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Verstärker – Themes & Variations

(vo) Diese Verstärker aus Unterschleißheim, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Band aus Kentucky/USA, erblickten vor knapp 20 Jahren das Licht dieser Musikwelt und erfreuen nun mit ihrem fünften Werk die Fans zwischen Kraut- und Post Rock…..und dazwischen wird einiges geboten.

Ein herrlich fließender und schwebender und schwingender und sehr beweglicher Post Rocker mit dem Namen „Graphit“ eröffnet das Album, voller Energie und Dynamik, das Trio Alexander – Bass, Roberto – Gitarren und Wolfgang – Schlagzeug erzeugt eine Atmosphäre zum wohlfühlen, abtauchen, wegdriften, losgelöst von dieser doch immer öfter von Realismus und klaren Gedanken fassenden losgelösten Welt dieser Tage. „Graphit“ heißt dieser Fels des Post Rock, 11 Minuten und 18 Sekunden lang.

„Retro“: sehr getragener Einstieg in den 18 Minuten Pfünder, kommt zuerst so ein bißchen wie in einer Kirche, sehr erhaben ruhiges Zusammenwirken der drei Musiker. Wir verlassen den Ort der Stille und schweben durch verschiedene Wolkenformationen, wobei Bass und Drums den Treibstoff fabrizieren, der Bass mit einem groovigen Riff und Roberto lässt die Saiten flirren bevor wir zum Schluß hin noch in ein Gewitter reinrauschen….

Zwischendurch sei angemerkt das es in den kompletten knapp 67 Minuten, die quasi live eingespielt wurden, kein alles dominierendes Instrument gibt, auch die Gitarre wird öfter mal „etwas angehalten und geparkt“, das würzt und macht die fünf Tracks nie langweilig.

„Melencolia II“: durchgehend etwas härter ausgefallener Post Track, der mit 7:10 Minuten das unterste Zeitspektrum des Albums darstellt.

„Nebensonnen“: Flirrt und flirrt und flirrt, mit kräftigen Drumantrieb, wird zum Riffgewitter und pendelt immer leiser aus.

„Sabo“, das Pfund: 20:02 Minuten. Experimentell Krautrocklger Beginn mit dominierendem Schlagwerk, mit sehr getragener Untergrundmelodei, Wolfgang wechselt das experimentelle ins antreibende und wird von gutem Groove und wunderbaren Gitarrenreisen begleitet. 1202 Sekunden nicht die Spur von Langeweile.

Das Ganze würd ich doch zu gerne live erleben, was nicht nur ich hoffentlich in absehbarer Zeit noch erleben darf, möchte….(volker)

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