26)
3. Better Living (04:17)
4. In The Clouds –(02:59)
5. Fever Dreams (03:21)
6. Body Pillow (05:04)

Side B:
1. Leather Jacket (04:18)
2. White Sand (03:44)
3. In The Dark (05:09)
4. Black Tar Mountain (06:28)

Bandcamp

Sexinessfaktor: Mit den Erfahrungen von heute auf einer Rückbank im Dunkeln knutschen und fummeln.

Filed under: Album Reviews, Grunge, Heavy Rock, Stoner, , , , ,

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