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La Muerte – La Muerte

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(KiS) Ein gruseliger Herbstspaziergang in Belgiens feuchten und tiefen Wäldern… “…La Muerte: the return of the popes of the Belgian underground…” Die Scheibe erscheint am 7.Dezember via Mottow Soundz.Nach dem es eine ganze Weile still war um die 80er Rocker spielten La Muerte 2015 eine hochgelobte Come-back-Show im ausverkauften Ancienne Belgique in Brüssel. Seitdem sind Gründungsmitglieder Marc du Marais & Dee-J. Michel Kirby, Christian Z. und Tino de Martino wieder fleißig dabei ihre Instrumente zu bedienen und haben immer einen frischen Sack im Ärmel.

Das neue Album mit dem Titel „La Muerte “ wurde von der Band selbst produziert. Von Alan Douches (Motörhead, Mastodon) gemastert und von dem Black-Metal-Spezialisten Déhà gemischt, mit einem rohen, schweren, authentischen Sound, der sich aus den Artefakten der modernen Produktionen zusammensetzt. 2018 klingt La Muerte auf Platte wie sie live klingen.

Und so ist es. Gott schuf die feuchten Wälder und der schreddrige Bass und gurrende Scream der Band bestätigen diesen Urknall. Elektronische Beimengungen sind so 80ies, also im Moment total angesagt. Die verschiedenen Ebenen, der Microphon-Hall hintergründig, Gitarrenverzerrung mehr im linken Ohr, ergibt eine vielschichtige Noise-Ebene. 5 1/2 Minuten werden zu einer Ewigkeit. Man bleibt Track für Track im Fluss, wirbelt durch die Stromschnellen des quirligen Waldbächleins. Gehetzt, gejagt, auf der Flucht vor dem Freak mit der Waffe in der Hand. Der Mensch, das Tier, der „beste“ Jäger der Evolution. Französisch ist ja so eine schöne Sprache….funktioniert auch gruselig, absolument! Next:  “LSD for the Holy Man” 

Am nächsten Morgen wachen wir auf – und sind immer noch im Albtraum gefangen! Tief im Wald, verlaufen, verloren. Der Wahnsinn in seiner reinen Form bricht sich Bahn in der grauen Hoffnungslosigkeit. Tag und Nacht, der Traum verfolgt dich. Wir sehnen uns nach dem tröstlichen Halt der Zwangsjackenschnürung. Eine Abspaltung der Sinne gaukelt uns vor wir säßen mit Popcorn und Strohhalmgetränk nur im Kino. King Kong vs. Godzilla. Das komplette Album eine krasse Horrorserie, die von Track 1 bis 10 die Spannung und den Fear- Faktor auf hohem Niveau hält. Kein Entkommen, in Folge 9 haben wir akzeptiert, dass wir völlig verloren sind und uns nur ein kleiner Ausflug ins Nachbarland noch retten kann: https://www.facebook.com/events/2080321475540861/

Trackliste:
1. Crash Baby Crash
2. I was a Wreck
3. Gun in My Hand
4. Suis – Je Un Animal
5. LSD for the Holy Man
6. Welcome Tomorrow
7. Darkened Dreams
8. King Kong – Godzilla
9. Lost
10. She Did It for Lust

Filed under: Album Reviews, Punk, Rock,

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Clostridium Labelnight Vol.1 in der Pauluskirche Dortmund am 13.04.19

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