rockblog.bluesspot

musikalisches schreibkollektiv

Clan – Witchcraft

Artwork Clan(ch) Ich muss zugeben, dieses unabhängige britische Stoner/Doom-Rock-Trio hat mich überrascht. „Clan“ mit ihren Debütalbum, dazu ein Bandnahme wie von Hexerei erschaffen, siehe Coverdesign.
Nein, dann doch nicht. Die Eröffnungsnummer „No Fairytale“ mit dem verzerrt bluesigen Intro erinnert an einige Eröffnungs Riffs von Tony Iommi. Es ist sehr aufregend, wie die zweite Gitarre Schicht um Schicht dazu kommt. Der Song selbst beschäftigt sich mit dem Leben, Ungerechtigkeit und Nihilismus auf eine sehr interessante Art und Weise.
Die erhebende Melodie kontrastiert mit den Texten: „Alles Leben ist mit Leiden verbunden / Du bist ein kosmischer Fleck nichts weiter / Schnappen sie auf, was sie haben möchten / So können sie es in das Grab mitnehmen“.
Erster Eindruck: diese Jungs wissen was sie sagen.
„Leave It Be“, ein mit Bass und Drums angetriebener Track über den Konflikt zwischen Liebe zu einer Person und Liebe seiner persönlichen Leidenschaft. Träume sind alles was ich habe!
Die Bandleute machen einen guten Job, die Chöre verschmelzen miteinander. Matt Pearce Vocals sind großartig. Er singt mit Leidenschaft und keinesfalls in Selbstüberschätzung.
„The Aging Wizard“ klingt wie eine nihilistische Ode an Black Sabbath`s „The Wizard“, dieser Track zeigt die Stoner-Psych-Einflüsse der Band. Wohl eine der bemerkenswertesten Songs auf dem Album. Der Zauberer ist müde vom Schlachten und dem Krieg, sein Glaube an die Magie ging verloren, zollte den Tribut auf seine Einsamkeit, doch der Krieg den er kämpft steht vor der Tür.
Matt Pearce gießt seinen Gesang auf das Herz des Hexers.
Die Schlussnummer mit dem Namen des Albums, „The Death of Witchcraft“, ist auf jeden Fall ein Juwel. Es vermittelt das Gefühl der Schließung, textlich und melodisch.
Hier liegt das Verdienst der Band, es zeigt den Weitblick bei der Erschaffung dieses Werks. Während des gesamten Albums erweisen sich „Clan“ als eine sehr dynamische und professionelle Band.
Retro schwere Magie neu zu interpretieren und dass mit viel Fortune.
Die gesamte Produktion ist gut durchdacht, hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck von Professionalität.
Es gibt nicht viele Wiederholungen der Riffs und Melodien in den Songs. Die bluesigen Soli und die große rhythmische Arbeit von Bass und Drums sind ein Pluspunkt der Band.
Man kann den Einfluss von Black Sabbath erkennen, und das ist wunderbar, wie sie das in ihre Songs einfließen lassen.
Aber doch mit der markanten Stimme sie selbst sind. Die Substanz der Band ist groß. Ich genoss dieses Album, ein gutes Debüt-Alben in diesem Jahr.
Komplett aufgenommen im eigenen Studio. Es erschien vorab bereits im August 2014 als Download auf Bandcamp, jetzt endlich als etwas Handfestes bei Kozmik Artifactz…. (Charly)

Erscheint am 27. November 2015 via Kozmik Artifactz als Vinyl – 166 x black marbled white (numbered MAILORDER version)  – 150 x black Vinyl und als CD.
Line-up:

Matt Pearce- Guitar/Vocals
Matt Rabong- Bass Guitar
Ben Giller- Drums

Clan-Band

 

 

 

 

Tracklist::

01 – No Fairytale (6:09)
02 – Vultures (6:13)
03 – First Step (4:19)
04 – Leave It Be (4:05)
05 – War Paint (4:00)
06 – Life To Death (5:17)
07 – The Aging Wizard (7:57)
08 – The Death Of Witchcraft (4:14)

https://clan.bandcamp.com/

Clan-LP

Einsortiert unter:Album Reviews, Rock, ,

November 2015
M D M D F S S
« Okt   Dez »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  

Unsere Facebookseite

Link zu unserem You Tube Kanal

Fuzzfest Wien am 24. + 25.11.17

Heavy On Sunday – Leeuwarden, 26.11.17

Ten Years After im Metropool/Hengelo 08.12.17

Freak Valley X-Mas Fest im Vortex/Siegen am 09.12.17

Diese Artikel werden gerade gelesen:

%d Bloggern gefällt das: