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musikalisches schreibkollektiv

Domkraft – The End of Electricity

Domkraft 12 jacket Gatefold(KiS)Release: 11 November 2016
Domkraft! Bei diesem Namen musste ich einfach hängenbleiben, als Schreibkraft aus der Domstadt. (Erklärung für ausländische Mitleser: in meinem Wohnort Köln steht ein sehr großes berühmtes Gebäude: Dom genannt.)
Ernsthaft stammt der Name aber aus dem Schwedischen und würde übersetzt wohl in etwa: Urteilskraft bedeuten.
Martin Wegeland:Bass/ Vocals
Martin Widholm: Gitarre
Anders Dahlgren: Drums
Schubladen: metal doom kraut psychedelic sludge
Cover: ein gruseliger verkabelter Schädel (in pastellgelb/ rosa – urgs), der die Karnevalsmaske von Salem´s Pot noch trägt…
THE RIFT: Logischerweise doomig. Man steht in den Nebelschwaden der tief rollenden Gitarren und Bässe. Ein kurzes Warmnicken bis sich Bassist und Sänger Martin Wegeland mit angenehmer Anklage an uns wendet. Ich verstehe nur schwedisch. Lost in a rift! Ob in einer Gletscherspalte oder im Zeitkontinuum, wir verlieren uns in den Grooves und Rhythmen aufs Feinste.
MELTDOWN OF THE ORB: Hier mit etwas mehr kreischendem Gitarreneinfluss, Augen zu und dem Basslauf folgen, hämmerndes Schlagzeug, diesem dürfte langsam der Schweiss rinnen. Auch dieser Song lange genug um ein komplettes Konzert zu füllen. Sssst ssst.
DRONES: Das Kabinett des Dr. Caligari….spooky aber mit leichter Saitenklang Melodie.
RED LEADS: Hier geht es wieder heavy weiter mit im Hintergrund gehaltenem Screaming und „PlingPling“ stolpert das Schlagzeug. Dröhnen hier wie eigentlich im Vorgänger-Song versprochen. Proberaum Atmosphäre.

ALL COMES HITHER: Huch, beinahe hätte ich mich „verlesen“, zzzz… Hither. Aber gut, hier leitet uns Gitarrenmelodie zur inneren Einkehr. Herr Wegeland dagegen gerät außer sich und gibt Alles. Ich erspüre ein leichtes Schuppsen der Zuhörer in den ersten Reihen. Und sie folgen ihm. Dem Groove natürlich!
DUSTRIDER: UUhi sofort werden wir angenörgelt! Und zwar laut. Laut ist sowieso eine sehr gute Gebrauchsanweisung beim Genuss dieser Schall Platte.
WE WILL FOLLOW: sind denn alle jungen Bands heute Hipster? 80iger Design ist einfach wieder „in“. Und Man kann auch ohne lange Haare Musik zum Kopfnicken herstellen! Schön wenn sich recht harmlos aussehende Knaben hinstellen und ohne jeglichen Schnickschnack volles Rohr los blastern. Irgendwie spektakulärer als fette Bühnenoutfits oder Sid Vicious Ambitionen. Wir folgen und werden sehen wo die Entwicklung hingeht.
Sexinessfaktor: Hypnotherapie bei chronischem Substanzmissbrauch.(kirsten)

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