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Ponamero Sundown – Veddesta

BanLP(ch) „Ponamero Sundown“ aus Stockholm präsentieren ihr drittes Album nach mehreren Demos, die bis ins Jahr 2006 zurück gehen. Jede Menge Groove, ein freier Geist und genügend Riffs, um einen großen Krater zu füllen! Das ist das Rezept dieser Band.
Im November 2005 kam es zur Idee, Musik zu machen, mit dem warmen Ton des Stoner-Rock der 70er Jahre. Die Mitglieder bewegten sich seit Jahren in der Musikszene in unterschiedlichen Konstellationen und Outfits….also sehr gereift was ihre Musik angeht.
Mit dem Opener „Bottom of the river“ beginnt das neue Album. Mit Dampf gehts los, ein perkussiver Beat mit Stoner-Gitarre die Stiche versetzt, bevor das Hauptriff einbricht.
Sie fahren den Song in halsbrecherischer Geschwindigkeit mit dunklen Riffs und Soli hoch. Die Vocals werden von Nicke Engwell stark und kraftvoll geliefert. Sie verbreiten ein mächtiges Gefühl.
„Hangman’s trail“ befindet sich in schwerer Mitte, der mehr Hardrock als Stoner ist. Der Song, eine Geschichte von Männern in Gefängniszellen ist ein weiterer feiner Track mit den rhythmischen Fähigkeiten von Eklund und Triches. Er boomt mit tiefer Fließfähigkeit und Martinsgârd fügt es zusammen mit seinem Fuzz-verwöhnten Riffing, in dem er ein wunderbares, östlich gefärbtes Gitarrenmotiv einbaut. Über all diesem Chaos rauscht Engwell und summt die Geschichte, als ob er in ihr lebt!
„Restart my heart“ bleibt in der 70er-Hard-Rock-Arena, die Vocals eingängig mit Drive, um den Rock-Himmel zu erleuchten für Schlaghosen und Bikerjacken.
„The Fortune teller“ eröffnet mit einem rollenden Gitarrenriff, das übergeht zu Engwell. Der Track erreicht seinen Abschluss mit Martinsgârd und seinem brennenden Solo, ein Griffbrett mit bluesigen Ton.
„Rhinostodon“ sieht die Dinge etwas psychedelischer mit Martinsgârds Gitarre im Sitar-ähnlichen Gewand, geliefert mit den Vocals von Engwell, komplex und fern. Die Dynamik verschiebt den Song ins doomige, aber doch nie zusammenhanglos oder bedeutungslos.Eine leichte Abweichung von „Ponamero Sundown“ in ihrer Stoner Nut.
Es geht über zur Tagesordnung mit dem nächster Titel „Broken Trust“, ein all out rockiger Track, der die Band doch wieder zurück führt zu mehr Stoner. Engwell liefert die Lyrics mit dem kehligen Gebrüll über einem Hintergrund mit boomenden Basslinien.
Danach der Absturz mit Drums und dunklem Kettensägen-Riffing, die durch Psychedelica gebrochen wird um dann wieder zum harten Rock zurück zukehren.
Der Track „Dead and gone“, schließt das Album. Teils bluesig, teils Rock-Monster, der Song zeigt ihre Songwriting-, Arrangement- und musikalischen Fähigkeiten und erreicht damit den Höhepunkt des Albums!
„Ponamero Sundown“ pflügen sich mit „Veddesta“ wie ein heisses Messer durch einen Block Butter hindurch. Bleibt also abzuwarten, ob dieses Audiofeuerwerk auch zu uns auf die Bühne kommt.
Meine Prognose hierzu ist ziemlich optimistisch. Wer keinen Trip nach Stockholm machen will, legt sich dieses Scheibe besser früher als später zu…. (Charly)
Erschien am 25. September 2015 via Transubstans Records als CD, das Vinyl gibt es ab Dezember 2015.
Line-up:

Niclas Engwall – Vocal
Peter Eklund – Drums
Robert Triches – Bass
Anders Martinsgård – Guitar

Ponamero-Band

 

 

 

 

Tracklist:

01 – Bottom of the river (4:12)
02 – Hangman’s trail (5:56)
03 – Restart my heart (3:55)
04 – The Fortune teller (6:27)
05 – Rhinostodon (4:08)
06 – Broken trust (4:53)
07 – Dead and gone (6:36)

http://ponamerosundown.bandcamp.com/album/veddesta

Band-mit-LP

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