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The Space Spectrum – Drone Jams Vol 1

Space Spectrum(ch) „Drone Jams Vol I“ wurde ursprünglich mit dem ehemaligen Bandmitglied Jan-David Schulz aufgenommen, in der Zeit zwischen den beiden Alben „The Red Eyed Queen“ und „In Search of Drone“ und wurde danach mit zusätzlichen Overdubs und Synthesizer-Effekte durch das neue Mitglied Florian Bödeker überarbeitet.
„The Space Spectrum“ aus Rendsburg verbrachten viel Zeit in Proberaum. Nun passt die 4-teilige Arbeit perfekt, mit den neuen zusätzlichen Synthesizer Tools. „Drone Jams Vol I“ ist jetzt das sehr ausgewogene Ergebnis und eine Hommage an den spärlichen, spacigen Krautrock.
Die Rohheit der LP ist erfrischend und das Ergebnis bewundernswert.
Diese Jungs haben es geschafft ein Werk mit einigen ausgebufften kosmischen Top-Level-Freakouts zu produzieren.
Der LP-Opener „Magic Carpet“ enthält alles über eine Reise! Mit offensichtlichen Referenzpunkten zu Amon Düül II und Faust etc, aber es gibt auch Einschläge von Hawkwind und Electric Moon.
Die Gitarre: spärlich eingesetzt, Schlagzeug und Bass bieten eine felsenfeste Struktur um die sich der Track aufbaut.
Eine gewisse Gelassenheit, das ist frisch und aufregend, nicht überproduziert, die Musik selbst wird zum Fokus.
Das ist fantastisch, und nochmal: eine Hommage an die Krautrock-Größen mit eigener Persönlichkeit unterstrichen.
„Mister Fiebertraum“, weiter in der gleichen Art, Rhythmus-Motorik mit spacigen Synths wird überlagert mit funkelnder Gitarre. Sie übernimmt eine größere Rolle in diesem Track, ist aber zurückhaltender in dieser Jam-Session. „Inner Voice“, der längste Track mit elf Minuten.
Ein wunderbaren Psych Gitarren-Sound kommt geflogen, wie bei dem vorherigen Titel wird mehr auf Klang und Melodie geachtet als auf Lautstärke. Davon abgesehen ist es ein Track, der sich langsam aufbaut, aber es gibt doch eine deutliche Verschiebung im Schwung, die Synths und Effekte sind noch dringlicher geworden, Drums und Bass schieben den Rhythmus vorwärts.
Die Gitarre dazu verirrt sich im Psych-Territorium, und das kommt gut an.
Der letzte Track ist eine Live-Version von „In Search Of Drone“ (aus dem Album mit dem gleichen Namen).
Leben diese Jungs offensichtlich in einer anderen Perspektive? Es kommt ein echtes, lebendiges Gefühl über die vier Tracks auf.
Viel Energie steckt in dem Live-Track und weniger meditative Qualität.

„Drone Jams Vol 1“ wird es beweisen und sehr viel Erfolg haben, da bin ich mir sicher. Es ist die Arbeit einer Band, die offensichtlich weiß was sie tut, und das mit Bravour…… (Charly)

Erschien am 1. Dezember 2015 via Drone Rock Records auf Vinyl, 150 Splatter und 100 Stück Weiss.

Line-up:

Florian Bödeker – Synthesizer
Nico Seel – Guitar
Nils Seel – Bass
Kevin Klein – Drums

Spectrum-Band

 

 

 

 

 

Tracklist:

01 – Magic Carpet (9:17)
02 – Mister Fiebertraum (9:28)
03 – Inner Voice (11:06(
04 – In Search of Drone – Live (7:03)

Space-LP

 

 

 

 

https://thespacespectrum.bandcamp.com/

http://dronerockrecords.com/shop/drone-jams-vol-i/

Einsortiert unter:Album Reviews, Jam, Space, ,

Dezember 2015
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