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musikalisches schreibkollektiv

Rock Hard Festival 2.- 4.6.2017 Freitag

Photo © Silke Rathert

(KiS + vo kursiv) Wieder mein erstes Mal. Erstes Rock Hard, erster Fotograben, erstes Mal Festival fotografieren bei Tageslicht unter freiem Himmel. Ich werd mein Bestes geben, wie immer… Der Tag startet mit …Ohrstöpsel im Auto vergessen…also die erste Band zur Hälfte verpasst, die Hälfte der Anwesenden schwingt aber dafür schon kunstvoll die Haare und den Kilt…ohne Frage eine schweißtreibende Angelegenheit. Dust Bolt – ja, überhaupt, Haare Haare wo man nur hinschaut, der Bassist ist schwer unterwegs und rennt von links nach rechts, die Band ist ja auch noch jung, da kriegt man das neben dem musizieren auch noch grandios hin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(vo) Robert Pehrssons´s Humbucker waren (m)eine Entdeckung beim auch für mich ersten RockHard Festival…..klassischer Classic Rock, der keine Gebrauchsanweisung benötigte: straight, Fisimatentenlos, klatsch klatsch nach vorne. 4 Mann, eine Mission: Spaß haben und verbreiten.

(KiS) MANTAR: Ich stehe ja sowieso auf 2-teilige Bands. Kann auch ein gemischtes Duo sein, aber auch hier kann ich mich wieder freuen, wie so wenig Personal aus Bremen auf der Bühne die Hütte abreißt. Erinç, mit schickem ergrauten Bart, drischt rechts das nett quer gestellte Drumkit zusammen – ganz links und Kilometer entfernt, bearbeitet Hanno die Gitarre wie immer berserkermäßig mit ebenfalls freiem Oberkörper. Sein absolutes Screamtalent läßt die Menge ausrasten, Crowdsurfing ist angesagt ! was ist das für eine Stilrichtung (Black Metal Doom Punk) werde ich gefragt, und ich denke man sagt dazu: MANTAR!! Einzigartig eben.

Hanno Klänhardt

Erinç Sakarya

(KiS) The Dead Daisies : Zum zweiten Mal auf europäischen Bühnen und und nun beim Rock Hard Festival- eine Hausnummer! Zu Recht, denn die 5 Aussi-Ami-Mixtur aus der Creme de la Creme „Best Of Rock“

Doug Aldrich (Whitesnake, Dio), John Corabi (Mötley Crüe/The Scream), Marco Mendoza (Thin Lizzy/Whitesnake), Brian Tichy (Ozzy Osbourne/Billy Idol), David Lowy (Red Phoenix/Mink)

geben den ersten internationalen Flair, gekonnt, routiniert. Mir zaubern sie (und nicht nur mir allein) ein Strahlen aufs Gesicht. Drumsolo, da wirbeln nur so die Sticks. Neues Video mal ansehen:

Jedes der Bandmitglieder hat Zeit, sein Talent und Posing zum Besten zu geben. Schminke und Silberhose dezent rockig eingesetzt, eine perfekte Show. „We are american man.“ Mit Botschaft zu Liebe und Einigkeit angesichts der aktuellen Ereignisse, sehr gut.

(KiS) CANDLEMASS: bisher hat mich noch keine schwedische Band enttäuscht in der – mal wieder – (zwinker) Per Wiberg spielt. Hier heute wieder am Bass. Sänger Mats Levén bringt nicht nur seine großartige, variantenreiche Stimme zum  Einsatz, er ist auch optisch eine Augenweide, soweit man das im Kabelgewirr erkennen kann. Für mich ein Highlight des Tages. Epic Doom Metal füge ich definitiv zu meiner Like-Liste hinzu, yes!

 

(KiS)Blues Pills: ich sag nur: einzige Frau, nicht nur Frontfrau, des Tages – Krass …trotz des etwas für den eingefleischte RHF-Gänger fremden Sounds wird die Lady in Blond barfüßig heute wieder ein paar Herzen mehr erobert haben. Und übergebe das Wort an Herrn Fröhmer – (vo) Die schwedisch-französisch-amerikanische Gemeinschaft spielte zum zweiten Mal vor dem Halbrund des Amphitheaters, aber diesmal als Headliner! Wie sich diese Band entwickelt hat….ich kenne sie seitdem sie ihre ersten Gehversuche starteten, kräftig unterstützt von unserem Rock Freak und Freak Valley Booker Jens Heide, der der Band auch den Namen lieh in Abwandlung seines Online-Namen Bluespilz. Diesen Namen wiederum lieh sich Jens von einer deutschen Bluesband aus: Bluespilz. Die erste Pills Besetzung Elin, Zack und der damalige Schlagwerker Cory Berry wandelte den Namen ein bißchen um und eroberte damit mehr und mehr Herzen. Damit das ein für allemal klar gestellt ist denn: in Wikipedia steht was anderes, und falsch! Jetzt aber zum Auftritt: Elin“Rampensau“ Larsson ist für 90 Minuten in ihren Elementen. Sie röhrt, säuselt, screamt, soult, bluest, hardrockt und wirbelt sich die Stimmbänder und den Body glühend. Ihre bestens eingeölten Bandmates Dorian  – Gitarre, Zack – Bass, Andre – Schlagzeug und seit 2016 als fünftes, belebendes Element Rickard an Tasten und Saiten, unterstützen ihre Sangeskünste nach allen Regeln der Kunst, perfekt. Sie trauen sich, neben ihren Gassenhauern wie dem Devil Man, auch an ein Heiligtum: „Somebody To Love“. Ein Rausch. Um 23 Uhr verabschieden sich die Fünf von einem begeisterten Publikum….

Dorian

Blues Pills

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