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Electric Moon – Flaming Lake

Flaminglake(ch) Re-issue der 2011er Live Doppel-LP von „Electric Moon“!
Vier lange Stücke, aufgenommen beim Open Air in Battenberg (2.7.2011), welches von den netten Daturana Leuten organisiert wurde!
Die Soundqualität ist für Liveverhältnisse perfekt.
Das schöne Cover-Artwork kommt wieder, in bester Form, von Lulu. Die Musik ist absolut hypnotischer Trancerock der spacigen Art!!
Für eine Band, deren Ding ausgedehnte, spacige Improvisationen sind, scheint dies auch der angemessene Weg zu sein. Der Live-Sound ist energiegeladen, hat Ecken und Kanten und ist rau, wirkt keinesfalls matschig, sondern transparent. Und genauso soll es sein. Es tasten sich die Instrumente zunächst zaghaft, dann immer heftiger vor, um schließlich laut, heftig und düster zu rocken.
Drums, Fuzz und Bass, viel E-Gitarre, dazu elektronische Effekte flirren dem Hörer um die Ohren.
Man kann sagen: „Electric Moon“ bleiben sich treu.

Das Album besteht aus vier Tracks, verteilt auf fast 80 Minuten, und das sind 80 Minuten trippy, psychedelischer Sound, die den Hörer Real-Live mitnehmen (im Sinn der jüngsten globalen Ereignisse ist das sehr willkommen!).
Der Opener ‚The Cosmic Creator“ ist treffend benannt: die ersten vorsichtigen Anmerkungen reflektieren die zögerlichen Schritte zur Geburt eines Planeten (egal ob physisch oder metaphorisch).
Lulus Bass und Drummer Alex legen den Rahmen fest, Sula webt seine Gitarre magisch ein.
Im weiteren Verlauf wird seine Wah-Wah-Gitarre noch dringlicher, ausgeflippter und psychischer.
„Flaming Lake“ kommt in ähnlichem Gewand wie ‚The Cosmic Creator“, nur mit dem Zusatz von weiteren spacigen Schnörkeln im Space Rock-Opus.
Eine wirklichen Freude, wie EM locker ihre Musik laufen lassen.
Ein riesig brütendes Monster von einem Track, der die Gitarre als gezielte Bedrohung über die Rhythmus-Sektion legt, wie immer absolut solide. Das Tempo und die schiere Dichte der Riffs kommen wie Hendrix-like zu Sula.
Eine Verschiebung in der Dynamik, aber sicherlich nicht an Intensität.
„Lost And Found Souls“ mit monströsen Riffs und sengendem Gitarrenlärm entfesselt den epischen psych-shred Workout.
Steigern sich ganz allmählich in ein kosmisches Klanggewirbel hinein: Drums, Fuzz und Bass nebst elektronischen Spielereien brummen und surren. Der Klang ist fett und düster, ganz far out spacig gehts ab in eine andere Dimension. Es gibt einen Besetzungswechsel im letzten Track, Philipp von Daturana ersetzt Alex am Schlagzeug.
Sulas Gitarre übernimmt zu Beginn einen spanischen Flamenco-Aspekt, welcher die Geschicklichkeit des Meisters zeigt. Philipps Drumming fügt sich nahtlos mit ein und es dauert nicht lange bis die üppigen Wah-Wahs auf Lulus scharfen Bass treffen.
Alles endet in einem weiteren Jam-Session Superlativ. Jedes Bandmitglied spielt synchron zueinander, wie ein fein abgestimmtes Uhrwerk. „Electric Moon“ sind die psychedelische Definition dessen, und dieses Album spiegelt das wieder.
„Electric Moon“ treffen derzeit den Space Rock mit am besten. Die Space-Fanatics kriegen hier bei sehr guter Klangqualität den feinsten Stoff ihrer Träume geliefert……. (Charly)
Erschien am 3. Dezember 2015 via Sulatron Records als Doppel-Vinyl in Blau und Orange mit 500 Stück und als CD.

electric-moon-2011Line-up:
Sula Bassana – Guitar, Effekte
Komet Lulu – Bass
Alex – Drums von 1-3
Philipp (Daturana) – Drums in 4
Trackliste:

1. The Cosmic Creator (17:28)
 2. Flaming Lake (16:28)
 3. Lost And Found Souls (23:41)
 4. Burning Battenberg (18:43)

Band-LP

 

 

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=yfDkLRzvPnM

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