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Emptiness – Not for Music

som400-emptiness-500x500px-72dpi-rgb(KiS) Der Blog ist frisch eröffnet für Metal und „andere“ Musikrichtungen, genau der richtige Moment um über NOT FOR MUSIC zu schreiben!
Die Belgier gründeten die Leere schon 1998 in Brüssel. Eine lange Zeit um in die Tiefen extremer Musik vorzudringen. Und es gibt natürlich schon jede Menge Material, von 2004 „Guilty to exist“ dann „Oblivion“( 2007) „Error“ (2011) und 2013 „ nothing but the whole“. Black und Death Metal Einflüsse prägen zwar den Sound der Band, aber mystischen Horror einbeziehend stellen sie ein völlig eigenes Ambiente her.
Schubladen sagen: Dark music
Band:
Jeremie Bezier: Gesang/ Bass
Olivier Lomer-Wilbers: Gitarre/ Synthiziser
Peter Verwimp: Gitarre/ Drones
Jonas Sanders: Schlagzeug/ Percussion
Cover: Dämonen auf dem Weg in ihre natürliche Umgebung. Das Dunkel. Nach Unten.
Meine übliche Vorgehensweise jeden Song einzeln durchzunehmen fällt mir mit „ not for music“ etwas schwerer. Die Ähnlichkeiten bieten aber natürlich den Vorteil das Album in einem Stück durchzuhören, sich ein -und forttragen zu lassen. Ein Trip.
MEAT HEART: wir starten mit süßem Schmerz der Melodie folgend, dann: Sturz durch Nebel in Zeit und Raum. Emotional und berührend. Jeremies Stimme bleibt das Einzige an dem wir uns festhalten können in den unheimlich, treibenden Rhythmen.
IT MIGHT BE: spielerischer Einstieg, dann flüstert uns unser Reiseführer seine Träume zu. In Hypnose folgen wir.
CIRCLE GIRL: sacral. Drones im antibuddhistischen Tempel.
YOUR SKIN WONT HIDE YOU: „freundliche“ Melodie verführt in diesen Song, worauf Jeremie uns kurz darauf wieder gnadenlos unter die Haut kriecht. 80er Jahre Feeling beschert uns hier der Schlagzeugbeat. Verloren in Zeit und Raum schweben wir weiter der Unendlichkeit entgegen.

DIGGING THE SKY: vergraben wir uns wirklich im Himmel? Oder stürzen, schweben wir weiter durch das Dunkel? Sind wir verloren oder nähern wir uns – uns Selbst?
EVER: gefährlich. Unsere Adrenalinausschüttung erhöht sich enorm. Blutdruck schießt in die Höhe mit der Rhythmusgeschwindigkeit. Übergangslos zu: LET IT FALL: düster aber nicht deprimierend. Lass alle Fragen fallen und gib dich hin. Zwischen deinen Atomen kannst du Wahrheit finden, aber ist das das Ziel? Ein wenig metallisch das Schlagzeug, ein wenig Verzerrung der Gitarrenloops, eine Soundwolke, die sich ausbreitet hin bis zu detaillierten Einzeltönen, hier ist sie, die Leere.
Auch wenn O-Ton der Band: „Nothing to enjoy.“ für dieses Album gilt, – ich kann nicht zustimmen. Bei jedem Hören, mehr Tiefe und mehr Zuneigung entwickelt – kann man im Meditationsmodus hören, genauso gut aber auch mit Kopfhörern durch dunkle neblige Wälder fliehend. Empfehlung an den Zuhörer: stabile Psyche, Bereitschaft in Unbekanntes und Verwirrendes einzutauchen. Ich freue, meine natürlich: fürchte mich schon am 22. April beim Roadburn Festival auf die Leere ohne Musik!
Sexinessfaktor: vielleicht beträufeln wir uns mit Kerzenwachs auf dem Opferaltar des Bösen. Wenn wir ihn finden. (kirsten)
Erscheint: 20. Januar 2017 bei Season of Mist

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