rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Ace Frehley – Origins Vol.2

(mh) Paul Daniel “ Space Ace “ Frehley hat erneut Favoriten-Songs aus seiner Jugend selektiert für sein neues Projekt von Cover-Rocksongs. Dabei hat er wieder illustre Musiker-Freunde, unter anderem Lita Ford und John 5 neben seiner exzellenten Studio-Musiker-Crew um sich scharen können. Das Resultat trägt erneut den schlichten Titel Origins, dieses Mal eben nur Vol. 2. Obacht: Tornado-Sound-Alarm für Rock-Freaks!

Das psychodelisch angehauchte „Good Times Bad Times“ von Led Zeppelin eröffnet glorreich den Reigen. Vow, die extraterristisch powervolle Gesangsleistung von Ace haut einem gleich total um. Da stinkt Knutschi-Sternen-Paule heutzutage total ab. Die Rhythmus-Fraktion mit Alex Salzmann am Bass und Matt Starr an den Drums groovt exzellent.

Das folgende „Never In My Life“ als Blues-Rocker ist des Meisters Ode an Gitarren-Legende Lesley West. „Space Truckin’“ erhält die Refrain-Titel-Ergänzung „Space Ace Truckin’“. Ace zelebriert den Song mit seiner für Ihn charkteristischen Axe-Shredding-Technologie. Der Jam im zweiten Akt ist ein absoluter Öhrenschmaus.

Ace rockn‘-rollt intergalaktisch beim Beatles Cover „I’M Down“. Bei „Jumpin‘ Jack Flash“ gröhlt sich Lita Ford als Highlight den Teufel vom Leib. Dem Brit-Blues-Rock wird mit „Politican“ von Cream gehuldigt, mit einem sensationellen Gitarren-Duell von Ace und John 5.

Die erste Punk-Rock Hymne der Historie darf mit „Lola“ im Repertoire nicht fehlen und wird defintiv zur Refrain-Mitsing-Orgie auf jedem Event. Bei „30 Days In The Hole“ von Humble Pie enttäuscht als einzigem Schwachpunkt Robin Zander als durchschnittlicher Vokalist.

Der unsterbliche Jimi Hendrix wird gitaristisch verehrt mit der Version von „Manic Depression“ zusammen mit Bruce Kulick. Beim Gassenhauer „We Gotta Get Out Of This Place“ wäre ein animalisches Duett mit Eric Burdon gigantisch gewesen. Seine Vergangenheit bei KISS und deren Songs ist für Frehley aktuell noch immer über-omnipräsent, was er mit der Version von „She“ zur krönenden Kulmination im Orbit Sound zelebriert und mit seiner Gibson bei den Soli final verzaubert.

Mister Frehley publiziert mit Origins – Vol. 2 ein granatenmäßig starkes Cover-Rockalbum mit Hammer-Sound , das Vol.1 klar übertrifft. Es macht einfach nur Laune bei seinen individuellen Interpretationen abzurocken. Ein absolut mitreißender Kometen-Sound für jede Party!

Das galaktische Cover zeigt Ace im Vordergrund in Rocker-Outfit mir seiner Les Paul. Auf aus dem Universum aufsteigenden Meteroiten wird er in seiner Kiss-Uniform portraitiert. Dies illusioniert defintiv seine Vision, wie gerne er noch aktives Member der Kult-Rocker wäre.

Nach mehrmaliger Rotation von Origins Vol. 2 kann man nur als Statement abgeben:

Es gibt nur einen wahrhaftigen “Spaceman” und das ist defintiv und einzigartig Ace Frehley*****

Titel:
GoodTimes Bad Times
Never In My Life
Space Truckin‘
I’m Down
Jumpin‘ Jack Flash
Politician
Lola
30 Days In The Hole
Manic Depression
Kicks
We Gotta Get Out Of This Place
She

Musiker:
Ace Frehley – Gesang, Gitarre
Jeremy Asbrock – Gitarre
Ryan Spencer Cook – Gitarre
Alex Salzmann – Bass
Matt Starr – Drums
John 5 – Gitarre
Lita Ford – Gitarre, Gesang
Robin Zander – Gesang
Rob Sabino – Keyboards
Bruce Kulick – Gitarre
Ryan Spencer Cook – Bass, Gesang
Ryan Shouse – Bass
Paul Simmons – Drums

https://www.acefrehley.com/index.php
https://www.facebook.com/officialacefrehley/

https://www.facebook.com/spvhannover/

Filed under: Album Reviews, Hardrock,

%d Bloggern gefällt das: