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Craang – To The Estimated Size Of The Universe

a1959422804_10(ch+to) Das wunderbare Cover der zweiten Produktion nach der Demoscheibe täuscht über den brachialen Psychedelic-Soner Sound mächtig hinweg.
Die 2009 gegründete und seit 2013 als Trio auftretende Band aus Thessaloniki zündet auf der im Juli 2014 erschienenen EP ein schmackhaftes Feuerwerk ab.
Spacige Atmosphäre mit monströsen Stoner-Gitarrenriffs, sind ein wahrere Leckerbissen für alle Freunde dieser Richtung.
Nach Aussagen der Band entwickelten sich die Kompostionen aus diversen Jam Sessions, bei denen Einflüsse von Kyuss, The Machine und Soundtracks aus Sci-Fi-Filmen zusammenkommen.
Auf der Bühne unterlegen Manos (Gitarre, Gesang), Mike (Bass) und Nick (Schlagzeug) ihre Show mit psychedelischen Visuals und intergalaktisch surrendem Lärm.
Gleich mit der ersten Nummer (Slo Forward Jam) beginnt der steile Weltraumflug mit grellem sterneneinkreisenden Rhythmus und tiefgestimmten Gitarrenparts.
Die ganze kompakte Soundkonstellation mündet nach einem Drittel des acht minütigen Werkes in wunderbar feinfühlige Klänge, nur um darauf hin wieder dem vorwärts treibenden Ende entgegen, genüsslich brachial auszulaufen.
Die zweite Nummer (Butterfly) führt das Ende des ersten Stückes weiter und setzt nach kurzer Zeit mit dem Gesang von Manos ein. Die Stimme wirkt nie aufdringlich, ist eher im Hintergrund des planetarischen Soundgefüges eingebettet. Dazu bestimmen die schweren Riffs seiner Gitarre im stampfenden Rhythmus die hörbar dahintreibende Raketensoundmaschine.
Dann als drittes (Magnolia). Der Bass von Mike hämmert mit spacigen Elementen durch den Weltraum, schöne Gitarrenkompositionen flirren mit ein und das Wechselspiel zwischen Raum und Zeit beginnt. Nach gut sechs Minuten setzt dieser eindringliche Soundflugkörper zur Landung auf einen lavaüberfluteten Planeten an und feine sowie leichte Gitarrenläufe lassen dieses Nummer auslaufen.
Nun geht es aber wieder zurück auf die Heimreise und mit Ihrem letzten, dem 15-minütigen The Meterorian, dem krönenden Abschluss des intergalaktischen Ausflugs, zeigt die Band auch gleichsam die ganze Bandbreite ihres Könnens.
Der Gesang von Manos gleitet wieder stimmig und gut eingebettet in den rhythmischen Variationen des gesamten Sounds mit.
Es wird mit psychedelischen Effekten gespielt, mit und ohne Gesang, mal heftig dann wieder leicht und locker. Im Wechsel treibt
der Sound all diese hörenswerten Elemente vor sich her.
Wir sind wieder daheim gelandet. Leider ist das gerade noch genussvoll Gehörte nun wieder der geräuschlosen Leere des weiten Alls gewichen. Diese groovende Soundmaschine ist akustisch gefühlt dann doch fast schon wieder viel zu schnell gelandet. Zum Glück kann ich aber diesen hörenswerten Gitarrentrip ins weite musikalische Universum einfach mit der Play-Taste an meiner Soundmaschine auf ein Neues durchleben.
Zudem wäre ich jetzt auf einen Liveauftritt dieser Band auch sehr gespannt, das wäre für mich nach diesem Hörerlebnis ein absolutes Muß.
Diese EP ist sehr gelungen und für alle Freunde von The Machine, Hawkwind oder Electric Moon uvm, die auch mit dieser Art Klangkörper musikalisch abheben können, eine Bereicherung Ihrer musikalischen Geschmacksnerven…..( Charly + Tom)

Craang

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