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Yellowstock. Sommerfest. 2016. Nr. 10. Das Letzte.

Yellowstock 2016(kiS) Nein, natürlich nicht im Sinne von: echt Sch…, sondern: das letzte Mal stattgefunden! Am 13./14.8. schloss die Festivallegende mit Ausgabe Nr. 10 die Tore.
Der Ein oder Andere wird es schon mitbekommen haben. Jeder der schon länger hingeht als ich wird sicherlich auch etwas vermissen. Jeder der noch nie dort war und kleine Festivals mag: DEFINITIV was verpasst.
Aller guten Dinge sind also 3, mein drittes Sommerfest im schönen Geel, Belgien.
(geel= gelb= yellow – aha).

Art2014/2015 Yellowstock Sommer konnte ich genau wie jedes Winterfest seit 2013 einen Blumenstrauss von neuen Bands entdecken. Dieses Jahr nun hatte ich dafür kaum Zeit, zu viele Freunde sprechen, wunderbares Wetter um auf der Wiese zu sitzen, T-Shirts kaufen bei süßen Merch-Ladies oder Mitgliedern der Band selbst, – herrlich. Ich habe mich also hauptsächlich auf die Musik „beschränkt“ die ich schon kenne und die mir ans Herz gewachsen ist.

Samstag:

Schon mittags 14 Uhr gibt Mantra Machine mal die Richtung vor in die wir die nächsten Stunden fliegen – instrumental-stoner Space! Wer zum PsyKa nach Karlsruhe fährt – nicht verpassen!

Birth of Joy unverkennbar eine niederländische Band die Spass macht. Um ehrlich zu sein, kann ich sie nicht so gut unterscheiden von anderen psychedelischen „Holländern“ wie The Mad Triste, DeWolff, Pauw etc.

The Glücks – verpasst.

Tja, – Flying Horseman, vorher auf youtube gehört und neugierig gewesen, live für mich musikalisch aber ohne konkreten Wiedererkennungswert, daher anscheinend die optische Aufwertung mit gleich zwei beinahe gleich aussehenden Damen an den Keyboards. Ich persönlich mag da lieber Bands mit weniger Personal und mehr Schwung.

Lay Llamas jaaa, exotic! Erinnern mich ein wenig an TAU. Die Italiener könnten optisch auch aus Peru kommen oder aus „Schamanien“, also Weltmusikeinschlag gelungen!

The Machine immer wieder gut, kann man mittags im Sonnenschein, im Regen oder im Bett hören, „moons of neptune“ eines meiner Lieblingsstücke zur guten Nacht.

Kiss the Anus of a Black Cat!! Da hat sich die Vorfreude gelohnt! Selbst ohne Schlagzeuger (war im Urlaub) haben es die Jungs geschafft, die Zeitreise in die 80er glaubhaft rüberzubringen. Für die mutige Darbietung von „ Kollaps“ (Einstürzende Neubauten) gibt’s einen kleinen Lacher von mir für das Ablesen des Textes ( Kollaps/ bis zum Kollaps / nicht viel Zeit ohohohoh ). Also, Hipster hin oder her, kann man machen!

Verpasst aber nur Gutes von gehört: Zone Six

Für Michael Rother scheine selbst ich noch zu jung, um es wirklich wertzuschätzen. Aber egal, genau wie im letzten Jahr Hawkwind, – wie zum Teufel kriegt Freek Kruisberghs das hin dieses Urgestein aufs Festival zu lotsen? Grandios.

K-P-X – verschlafen, denn auch ich behalte meine Tradition bei: bei den letzte(n) Band(s) schon im Bett. Sorry, Marco Menzer, daher wie so oft Lightshow wieder verpasst!

Dank kostenlosem Shuttlebus zum außerhalb gelegenen Campingplatz, tarää tarää tarää und dank unermüdlicher DJ´s bis 4 Uhr morgens beschallt mit Black Sabbath bis Monster Magnet.

Umzug für Nacht zwei mit dem Camper zum Parkplatz am Schwimmbad, zwei Minuten Fussweg zum Gelände! hach, mein neuer Geheimtip (!) nachdem man ja nicht mehr am Wasserturm parken kann…aber mhm oh – zu spät. Hoffe ich kann wenigstens beim nächsten Belgien-Besuch (Desertfest Antwerp) meine dank Volker neu erlernten Kenntnisse über „ Masut“ gebrauchen.

Wie im letzten Jahr, da die Bühne vom Stadtfest übernommen werden konnte, hervorragendes Spielangebot auf der riesigen Grünfläche, Tiptop die Toiletten – zumindest fast bis zum Schluss, drinnen: wie jedes Jahr, meist kuschelige Saunaatmosphäre, Schichtwechsel am Eingangsbereich und ein Knubbel davor.

Auch traditionell in diesem Jahr aufrechterhalten: geringes Essensangebot.

Sonntag:

Tangled Horns – zu früh für mich.

PAUW typischer niederländischer psych-pop-Rock, als Starter meines Tages angenehm.

The Grand Astoria eben noch bei Krach am Bach und hier nun erster Höhepunkt des Tages! „Kann man so wunderbar kompliziert drauf Tanzen!“ (Frau Kasulke – I agree).

Midnight Gost Train optisch unschwer an der vielbeschmunzelten weißen Turnschuhbekleidung als Amis zu identifizieren, -brettern! Völlig anders Konzept wie gerade

10 Tage vorher im Sonic Ballroom. Heftig und urgewaltig zweiter Höhepunkt des Tages Rrrrrrr !!

Blown out – verpasst (Erholungsphase)

Flying Eyes ja, „high wet rate“ ganz klar, die Jungs können sexy. Sie spielen dich in den Sonnenuntergang und man/frau bleibt extrem befriedigt zurück! ( NR3!)

Terminal Cheesecake ( verpasst)

Greenleaf absoluter Overkill an Glückshormon-Austoss ! Rocken, tanzen Haareschütteln. Genauso schön abgeliefert wie bei Krach am Bach. Jetzt schon Vorfreude auf Keep it Low im Oktober! Belgische Expertenmeinung: best bassplayer of the festival. „Sag Hans zu mir.“

Siena Root puuh, heiß. Die Sauna drinnen muss man schon schaffen und wer Mangel an Körperkontakt hat ist hier genau richtig gewesen. Nehme ich das nächste mal trotzdem gerne wieder in entspannter Atmosphäre. Die Band läutet mit Samuel Björö die Glocken für eine neue, junge Generation von Fans. Singen kann er, keine Frage!! Sentimentalisten vermissen den Sexappeal des Vor(s)gängers.

Kadavar nur noch den Soundcheck geschafft. Fans werden hoffentlich den Auftritt der Band zu würdigen gewusst haben, Headliner des Festivals!

Oscilliation letzte Band zum Ausklang immer drinnen, kommt wie immer auf die Liste für das nächste mal. Mhm, oh.

Wie auch immer: eine Tür schließt sich…. und ich warte mit Spannung darauf wo und wie sich die Nächste öffnet. Das letzte Yellowstock Festival war ein Genuss! (Hab auch wirklich nur 2x geweint: Auf der Hin – und auf der Rückfahrt.)…..(kirsten)

Bus1Foto1 : campen mit den Rock Freaks

 

 

 

 

 

 

 

 

14045223_1633944420249182_1589601779_oFoto2 : Hr. Fröhmer hat „viel Spass“ mit dem Musik-Nachwuchs

 

 

 

 

 

 

FreekFoto3 : Veranstalter Freek Kruisberghs beim sound-check

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