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7 “ Coogans Bluff, Molior Superum + Shivas Nat

Coogans Bluff_Cover1

molior superum

shiva nat 7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(vo) Aus Rostock, Göteborg und Kopenhagen stammen die drei Bands, die mit neuen, in Vinyl gepressten Songs für uns spielen und aufgeigen.
Coogans Bluff und Shivas Nat habe ich auf der Bühne „live und in Farbe“ erlebt und in sehr guter Erinnerung, bei Molior gab es ein Live-Vergnügen leider noch nicht.
Denn, Vergnügen und Spaß machen alle sechs Rillen, die für mich die Musikwelt bedeuten.
Drei Singles (so sprach man in meiner Jugend, die schon etliche Weilen her ist, heute nennen sie sich 7″), die mit Blues, Rock, Soul, Drive und Energie den manchmal schnöden Alltag schönrocken.

Coogans Bluff, der Bandname stammt etwas abgewandelt aus dem Fundus des Clint Eastwood Schaffens, spielen seit einiger Zeit völlig neben der Retro-, Stoner- und Psychedelic- und wasweißich Spur.
Und das macht sie so sympathisch herausragend.
Sie haben nicht nur ein Herz voller Soul, sondern sie können das auch noch hervorragend rüberbringen.
Der Yardbirds Soulbeat „Heart full of soul“ von ihrem letzten Album „Gettin`Dizzy“ findet auf dieser Single in deutscher Textversion statt und rockt mit dem Original immer in gleicher Höhe.
„She Gave Her Life For A Man“ auf der Rückseite ist ein treibender Rocker mit etlichen Blues- und Soulelementen, inklusive Gebläse, da tobt es auf der Tanzfläche im Musikclub deines Vertrauens.
Macht sehr, sehr viel Spaß. Kompliment.

Molior Superum mit „The Inconclusive Portrait Part 1 + Part 2“ schneiden da eine ganz andere Lichtung in der aktuellen Szene frei.
Schneidend und höllisch groovend wandeln sie auf den Spuren des heavygetränkten 70s Bluesrock.
Carl, Oscar, Lars und Jens, mit Hilfe ihres Kumpels Jokke von Brutus, einem Sänger und Biervernichter vor dem Herrn, spielen uns die Ärsche und Nackenmuskulatur in Wallung.
Was will der geneigte Freak mehr? Nix. Auf die Zwölf und ab geht die Post. Passt.

Shivas Nat, aus den Trümmern von Highway Child entstanden, beackern mit den Kompositionen auf dieser Single, „Lovebug und Gimme Your“, das Feld des 60s und Early 70s Garagenrock.
Bluesig, psychedelisch und laut.
Treibend, Kreischend, Tanzflächenfüllend.
Macht Joggen überflüssig.
Patrick, Morten, Björn und Gastvorwärtsschlägerin Maria treiben den Rock und den Blues aus der Garage.
MC 5, Pretty Things und Kinks verneigen sich und grüßen.

Die drei Singles sind erschienen bei H42 Records, einem sehr rührigen Label in Hamburg, Musik von Freaks für Freaks. Skol….(Volker)

 

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Februar 2015
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