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Hogjaw – If It Ain`t Broke….

Hogjaw - If It(co) Hogjaw spielen Southern Rock. Ihr Album „If It Ain’t Broke…“ explodiert nur so vor Southern Rock. Und das ist großartig. Denn die 4 gestandenen Kerle dieser Band zeigen eine Ehrlichkeit in ihrer Musik, die überzeugt: Die Platte – der vierte Release von Hogjaw – strotzt vor den einfach klassischen, schubvollen Riffings, die den Southern Rock auszeichnen. Trotzdem klingt „If It Ain’t Broke…“ nie wie eine Hommage, sondern wie eine eigene Erfindung.

Die ersten drei Songs der Platte zeigen direkt auf, was auf diesem Langspieler los ist. „One More Little One“ rock’n’rollt sich durch den Gehörgang direkt ins Ohr – nur mit dem Biss eines schönen Overdrives auf den Klampfen und dem derben Gesang. „Built My Prize“ und „Am I Wrong?“ peitschen einen nicht so auf die Tanzfläche, sind ruhiger, aber ungemein kraftvoll. Spätestens hier wippt der Kopf! Bei „Am I Wrong?“ wechselt das Mikrophon zum ersten Mal den Benutzer. Von rau und röhrig zu frech und kratzig. Beide Stimmen sind prägnant und gekonnt eingesetzt.

Mit „Shiny Brass“ geht das Album dann in die erste ruhigere Phase ein. Der Song startet ruhig, wird dann immer fordernder. Die leitende Melodie ist feingliedrig und mündet in einen Refrain, der an alte Black Sabbath-Sachen erinnert. Mit den dramatisch traurigen Strophenparts, der getragenen Melodie und dem brüllenden Gesang im Refrain erreichen Hogjaw hier eine Spitze.

Und dann wird es würzig mit „Cold Dead Fingers“. Der Song ist der härteste der Platte und geht am ehesten in den Heavy-Bereich. Das Riffing bleibt sehr traditionell, aber besonders der Mitbrüllfaktor steigt gewaltig.

Die zweite Hälfte des Albums startet mit einem Doppelsong. „The Wolf part I“ und „The Wolf part II“ bauen thematisch wie musikalisch aufeinander auf. Es wird wieder ruhiger und diesmal auch beherrschter, was aber keinesfalls bedeutet, das an Power gespart werden würde. Der zweite Part ist rein instrumental und startet mit einer Melodie auf dem Bass und effektbeladener Melodiegitarre.

Die letzte Salve der Platte kommt dann in Form „Devil’s Eyes“, „’83“ und „Beer Guzzlin‘ Merican“. Alle drei Songs nehmen nochmal kräftig Fahrt auf und zielen wieder tiefer in die Nackenmuskulatur. „Devil’s Eyes“ erinnert stark an den Plattenanfang in seiner Southern-typischen Einfach- und Klarheit. Die beiden letzten Songs geben der Band dann nochmal ein spielfreudigeres Gesicht. Insgesamt sind sie melodielastiger und fröhlicher, was das Album aber nicht verklärt oder den Gesamteindruck kippt.

„If It Ain’t Broke…“ ist ein Album wie aus einem Guss. Die Songauswahl ist gut gelungen – wie jeder einzelne Song auch. Der Sound klingt bewährt und jederzeit einsatzbereit. Und während Southern Rock heutzutage mehr eine Inspiration und ein Einfluss ist, spielen Hogjaw ihn inspiriert und klar. Das macht so richtig Spaß im Ohr!…..(Colin)

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