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„37. Leverkusener Jazztage“ – Pressetermin

pressekonferenz
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(ro) Eine Reise nach Leverkusen ist ganz besonders im November empfehlenswert. Ja, wirklich. Da spreche ich aus Erfahrung.
Denn obwohl dann auch Nebel, Nieselregen und graue Wolkenungetüme über dem Städtchen hängen, tönt in jedem Jahr eine Menge wunderbar eigensinnige, bravouröse und anspruchsvoll unberechenbare Musik auf hohen Niveau durch diverse Locations.

Ja, in der Tat, Leverkusen wird zehn Tage lang zu einem kleinen musikalischen Universum, in dem man so manches Mal offenen Mundes dasteht und staunt.
Freunde der „Leverkusener Jazztage“ wissen natürlich, wovon ich rede.
Also aufgepasst, den Kalender gezückt und nichts wie hin zu den mittlerweile „37. Leverkusener Jazztagen“!
Vom 04.- 13. November 2016 geht dieses Festival in eine neue Runde.

Ab diesem Jahr, so erfuhren wir auf der Pressekonferenz ( siehe Foto ), gibt es einige interessante Neuigkeiten und Veränderungen.
Der langjährige Leiter Eckhard Meszelinsky, der das Event über zwei Jahrzehnte lang sehr erfolgreich gemanagt und immer weiter entwickelt hat, gab die Verantwortung nunmehr an Fabian Stiens ( zweiter von rechts ) ab.

„Wir haben das Festival neu ausgerichtet,“ erläutert Fabian Stiens, „wobei natürlich der Name „Leverkusener Jazztage“ als Marke weiterhin bestehen bleibt. Aber ab diesem Jahr ist das Event jedoch kein traditionelles Jazzfestival mehr. Es ist vielmehr ein „Musikereignis“ für alle Altersgruppen einer breiten Gesellschaft, anstatt für wenige Spezialisten.“

Ja, genau das stellen wir auch fest, als wir neugierig in dem unfangreichen Programmheft blättern.
Hier wird dem Musikliebhaber ein wahrlich vielseitiges Konzerterlebnis ermöglicht.
Jeder Tag steht unter einem bestimmten Thema, z.B. „Groove Night“, „The New Generation of Jazz“ oder „Made in Germany“.
In mittlerweile acht Locations finden die einzelnen Gigs teilweise gleichzeitig statt.
Der Hauptspielort wird, wie gehabt, natürlich das Forum sein, in dem am Freitag, den 04. Nov.2016, der großartige Singer/Songwriter Gregory Porter und der junge Jacob Collier das Festival eröffnen.
Wenn das nicht schon gleich ein Highlight ist!

Für mich persönlich stellt sich schon jetzt die Frage: welche Bands aus dem vielfältigen Angebot soll ich aus den vier bis fünf parallel stattfindenden Auftritten wählen?
Was ist aufregend, wo lohnt es sich hinzugehen? Über wen wird am meisten geredet? Sollte man sich lieber von angesagten Top Acts oder doch eher von relativ unbekannten Kapellen anziehen lassen?

Wahrscheinlich werde ich wieder, wie schon so oft, den für mich besten Weg einschlagen: mich treiben lassen, hierhin und dorthin, und natürlich ein paar Tipps von meinen rockblogbluesspot-Freunden mit auf dem Weg nehmen.

Ganz bestimmt aber wird man mich bei der „Blues Night“ antreffen, denn den phänomenalen Popa Chubby ( schon fast ein Stammgast der „Leverkusener Jazztage“) und den nicht minder großartigen Walter Trout möchte ich auf keinen Fall verpassen.
Aber auch nicht die wunderbare Funk-Soul-Ikone Candy Dulfer, den energetischen Stanley Clarke, den technisch so atemberaubenden Al Di Meola, der mich schon mit „Elegant Gypsy“ in den Bann zog, die dynamische WDR Bigband oder den die feinen Verästelungen des Gefühlslebens pflegenden Gregor Meyle, um nur einige zu nennen.
Ganz zu schweigen von Henrik Freischlader, dessen intensiver NewBlues in meiner persönlichen Bestenliste seit Jahren einen der Spitzenplätze belegt.

Am letzten Tag des Festivals gibt es Musik, bei der es sich ganz besonders lohnt, sie im Bayer Erholungshaus live zu verfolgen: „Eckhard Meszelensky ( der ausgeschiedene Festivalmanager der Leverkusener Jazztage) meets DuckTapeTicket“ geben sich die Ehre.

„Einige unserer Konzerte sind bereits so gut wie ausverkauft,“ teilt Fabian Stiens am Ende der Pressekonferenz mit, „so sind z.B. für das „Tingvall Trio“ nur noch Restkarten verfügbar. In diesem Jahr kann sich auch erstmals jeder sein gewünschtes Ticket im internet selbst ausdrucken.“

Auch das ist eine feine Sache und nicht nur darum freuen wir uns auch schon wieder auf ein spannendes, ereignisreiches Festival und sagen schon mal vielen Dank an Fabien Stiens und sein Festival-Team für die fantastische Planung und Vorbereitung!
(..Rosie…)

Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen website
http://www.leverkusener-jazztage.de/

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