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Yuri Gagarin – At The Center Of All Infinity

YURI-GAGARIN-LP(ch) Für diejenigen, die noch nicht im „Yuri Gagarin“ Sound vertieft sind – eine schwedische instrumental Space-Rock-Band aus Göteborg -, die es schnell schaffte, eine treue, überirdische Gefolgschaft hinter sich zu bringen.
Ihr selbstbetiteltes Debüt wurde im Jahr 2013 veröffentlicht.
Bereits im September 2015 erschien die EP „Sea of Dust“, ein Vorgeschmack zu diesem Longplayer. Wobei die zwei Tracks nur auf der EP veröffentlicht wurden. Sie sind auf dieser LP nicht enthalten. Die Band verlässt sich auf die riesige Atmosphäre ihrer Instrumente um sphärischen Trance hervorzurufen.
Zwei Jahre später nun sind „Yuri Gagarin“ zurück mit dem zweites Album „At The Center Of All Infinity“.
Ich hatte hohe Erwartungen und ich muß zugeben, es gab Verbesserungen. Auch wenn das Album nicht unbedingt anders ist als der Vorgänger, aber der Druck hat sich erhöht, mehr Drive steckt in den Stücken.
Diese Jungs wollten weiter an ihrer Chemie untereinader arbeiten und das ist genau das, was passierte.
Die Echos in ‚The New Order“ kommen in charakteristischer Weise: der Bass und die Drums sind in einem kreisförmigen Muster eingesperrt, während die Gitarren den Umlauf beginnen. Die Soli der Gitarren werden von der Rhythmus-Sektion stark begleitet.
Während „Cluster of Minds“ eine Mischung von schweren Riffs bringt, aber transzendierter, etwas mehr mit melodischen Akkorden zum Ende.
Die Stimmung für das dynamische Herzstück „In The Abyss“ ist repräsentativ für das gesamte Album. Der Synthesizer arbeitet ständig im Hintergrund und schafft das phänomenal.
Windige Klangwelten in Erinnerung an kalte Winternächte in freien Natur.
Wo alles, was sie hören und fühlen, einfriert.
Die Band gibt dem Hörer einen Bruch mit gedämpften Effekten im getränkten Zwischenspiel „I See No God Up Here“, nur um den Weg für den wesentlichen Höhepunkt zu ebnen.
Der Titel-Track „At The Center Of All Infinity“ ist wohl der schwerste und fokussierenste auf der Platte.
„Oblivion“ ist der perfekte Ausklang der großen psychedelische Reise. Die summenden Gitarren nehmen dich zum Ende mit.
Die knallharten Riffs sind mit epischen Melodielinien und Soli ausgeglichen. Es gibt eine Menge von strukturiertemChaos in der ganzen Unendlichkeit von „Yuri Gagarin“.
Sie werden besser und besser.
Diese neue, aufregenden Reise erscheint wie eine organische Erweiterung zum ersten Album.
Sie setzen im Grunde das Universum fort was sie zuvor schafften. Nur ein wenig mehr Kerosin ist mit auf dem Weg.
Die Musik hallt durch den Körper.
Das werdet ihr spüren, wie es zündet, im inneren Feuer.
Die Art und Weise. wie die Band ihr neues Material präsentiert. ist beeindruckend.
Ich vermute dass muss das Zentrum aller Unendlichkeit sein. Great Job Jungs!…. (Charly)

Erschien am 2. Dezember 2015 via Ultraljud Records und Kozmik Artifactz auf Vinyl, lim. auf 200 Stück.
Und die CD erscheint im Februar 2016 via Sulatron.

Line-up:

Crille – Guitar
Jon – Guitar
Leif – Bass
Steffo – Drums
Robin – Synth

Yuri-Band

 

 

 
Trackliste:

01 – The New Order (7:50)
02 – Cluster Of Minds (5:42)
03 – In The Abyss (6:26)
04 – I See No God Up Here (3:02)
05 – At The Center Of All Infinity (8:07)
06 – Oblivion (9:15)
https://yurigagarinswe.bandcamp.com/

https://www.youtube.com/watch?v=boa96c7uOSM

Yuri-mit-LP

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Dezember 2015
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