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Ape Skull – Fly Camel Fly

ape-skull-fly-camel-fly(ch) Ape Skull, aus Rom, haben sich im Jahr 2008 zusammen gefunden. Sie bestehen aus: Pierpaolo Pastorelli (Bass), Fulvio Cartacci (Gitarre) und Giuliano Padroni (Gesang-Schlagzeug).
Das erste selbstbetitelte Album kam 2013 raus.
„Fly Camel Fly“ heißt die neue Scheibe. Retro/Vintage-Kracher mit einem Schuss Blues und 70er Rock, gut in den Allerwertesten tretend. Eröffnet wird „Fly Camel Fly“ mit dem Prachtssong „My Way“. Gleich mal Anschnallpflicht. Hier besteht dermaßen rockige Gefahr, das es einem vom Hocker reißt. Es fliert, groovt, schiebt dich an den Rand, kein Stillsitzen.
Keinen Deut schlechter geht es weiter mit „Early Morning“. Ebenfalls ein Leckerbissen mit verspielten Soli, die diesem Song die richtige Würze verleihen. Das Timing von Gesang und Instrumente stimmt bis in die Haarspitzen. Auf unnötige Effekte verzichten sie, was gut tut und natürlich rüber kommt.
In härterer Gangart wird bei „Fly Camel Fly“ weitergestampft und durchgerockt. Die Rhytmusfraktion zeigt alles, treibend und saustark. Die Gitarre im Vordergrund deckt den Gesang nie zu.
Mit „Driver“, ihrer Coverversion von Damnation Of Adam Blessing, bewiesen sie ein gutes Händchen. Glänzt mit exstatischen Strophen, die sich mit sägenden Gitarren in einen Rausch steigern. Weiß man nicht, dass es sich hier um eine Adaption handelt, würde man „Driver“ Ape Skull zuschreiben. So aber bildet es einen guten Übergang zu den nächsten Songs.
Bereits mit „Kids in the Kitchen“ wird man jedoch wieder mit beschleunigten Hard Rock-Tönen aus den Träumen gerissen, ungestüme Spielfreude macht sich breit, fesselnd und packend.
Bei „Tree Stomp“ wird wieder wild gepowert, rasant gespielt, dazu die zügellose Gitarre.
Auch „A is for Ape“ gefällt durch die dominante Spielweise und den Gesang von Padroni, der, man höre und staune, sich wie Hendrix anhört. Der zugehörige Gitarrenpart ebenfalls.
„Heavy santa ana Wind“ verströmt ebenfalls eine ganz eigene abgedrehte Atmosphäre, die ein gutes, filigranes Gefühl im Klangspektrum vermittelt und nicht nur los bolzt. Hackig, zupfig an den Saiten mit der Stimme vom Schlagzeuger.
Wie findet er nur seinen Schlag im Song bei den Tempowechseln?
Wie ein kräftiger Schluck Southern Comfort hört sich zum Schluss „Looking Around“ an, dicke kommt es, mit einem verdammt arschcoolen Sound, ein monumentales Endstück.
Mit dem neuen Album hat die Band heisses Songmaterial am Start.
Füller findet man auf der Scheibe nicht, zügellos und rasant kommt das Material rüber….(Charly)

Erscheint am 8. Mai auch als Rotes Vinyl mit 200 Stück via Heavy Psych Sounds.

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Tracklist:
01. My Way [4:22]
02. Early Morning [3:22]
03. Fly Camel Fly [5:40]
04. Driver [4:49]
05. Kids in the Kitchen [2:24]
06. Tree Stomp [4:29]
07. A is for Ape [4:57]
08. Heavy santa ana Wind [4:10]
09. Looking Around [4:53]

ApeSkull01

 

 

 

 

 

 

Tour:
08/05/2015 CH Luzern-Bruch Bros
09/05/2015 CH Ins-Schuxenhaus
10/05/2015 CH Basel-Roxy tba
1
11/05/2015 CH La Chaux du fonds tba
12/05/2015 CH St Gallen-Rumpeltum
13/05/2015 DE Augsburg-Blue Box Skate Park
14/05/2015 DE Halle- Hühner Manhattan
15/05/2015 DE Berlin-Tiefgrund “GO DOWN FEST”
16/05/2015 CH Olten-Coq d’Or

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