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Hogjaw – Rise To The Mountains

Cover(vo) Der fünfte Streich des Quartetts aus Arizona, mit einem neuen Leadgitarristen, bluest, brodelt, häutet, qualmt und rockt dem Genre „Southern-Rock“ wieder mal neues Leben ein.
Hogjaw sind live und in Farbe eine Macht, aber auch auf Vinyl und digital klingen ihre Kompositionen wie aus einem Guß.
Und die neuen Aufnahmen enthalten, soviel vorweg, keinerlei Füllmaterial, zehn Sorten Musik zum Wohlfühlen und Feiern.
Die vier bisher erschienen Hogjaw Editionen strotzen vor Spielfreude, Selbstvertrauen und Rock, daran hat sich auch beim fünften Angriff auf die Ohren nichts geändert.
Man nehme nur das titelgebende Stück: Viele Ideen zu einem Song der Extraklasse zusammengespielt: Fetziger Rock wechselt sich ab mit einer extrem guten, Southern-Rock typischen, flirrenden Slideeinlage. Weiblicher Backgroundgesang, die sowieso zum Alleinstellungsmerkmal gewordene Stimme von Rhythmusgitarrist Jonboat Jones, feine und grobe Leadgitarreneinlagen des „neuen“ im Quartett, Jimmy Rose, und druckvolles Unterfüttern des Songs durch die Groovefraktion Kwall/Drums und Elvis D an den dicken Saiten.
Elvis, Jonboat und Kwall kennen und schätzen sich seit ihren Highschool Zeiten.
Sie gründeten die Band 2006 zusammen mit Kreg, der leider aus gesundheitlichen Gründen 2014 die Band verließ und durch Jimmy Rose, wie man so hören kann, sehr adäquat ersetzt wurde.
Lagerfeuer-Blues-artiger Beginn des nächsten Fetzers mit Namen „Leavin Out The Backside“, der sich dann zu einer veritablen Feuersbrunst entwickelt, mit einer jaulenden (in keinster Weise negativ gemeint) Gitarreneinlage Jimmys und dann zum Fade-out deinen Nacken aufschüttelt.
Reminiszenzen an eine Molly Hatchet Großtat verursacht „Over Before You Know It“, die aber im Fall Hogjaw keinesfalls mit dem Disaster flirtet.
„Where Have You Gone“ brilliert mit spannenden Doppel-Leads, „I Will Remain“ verursacht Gänsehautattacken. Hier wird eine Southern-Ballade auf höchstem Niveau kredenzt, die sicherlich in der Southern-Gemeinde zu Freudentänzen führt: mitheulen, sich wohlfühlen und feiern.
„Fire, Fuel & Air“ swampt uns durch die Sümpfe und wirbelt das Muddy Water gehörig auf.
Zum sehr guten Schluß überraschen uns die Jungs mit einer eindrucksvollen Leistung in Sachen akustischer Rock, mit schon fast Klassischer Gitarre, Pedal-Steel, zurückgenommenem Gesang……Chapeau und tiefe Verneigung meinerseits.
Ich freue mich schon auf die Tour der Jungs im Herbst, wenn sie auch wieder in einer der Rockmusikstätten meines Vertrauens in der Nähe aufgeigen.
Sehr freundliche, nette und kommunikative Musiker, die auf der Bühne und auch auf Konserve alles geben…..(Volker)

Hogjaw Webseite

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