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Black Moon Circle – The Studio Jams Vol 1: Yellow Nebula in the Sky

Black Moon(ch) Die Norwegische Psych Rockband „Black Moon Circle“ aus Trondheim ist nicht nur eine der talentiertesten in der nordischen Rockszene, auch eine der ambitioniertesten.
Warum? Es ist kein gewöhnliches Album, sondern das erste einer Trilogie. Gründungsmitglied Øyvin Engan beschreibt Studio Jams Volume I: „Es ist ein gelber Nebelfleck im Himmel, alles ist Intensität“.
Schwere Fuzz-Gitarren, Bass, Schlagzeug und Synthesizer.
Eine intensive Instrumentalreise.
Einer der Tracks wurde auf der ersten Jam-Session im April 2013 aufgezeichnet, während die beiden anderen im Jahr 2014 entstanden.
Dabei war auch Scott Heller, der Synthesizer-Mann vom Øresund Space Collective.
Er spielt eine wichtige Rolle in den drei Tracks,
„Closed Loop Circuit“ eröffnet: klingt wie ein heulender Sturm, es hallt in die Ferne, Drums verbinden die Elemente zum Drama. Synths quietschen wie eine Sirene. Die Fuzzy-Gitarre entfesselt eine Wand von Feedback. Es ist zwar kontrolliert in der Hendrex-artigen Weise, aber der Bass hält alles zusammen. Sie kombinieren nahtlos Elemente von Electronica, Experimental, Free Jazz, Psychedelia, Rock und Space Rock.
„Sea Of Vapors“: futuristische Space-Age-Klänge stimmen an, bevor die Rhythmus-Sektion einsetzt.
„Black Moon Circle“ klingt wie ein Powertrio aus den 70er Jahren. Das ist keine schlechte Sache, denn es war das goldene Zeitalter des Rock. Eine sengende Gitarre mit Bass schneidet durch das Gefüge, Drums liefern den Herzschlag. Der futuristische Synthesizer macht den Eindruck, als wären sie unter Beschuss von einer fremden Nation. Es steigt höher und höher bis es dunkel und düster wird. Ein Gitarrensolo, das von Space Invader Synths begleitet wird, erleichtert aber dann die Stimmung, damit führen sie dieses musikalische Magnus Opus zu noch weiteren Höhen. Psychedelic-Space-Rock kann nicht besser sein als dieser.

Das 22 Minuten-Epos „Yellow Nebula in the Sky“ ist eine musikalische Entdeckungsreise. Sie entfesselt eine dramatische, felsige Wand. Eine Anordnung von futuristischen Synthesizern schweben dazu. Die Klänge werden verdreht und umgewandelt, knackigen Gitarren bedrohen, die Rhythmusgruppe ist schonungslos. Alles schmilzt zusammen. Das Ergebnis der Musik: herrlich laut und dramatisch.

Das ist keine Übertreibung. „Black Moon Circle“ sind ohne Zweifel eine der aufregendsten Pioniere der Norwegischen Rockszene. Ein großes Lob, wenn man bedenkt, wie reich und lebendig sie ist,
Geprägt von Led Zeppelin, Hawkwind, den frühen Pink Floyd und von Jimi Hendrix. All diese Einflüsse sind auf dem Album zu hören.

Wie ober erwähnt ist es der erste Teil einer Trilogie von Alben die der „Black Moon Circle“ während der nächsten zwei Jahre veröffentlichen will. Wenn die nächsten zwei Scheiben der Studio Jams so gut werden wie diese, dann sind auch diese einen Kauf wert….(charly)

Erschien am 14. August 2015 via Crispin Glover Records als Vinyl auch in Splatterausführung.

Line-up:

Øyvin Engan – bass
Vemund Engan – guitar
Per Andreas Gulbrandsen – drums
Dr. Space – synthesizers (Øresund Space Collective)

black-moon-circle-with-dr.-space

 

 

 

 

 

Tracklist:
01 – Closed Loop Circuit (10:57)
02 – Sea Of Vapors (13:32)
03 – Yellow Nebula In The Sk (22:46)

http://blackmooncircle.bandcamp.com/album/the-studio-jams-vol-1-yellow-nebula-in-the-sky
Black Moon-LP Black Moon-LP-neu

Einsortiert unter:Album Reviews, Jam, Rock, , ,

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