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Crippled Black Phoenix – Bronze

crippled-black-phoenix-bronze-dlp-black(KiS) Ziemlich zu Beginn meines Konzertjahres am 7. April im Gebäude 9 gesehen und jetzt gespannt auf das gerade frisch erschienene Album BRONZE. Eigentlich kaufe ich CDs ja lieber direkt vor Ort beim Musiker selbst, in diesem Falle allerdings will ich noch was auf den Weg bringen bevor ich mit Crippled Back Phoenix am 21.12. im Underground in meine musikalische Winterpause gehe.

Band: aktuell auf Bronze vertreten:
Justin Greaves,
Mark Furnevall,
Daisy Chapman,
Ben Wilsker,
Tom Greenway
Jonas Stalhammer,
Daniel Anghede
Belinda Kordic
Gäste:
Chrissie Caulfield: Violine,
Arvid Jonsson: Gesang,
Robert Holm: frei übersetzt: Blechblasinstrumente

Schubladen sagen: Progressive Rock; Metal, Gothic, Pop Einflüsse
Cover: Pures Bärengold. Ein Kunstwerk im Kunstwerk- wenn man tief genug schaut. Weitere outcuts inside.

DEAD IMPERIAL BASTARD(5:00) Wir fangen mal am Anfang an. Ganz am Anfang. Da schuf Gott den Tag. Und die Nacht. Auf dem Dunklen Planeten. Spacy, getragen vom Gitarrenechohall verschwindet im All. So könnte es sich anfühlen an Planeten vorbeizuschweben. Oder über Hügel und Ebenen zu fliegen. Dunkle Wälder, tiefe Täler.

DEVIANT BURIALS (6:45) Dynamischer reiten wir jetzt voran. Exotisch.Mehr so auf Kamelen vielleicht? Bass und Schlagzeug heizen hier ein. Orgel setzt ihre Akzente. Ach überhaupt, dieser Song hat so viele Facetten, dass es wieder für ein komplettes Album reichen würde.

NO FUN (4:54) erinnert mich an … das was ich in meinem Leben haben will. Musik. Zum Beispiel. Wie diese hier.
ROTTEN MEMORIES (3:11) Kurz und knackig. Eine der schönsten Nummern, die den Gesang in den Vordergrund rücken.
CHAMPIONS OF DISTURBANCE Pt 1 & Pt2 (9:02) Uiii was für ein Loop-Start dann: Abrocken, nicht nur weil dieses Stück lang ist kann man sich hier austoben – kann man gut auch den Regler lauter drehen! Sich in Trance tanzen, doch, doch ich kenne Menschen die das tun, zu genau dieser Band. Welcome psych-sound.

GOODBYE THEN (5:23), ein Abschiedsbrief. Schamanisch trommelt es mich ins suizidale Gedankengut. Wenn man durch diesen Schmerz durchgegangen ist, die Leere überstanden hat…dann kann es nur besser werden mit TURN TO STONE (7:05) ja, und auch leichter Stoner-Rock-Einschlag. Man kann dazu Genre- typisch mit dem Kopf nicken. Fein knarziger Duett-Gesang mit Arvid Jonsson von Greenleaf (love!). Ah, jetzt wundert´s auch keinen mehr. Stonig!

SCARED AND ALONE (8:59) Direkt dahinter die zweite Gast-Gesangseinlage, diesmal: Damengesang. Wer meine Beitrage häufiger liest, ahnt was jetzt kommt: Aber nein, im Gegenteil: süß, leicht verschlafen, ein bisschen piepsig vielleicht sogar, und traurig und: Gänsehaut. In den Instrumentalsequenzen warte ich auf sie, vermisse sie. Diesmal doch mein Ding.

WINNING A LOSING BATTLE (9:15) Die ersten 3 Töne und du stehst in der CBP Landschaft, Schlagzeug das wieder rauf und runter über Hügel wandert, zu Herzen gehender, mitreissender Gesang. Man muss schon aufpassen nicht zu viele schwülstig klingende Adjektive bei der Beschreibung der Songs zu benutzen. Aber „emotional“ geht eben nur blumig, ein wenig kitschig oder intensiv dröhnend. Vorsicht, wieder absolutes no-go für Emotionsphobiker!

WE ARE THE DARKENERS (7:54) Ja, ich glaube das hört sich an wie mein Lieblingsstück auf dem Album. Der Cripple Black Phoenixte Sound.
Das Album ist extrem gute Therapie für mich, unterstützt die traurigen Phasen und begleitet den Tränenfluss. Baut auf und tröstet mit ihrer Kraft voller Liebe und Inbrunst. Zu meinem Bedauern, keine Texte dabei im Gegensatz zum Vorgänger White Light Generator, der mit einem wunderbaren booklet ausgestattet war, seufz. Musikalisch ist Bronze allerdings ein perfekter Nachfolger und wird euch gut durch den Winter bringen! Ausblick auf nächstes Jahr: etwas Großartiges ist auf dem Weg….
Sexinessfaktor: Long distance love affair. (kirsten)

No Fun’  Winter Tour 2016 AD
November:

25 GR, Thessaloniki – 8Ball club
26 GR, Athens – Fuzz Club

Dezember:

7 UK, Lincoln – Liquor
8 UK, Manchester – Sound Control
9 UK, London – Dome
10 NL, Nijmegen – Doornroosje
11 DE, Wiesbaden
12 DE, Nürnberg – Z-Bau
13 CH, Zürich – Werk 21
14 DE, München Feierwerk, Kranhalle
15 HU, Budapest – Dürer Kert
16 AT, Wien – Arena
17 DE, Tübingen – Sudhaus
18 DE, Dresden – Scheune
19 PL, Warsaw – Progresja
20 DE, Berlin – Lido
21 DE, Köln – Underground

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SOL präsentiert: The Atomic Bitchwax / Greenleaf / Steak Tour November/Dezember 2017

St.Hell Festival am 27.+28.12. 2017 im Gruenspan/Hamburg

Tonzonen Labelnight in der KuFa Krefeld am 13.04.18

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