rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Zach Williams And The Reformation – A Southern Offering

(vo) Der Southernrock in den USA spielte in letzter Zeit doch noch ab und zu mal kräftig auf (es sei gepriesen). Leider entpuppten sich etliche Bands nach ein/zwei guten Momenten nicht mehr weiter. Die wenigen Ausnahmen wie Blackberry Smoke, Hogjaw oder SwampDaWamp beflügelten und berauschten die Ohren der überschaubaren Menge an Fans jedoch weiterhin und hoffentlich beständig.
Noch eine Ausnahme (hoffentlich auch für die Zukunft) möchte ich hier und heute beschreiben: Zach Williams And The Reformation aus dem Staate Arkansas. Ihre zweite CD  A Southern Offering ist im Unterschied zur ersten CD Electric Revival  ein Gemeinschaftsmusikprodukt der Band, nur die Texte entstammen bisher ausnahmslos der Feder, Mine oder Tastatur des Zach W.
Mit Gravy Train wird der Liederreigen zügig eröffnet, das Slideröhrchen ist permanent auf Betriebstemperatur, der Groove groovt, die Stimme von Zach gut geschmirgelt und zum Ende hin wird das Wah Wah Pedal nicht geschont, klasse.
Die Band: Zach Williams – Akustikgitarre, Harp und Gesang, Robby Rigsbee – Lead- und Slidegitarre, Red Dorton – Bass und Backgroundgesang, Creed Slater – Schlagzeug und Backgroundgesang, Barry Fowler – Leadgitarre. Und Josh Fowler spielt „nur“ auf diesem Album auch noch Leadgitarre und singt ab und zu mal mit.
Mason Jar steigt aus dem Glas mit Akustikgitarre und Harp, elektrisch unterstützt, und ab Minute 2 wird das Glas mit aufjaulender Slidegitarre geöffnet, geleert und anschließend zum Platzen gebracht. Den Soul von Soulshine( Allman Brothers und Gov`t Mule ) hat Fools Moon zu Beginn, groovt dann mächtig rein mit vier?? Gitarren, schöner weiblicher Backgroundgesang ( die Namen der Mädels werden leider verschwiegen ) und die Band gibt alles, bestimmt ein Livekracher.
Moving On erinnert mich am Anfang ein bißchen an Free, wird aber zunehmend und zuhörend  southriger, Wah Wah und Harp knallen rein und live kannste zum Schluß hin den Refrain schön mitgröhlen.
Picture Perfect  ist einer der beiden Feuerzeugschwenker des Albums, unterstützt wird die Ballade von einem namenlosen Hammondbediener, ein perfektes Southernrockbild. Bei The Fix gucken CCR mal um die Ecke und ziehen sich wohlwollend grinsend zurück, ein feiner Swamp Boogie mit Call- and Response zwischen Harp und Slide.
Motels And Highways ist ein Southern Countryheuler mit wunderschönem, weiblichen Backgroundgesang und Rock N Roll Me brettert dir die Stofffetzen von den Jeans.
Beim zweiten Feuerzeugschwenker PO Box And A Postcard kannst du dir die Haare zusammen mit den leider immer noch unbenannten Backgroundsängerinnen beim Refrain aus dem Gesicht gröhlen.
Der Bluesrock swampt bei Wishing Well kreischend aus den Lautsprechern, geradlinig und ohne Schnörkel wird dem Blues der Rock eingeschenkt.
Und der Absacker des Albums ist ein rein akustischer, Sky Full Of Treasures.
Ich wünsche den Jungs alles Gute für ihre Zukunft, bleibt am Ball und macht weiter, es lohnt sich auch für uns…..Volker

Einsortiert unter:Album Reviews, Southern Rock, Swamp, , , , , ,

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Unsere Facebookseite

Link zu unserem You Tube Kanal

Bluesrock Tegelen am 02.09. 2017

Brainstock Generator Party im Band-House Düsseldorf Reisholz am 09.09.17

Magnificent Music Festival am 06.+ 07.10. in Berlin und Jena

Light Town Blues Eindhoven 03.11.17

Helldorado – The Incredible Rock & Roll Freakshow Klokgebouw/Eindhoven 18.11.17

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: