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Kamchatka und Basement Saints – 05.10.2018 Pitcher, Düsseldorf

(cj) Das schwedische Power Blues-Trio ist mit neuer Single/EP (Midnight Charmer | Stone Cold Shaky Bones) zurück auf Tour in Deutschland. Den Auftakt machten die Jungs am Freitag im Pitcher.

Nach einer mehr als zweistündigen Anreise aus Köln mit der Bahn (freitags nach Feierabend mit der Bahn von Köln nach Düsseldorf fahren anstatt im Auto im Stau zu stehen ist auch keine optimale Alternative…..komme ich gerade rechtzeitig im Pitcher an. Schnell noch ein Bier an der Theke geholt, schon schlagen Basement Saints, der Support aus der Schweiz, um 19:15 Uhr die ersten Töne an. Auf die Ohren gibt es 70`s Rock mit Blues und Folk aus ihrem 2017 erschienenen ersten  Album „Bohemian Boogie“.  Noch konkurrieren sie mit dem sommerlichen Wetter vor der Tür, aber wer schon den Weg nach drinnen gefunden hat, bekommt eine gute Show geliefert. Samuel an den Drums bringt schon mal das ein oder andere Tanzbein zum Schwingen, während Tobias einige fette Riffs in die Menge schleudert und Anton mit seiner rauchigen Stimme ihren „Free Soul Rock `n` Roll“ zum Besten gibt.

Nach kurzem Umbau stehen Kamchatka auf der Bühne und geben direkt Vollgas. Mit dem Song „Midnight Charmer“ von ihrer neuen Single/EP eröffnen sie die Show und liefern von da an auf höchstem Niveau ab. Fast zwei Jahre konnten sie aufgrund von Verletzungen von Per und Thomas nicht touren und haben jetzt ganz offensichtlich einen großen Nachholbedarf und Drang die Bühne zu zerlegen. Die Spielfreude von Per, Thomas und Tobias ist enorm und das spürt auch jeder im Publikum. Die Energie wird aufgesogen und den Schweden direkt wieder dankend zurückgeschleudert, was sie sichtlich erfreut und zu einem immer höheren Level katapultiert.

Ein Geben und Nehmen wie es besser nicht sein könnte. Diese Interaktion macht einfach allen einen Riesenspaß und sorgt für eine ausgelassene Freitagsstimmung. Auch die Chemie in der Band stimmt, alle sind sehr gut aufeinander eingespielt.

Das Set umfasst Songs aus der gesamten Schaffenszeit: So gibt es vom 2005er Album “Kamchatka“  alte Bekannte wie „Sing Along Song“ und „Auto Mowdown“ zu hören bis hin zu „Made Of Gold“ von ihrem 2015 erschienenen Album „Long Road Made Of Gold“ sowie das lange nicht mehr live gespielte „No One That Can Tell“.  Durch dieses Set und eine ausgiebige Zugabe spielen sich Kamchatka mit gewaltiger Wucht, mal mit druckvollem rifflastigem Stoner Hardrock, mal mit feinsten psychedelischen Soli und Jams. Aber immer mit einer großen Portion Blues.

Kamchatka haben unter Beweis gestellt, dass sie zu Recht den Ruf einer grandiosen Live-Band haben. Das war mein erster und ganz sicher nicht letzter Live Kontakt mit Kamchatka. Mich haben sie nachhaltig beeindruckt und nach dem Konzert war ich einfach nur wunschlos glücklich……(Text Caro….Photos Kirsten)

Setlist:

Midnight Charmer

Out Of My Way

Sing Along Song

TV Blues

Auto Mowdown

No One That Can Tell

Made Of Gold

Dragons

Stone Cold Shaky Bones

Perfect

No

_____________________

Son Of The Sea

Cross The Distance

 

Weitere Tourdaten :

09.10 Stuttgart, Keller Club

10.10 Frankfurt, Das Bett

11.10 Erfurt, Museumskeller

12.10 Oldenburg, Cadillac

13.10 Münster, Hot Jazz Club

Filed under: 70s, Bluesrock, Hardrock, Heavy, Konzert Photos, Live Reviews, Psychedelic, Stoner, , , ,

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Clostridium Labelnight Vol.1 in der Pauluskirche Dortmund am 13.04.19

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