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Marcus King Band – De Oosterpoort – Groningen (NL) – 23.09.2017

(mh) Marcus King ist erst 21 Jahre alt, doch wenn er seine Gitarre zum Klingen bringt verzaubert er mit seiner Improvisationskunst, Spielfreude, Fingerfertigkeit und „Sechs-Saiten-Kunst“ wie ein alter Routinier. Kein Wunder, da er schon in seiner Jugend zusammen mit seinem Vater und Blues-Man Marvin King zusammen auf den Bühnen Amerikas stand und dadurch „Den Blues im Blut hat“. Zusätzlich darf er keinen Geringeren als Warren Haynes von Gov’t Mule zu einem seiner Verehrer, Förderer und zum Produzenten seines letzten Albums „The Marcus King Band“ zählen. Nach seinem phänomenalen Highlight-Auftritt bei der Rhythm Blues Night 2017 im stilvollen Veranstaltungszentrum De Oosterport kehrte The Marcus King Band zu einer Full-Time-Show auf seiner Europa-Headliner-Tournee zurück.

The Marcus King Band startet sehr heavy und laut in den Set. Unglaublich mit welcher Griff- und Spieltechnik Marcus bei seinen Soli sofort als Magier fungierte. Die musikalischen Duelle mit Hammond-Virtuoso Matt Jennings und Drum-Manimal Jack Ryan waren schon „Over The Rainbow“. Stephen Campbell am Bass agierte stoisch, ruhig auf der Bühne, er sorgte aber zusammen mit Jack für den angesagten Rhythmus, egal ob rockend bis zu jazzig. Der Oberhammer als messerscharfe Bläser-Sektion waren als Sahnehäubchen im Kaffee aber Justin Johnson an der Trompete, oder Posaune und Dean Mitchell am Saxophon und Querflöte***. Der Enthusiasmus-Funke zwischen Band und Publikum sprang sofort über. Beim zweiten Titel „Ain’t Nothin‘ Wrong With That“ war Soul- & Funk-Groove-Time angesagt. Marcus gefühlvolle Stimme klingt live nicht so süßlich wie auf CD, etwas rauher, was sehr gut rüberkam. Absoluter Höhepunkt des Konzertes war die Interpretation von „Fraudulent Waffle“. Hierbei bot Marcus auf seiner Gibson eine gitarristische Extravaganz-Zelebration von Lateinamerikanischem- und Südstaaten Rock, Blues bis hin zu Jazz-Klängen. Er stand dabei aber nicht allein im Vordergrund, jeder Musiker durfte sich auch mit seiner Solo Virtuosität ins Rampenlicht stellen. Der Binnen-Saal im De Oosterport glich einem Tollhaus, die Fans waren aus dem Häuschen.
Hier stand eine Band auf der Bühne, die das Erbe der Allman Brothers Band weiterführen wird. Als Verneigung an Gregg wurde auch „Dreams“ dargeboten.

Er huldigte mit „Dyin‘“während des Konzerts auch dem an diesem Tage verstorbenen Charles Bradley – R.I.P, der für Ihn ein Held als Sänger war und mit dem er die Ehre hatte auch zusammen zu kooperieren.

Von der in 2018 geplanten nächsten CD wird als Appetit-Happen auch „Good Man“ und als Akustik-Grandioso als erste Zugabe „You Don’t Remember“ intoniert. Mit „So Cold“ zum Finale geht ein Top-Gig mit Tornado-End-Applaus der Fans triumphal nach zirka 2 Stunden und 5 Minuten zu Ende.

The Marcus King Band – Sensationelle musikalische Live-Orgie!

Sehr sympathisch war auch, dass Marcus und seine Band-Freunde gut gelaunt nach einer kurzen Rekreations-Phase sich für Autogramm-, Foto-Wünsche und Plausch bei einem Bierchen zu den Fans gesellten…..(markus)

The Marcus King Band:
Marcus King: Vocals, Guitar
Jack Ryan: Drums
Stephen Campbell: Bass
Deshawn Alexander: Organ/Keyboards
Justin Johnson: Trumpet, Trombone
Dean Mitchell: Saxophone

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