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Ocean Mind – Underwater

Adobe Photoshop PDF(ch) „OCEAN MIND“ sind drei Vollblutmusiker, die sich den gängigen Konventionen entziehen. Die Griechen produzierten schon in den USA und Deutschland. Progressiver Psychedelic Heavy Rock hat mal jemand den Sound von „OCEAN MIND“ genannt, aber wie schon der Bandname suggeriert: Alles fließt, nichts ist greifbar, und dennoch fasziniert es, umschmeichelt dich, zieht dich hinab in eine ganz eigene Welt. „Underwater“ ist ein Doppelalbum, das sich viel Zeit nimmt.
Verspielt, episch, und wenn wir schon bei Metaphern sind, die dem Bandnamen und Albumtitel entsprechen: ausufernd – und trotz einiger locker die 30-Minuten-Grenze knackender Songs den roten Kompositionsfaden im Auge behaltend.
Angesichts der technischen Seite ist das Album gut gespielt und geschrieben, hat keine Mängel, die den Hörer stören werden.
Auf „Underwater“ werden zwei sehr lange Tracks aufgeboten (beide mit um die 37 Minuten). Andere Songs sind wieder kürzer.
Die Band nutzt ihre Zeit brillant und zeigt den Wechsel in sich selbst, mit einem Ausbruch progressiver Introversion und mit hervorragenden Ergebnissen.
Die Atmosphäre, die das Trio aufbaut, erstaunt sehr.
Das neue Album hat viel Niveau, weniger „Konzerte“, weniger „catchy“, prägnant in der Substanz.
Einflüsse der Band sind offensichtlich, aber ohne Identität, (diese Hammond …) von Pink Floyd, Rush bis Eloy, Nick Cave bis zu den griechisch traditionellen, auch ethnischen und einigen orientalischen Musikformen.
Das Ergebnis ist sicherlich etwas Besonderes und Einzigartiges.
Ich liebte den Song „House Of The Rising Sun“ in einer sehr schönen Version der „Cream“.
„Ether“ klingt nach einem schweren Alternative-Rock-Song mit den schmutzigen Vocals von Zach D, nicht schlecht meine Herrn.
„Mushroom Fever“, ein schöner, leichter Song, erinnert etwas an Nick Cave. Das gleiche gilt für den ersten Song des zweiten Teils, „Third Eye Effect“.
Auf jeden Fall hat diese Band das Talent eine psychedelische Rock Atmosphäre zu schaffen.
„Gypsy Son“ verbreitet ein Gefühl von Stoner und … oh, die Hammond klingt verdammt gut !!
„Bowshut“ ist der zweite lange Song und der letzte des Albums. Startet ein bisschen wie „Jethro Tull“ um sich dann anders weiter zu entwickeln.
Beachtet diese Songs, die ich erwähnt habe, aber es sind nur einige von denen die mir sehr gut gefallen, insgesamt 15 sind zu hören.
„OCEAN MIND“ macht einen tollen Job, in der Tat.
Das Album ist der beste Soundtrack für eine Reise, für einsame Stunden mit Bier, mit Freunden, mit denen alte Geschichten ausgegraben werden !!
Hier liegt ein fast großartiges Album des Progressive Rock vor. Cheers mates !! ……(Charly)

Erschien am 26. Juni 2015 als Doppel-Vinyl.

Line-up:

ZACH D. – VOCALS/PIANO/ORGAN/SYNTH/BASS
PETER P. – ELECTRIC & ACOUSTIC GUITARS/GUITAR SYNTH/BASS
LEFTY P. – DRUMS & PERCUSSION

SONY DSC

Trackliste:

01 – Ether (2:12)
02 – Underwater (2:12)
03 – House Of The Rising Sun (3:24)
04 – Breakloose in the Summer (1:46)
05 – Mushroom Fever (4:59)
06 – You ain`t Shining (2:22)
07 – Chained (36:10)
08 – Third Eye Effect (4:26)
09 – Gypsy Son (3:29)
10 – Luz Control (2:16)
11 – Stripped (2:11)
12 – Someone Who Cares (2:51)
13 – Lonesome Traveller (4:35)
14 – Erased (3:06)
15 – Bowshot (37:22)

http://oceanmind.bandcamp.com/

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