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T-Bear & The Dukes – Ice Machine

(vo) Schweden hat nicht nur in letzter Zeit immer wieder neuen und oft sehr aufregenden Retro Rock, sondern auch den Blues, Und wie. Mit Begeisterung erhöre und erfahre ich diese Tatsache auf dem neuen Werk des aus der schwedischen Provinz „Värmland“ stammenden Vierers mit Steuermann, „T-Bear & The Dukes“.
2004 gründete „Torbjörn Solberg alias T-Bear“ die Truppe, die damals noch zu acht agierte,  mit einem zweiten Gitarristen und einer Horn Section. „T-Bear & The Dukes Of Rhythm“ brachten zwei CDs unters Hörvolk, „Let The Sweet Talk Flow und Broadway Twist“.
Bei der diesem Jahr erschienenen dritten CD „Ice Machine“ verringerte Gitarrist und Sänger Torbjörn die Anzahl der Musiker, nur Bassist Jan Lillsäter ging aus der alten Formation mit rüber.
Hammond B3, Fender Rhodes und Wurlitzer Piano Großmeister Paul Wagnberg und Schlagzeuger Henrik Berg vervollständigen eine neue, verschworene Bluesgemeinde, die dem Genre des modernen elektrischen Blues alle Ehre macht, national und international.
Die Jungs haben eine große Palette an spannendem Blues in 11 Kompositionen gepackt, slow und fast, innig und sehr funky, soulig und shuffelnd.
Und auch mal mit texanischen Anleihen ala King und Vaughan, mitunter völlig elektrifiziert in fetzigem Chicago- oder Luther Allison Style.
Alles mit viel Herz und Seele und in bestechender Qualität.
Neun Stücke sind aus der Solbergschen Scholle herausgewachsen, je ein Song stammt aus den Federn der Herren „Dixon (Let Me Love You Baby) und Vaughan (Ain`t Gone`n`Give Up On Love)“.
Das „Intro: To Be Continued….“ schleicht wunderbar slow und leichtgängig aus den Lautsprecherboxen, Saiten, Felle und Tasten werden in diesem Instrumental äußerst sanft gestreichelt, das ist der Blues!
Bei den beiden weiteren rein instrumentalen Titeln „Church Of Blues und Choke Dog“ hören wir, wie auch bei den restlichen Titeln, das Gitarre und/oder Hammond/Wurlitzer völlig gleichberechtigt die Dukes auf diesem Album sind, sei es durch Solieren, im Miteinander oder im Call & Response, „Paul und Torbjörn“, ihr könnt sehr feine Sachen machen.
Und da „T-Bear“ außerdem noch über eine sehr kräftige und ausdrucksstarke Stimme verfügt…..
Da wäre noch die Rhythmustruppe: Die ist über jeden Zweifel erhaben, „Henrik und Jan“, ihr haut den Groove perfekt unter die Kompositionen.
Über die gesamte Spielzeit von knapp 42 Minuten preisen und loben die Jungs den Blues, in allen Songs stimmen die Zutaten.
Diese Band möchte ich gerne mal live und in Farbe in einem Bluesclub meines Vertrauens erleben, Mitzappel- und Spaßfaktor sind garantiert….(Volker)

T-Bear & The Dukes

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