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Manu Lanvin & The Devil Blues – Grand Casino

(mh) Manu Lanvin aus unserem Nachbarland Frankreich hat den Blues im Blut. Die Virtuosität des Gitarre-Spielen hat er sich selbst beigebracht. Sein charismatische, Bourbon-getränkte Stimme erinnert an seinen Freund Calvin Russell, dessen letztes Studio-Opus “Dawg Eat Dawg” er produzierte. In 2014 nahm er an der International Blues Challenge in Memphis teil.
Der legendäre, verstorbene Johnny Hallyday als Blues-Connaisseur (Kenner) verehrte Monsieur Lanvin und lud Ihn als Special Guest zu seiner letzten Tournee 2017 ein. Das will was heißen!!! Vom Cover der CD blickt einem Manu filmreif im Stil eines Mafiosi-Gitarrero an um die Blues-Rock’N Freaks mit “Grand Casino” gefangen zu nehmen…

“The Devil Does It Right” das er zusammen mit Neal Black schrieb performt er im Duett mit Blues-Lady Beverly Jo Scott. Was für ein grandioser, bluesiger Honky-Tonk’N Roller als Opener. Die beiden röhren sich leidenschaftlich den Teufel vom Leib! Das folgende “Highway To Hell” als Atze-Detze-Cover wird von den exzellenten Le Devil Blues aka Nicolas Bellanger am Bass und Jimmy Montour an den Drums funkig mit souligem Gesang des Maestro mit unplugged-Flair zelebriert. Die Sechs-Saiten Magien von Lanvin zusammen mit Jeremy Lacoste an der Slide-Gitarre versetzen zusätzlich in Ekstase. Beim folgenden “Shake It Lady” startet die Texas-Blues-Rakete volle Pulle gen Orbit.

Die magischen Duelle von Lanvin gitarristisch zusammen mit Blues-Harper Diabolo sind die Habanero-Hot-Spice-Sauce für die Fanatiker von Schärfe im Essen. Die wundervolle Ballade “When It’s Too Late”, voller Inbrunst von ML gesungen, wird zusätzlich phänomenal durch die B3-Soli von Mike Lattrell. Die Cover-Version von “Satisfaction” wird spannend im Latino-Sound präsentiert. Das swampige “Lost Under The Waves” erinnert an Willy de Ville. Illustre Gäste haben es sich auch nicht nehmen lassen mit Lanvin auf “Grand Casino” zu kooperieren, allen voran Taj Mahal, der gesanglich “Calypso-Sound” beisteuert.

Beim folgenden “Spoonful” ist Popa Chubby an Bord und man zelebriert eine grandiose Fete mit “Let-The-Good-Times-Roll”-Spielfreude. “A Bluesman In Hong Kong” hat groovenden Voodoo-Flair*. “Je Suis Le Diable” (Ich bin der Teufel) ist Monsieur Lanvin’s Ehrerbietung an Bo Diddley zusammen mit der französischen Blues-Ikone Paul Personne. Er beweist dabei mit seinen Soli welch exzellenter Gitarrenhexer er ist. Achtung: Beim CD-Player nach diesem Track nicht auf die Stop-Taste drücken, nach einer Pause versetzt einem als Bonus-Track noch “I’d Rather Be The Devil” als höllisch-verzückende Laid-Back-Ballade zum “Grand Finale” in Trance.

“La Grande Nation” Frankreich hat einen neuen virtuosen “Blues Lord Of The Pandemonium” (Blues-Herr der Unterwelt) und der hört auf den Namen Manu Lanvin, der mit “Grand Casino” einen abwechslungsreichen, teuflisch-elektrisierenden und virtuosen musikalischen Royal-Flash landet.

Manu Lanvin: Gesang & Gitarre

Le Devil Blues:
Nicolas Bellanger: Bass
Jimmy Montour: Drums
Gäste:
Mike Lattrell: B3, Piano
Diabolo: Harmonika
Jeremy Lacoste: Slide-Gitarre

Tour-Daten hier: http://www.manulanvin.com/calendrier/

http://www.manulanvin.com/
https://www.facebook.com/officialmanulanvin/

Filed under: Blues, Bluesrock,

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