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Ritchie Blackmore`s Rainbow – Black Masquerade/Live At Rockpalast 1995

Ritchie Backmore's Rainbow(hwa) Neben Deep Purple gehört die “Schwesterband” Rainbow rockhistorisch zu denjenigen Gruppen, die im Hinblick auf Musikerrotation herausragen.
Der Strippenzieher war stets Ritchie Blackmore. Er mutierte zur „Grauen Eminenz“, indem er sich unbeirrbar als Alleinherrscher unter scheinbar gleichberechtigten Bandkollegen in Szene setzte.
Blackmore galt als egozentrisch und – gelinde gesagt – schwierig.
Das mag auch die vielen Musikerwechsel erklären.
Jedenfalls gründete er nach seinem zweiten Ausstieg bei Deep Purple in 1993 Rainbow ebenfalls zum zweiten Mal und ging mit dem Studioalbum „Stranger In Us All“ auf Welttournee.
Auch der ROCKPALAST ließ sich gern nochmals bitten und zeichnete nach „Live At Munich 1977“ Rainbow mit „Black Masquerade“ in der Düsseldorfer Philipshalle für das Fernsehen 1995 erneut auf.
Die Fans waren entzückt und feierten einen Katalog von legendären Deep Purple- und Rainbowhits.Rainbow Titelfolge
Die Band bestand aus:
Ritchie Blackmore – Guitar
Doogie White – Vocals
Candice Night – Vocals
Paul Morris – Keyboards
Greg Smith – Bass
Chuck Burgi – Drums
Dennoch: der Sound – typisch Philipshalle – kann nur selten überzeugen.
Den Fans war es wurscht. Sie beklatschen Ritchie (ihren sakrosankten Helden und seine treuen Gefolgsleute auf Zeit) mit überwältigendem Furor.
Die Bandmembers hätten auch alle in einer mittelalterlichen Maske (in die Blackmore ja Jahre später eh flüchtete) auftreten können – an der Stimmung hätte es kaum etwas geändert.
Das zeigt auf verblüffende Weise, wie sehr Blackmore sein Image auszuschlachten verstand.
Auch der Rockpalast möchte (nach dem Auslaufen gewisser Rechte) profitieren und gibt den Philipshallen-Event „zum ersten Mal“ auf DVD frei.
Peter Rüchel und dem WDR sei es gegönnt, obwohl Rüchel mir in der Vergangenheit im Hinblick auf mein Rory Gallager Buch und die Frage: „Wie haben Sie, Peter Rüchel, Rory gesehen?“, bislang nicht geantwortet hat
Das deckt sich vermutlich auf Trefflichste mit Rüchels Erfahrung im Hinblick auf Bruce Springsteen.
Für den hat er sich bis zur Schmerzgrenze ins Zeug gelegt. Wurde zum BRUCE-Prediger schlechthin und hat sich letztlich bloß die Zunge ausgebissen.
BRUCE sagte „No“.
Blöd gelaufen!
Dafür zum Ausgleich dann RAINBOW zweimal, oder?
Verrückte Rockpalast-Welt!

Ritchie Blackmore’s Rainbow „Black Masquerade“
TT 103 min
Keine Extras
Eagle Vision/Edel EREDV985
(Heinz W. Arndt)

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