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Neuerscheinungen, die uns im Februar 2016 aufgefallen sind.

Februar-2016(ch+to) Eine bunte Mischung Psychedelic, Doom, Stoner, Space, Fuzz, Blues oder Rock aus Holland, Russland, Griechenland, Österreich, Schweden, England, Australien bis hin zu den USA. Alle diese Bands sind leider nur selten oder auch gar nicht in Presse, Funk und Fernsehen zu finden, aber dafür gibt es ja unseren Blog. Keine Spur von Mainstream, Plattheit, Einfallslosigkeit oder Playback, einfach nur gute Musik.

Birth of Joy

Birth Of Joy – Get Well

Birth of Joy kommen aus den Niederlanden und sind inspiriert von Bands wie MC5 und The Doors. Für die drei Reisenden im Dienste des Rock, wird es sicher wieder ein ereignisreiches Jahr werden.
Noch ist nicht sicher, ob Sie Ihren Rekord von 172 Shows (2014) brechen. Man traut den Jungs aber ganz sicher zu, das Sie es mit der Veröffentlichung von ‘Get Well‘ schaffen.
Das neue Album ‘Get Well‘ setzt dort an, wo der Vorgänger ‘Prisoner‘ endete. Die Band hat sich nun leicht von den typischen Sounds des Rock ’n‘ Roll der 60er und 70er entfernt. Vielleicht mehr als je zuvor. Ihre Musik wird nun neben bluesigem Stoner und Rock auch von progressiven Elementen beeinflusst.
Generell scheint bei Fronter Kevin Stunnenberg das klassische Szenario des singenden Gitarristen vorzuliegen. Der Drummer Bob Hogenels könnte Keith Moons Sohn sein und der Orgelmeister Gertjan Gutman, der sein Instrument zum Glühen bringt, ist Ray Manzareks Geist. Ein wahrhaftiges Sex, Drugs & Rock’n’Roll-Gewitter!

Erschien am 26. Februar 2016 via Long Branch Records auf Vinyl und CD.

Line-up:
Kevin Stunnenberg – Vocals, Guitar
Gertjan Gutman – Orgel, Bass
Bob Hogenels – Drums

Tracklist:
01 – Blisters (3:28)
02 – Meet Me At The Bottom (4:10)
03 – Choose Sides (3:33)
04 – Numb (6:07)
05 – Midnight Cruise (4:42)
06 – Carabiner (3:01)
07 – Those Who Are Awake (4:16)
08 – You Get Me Howling (3:31)
09 – Get Well (8:06)
10 – Hands Down (4:26)

Birth Of Joy – Bandcamp

 


 

Cosmic Letdown

Cosmic Letdown – In the Caves

Die Band, gegründet 2012, kommt aus Cheboksary an der Wolga. Ihr Debütalbum „Venera“ erhielt positive Bewertungen und schmeichelnde Vergleiche zur Syd Barrett-Ära Pink Floyds, The Black Angels, The Warlocks, Spacemen 3, The Asteroid # 4 usw. Doch all diese können in Vergessenheit geraten.
Dieser Sound hier ist im Gegensatz zum Debüt Album, das eine Zusammenstellung von alten Songs war, absolut anders. Es ist sowohl ein Live-Experiment als auch ein Konzeptalbum der anderen Art. Es zeigt eine andere Seite von Cosmic Letdown, näher an dem was die Band Live vorführt.
Es ist eine Art roher Fuzz mit höhlenartiger Atmosphäre. Eine Kette von hypnotischen Sequenzen malt den jenseitig kosmischen Raumklang mit schöner Sitar, komplementärer Tanpura, geisterhaften Stimmen und unglaublich verzerrten Gitarren. Eine Welle von Reverb und surrealen Geräuschen bilden den einzigartigen Sound. Reinhören!

Das Album erschien am 15. Februar 2016 via Sound Effect Records auf Vinyl: 100 clear, 200 black, Tape und CD.

Line-up:
Artyom – Sitar, Guitar, Vocal
Tosha – Drums
Roma – Bass
Riff – Percussion, Guitar
Fran – Tanpura, Synths, Art

Tracklist:
01 – In the Caves 1 (5:59)
02 – Terrestrial (13:26)
03 – Under Space (7:39)
04 – Outer Space [6:22)
05 – In the Caves 2 (9:03)

Cosmic Letdown – Bandcamp

 


 

De Wolff

DeWolff – Roux-Ga-Roux

Das neue Album der Niederländer zeigt ein perfektes Zusammenspiel aus tollen Riffs und fettem Groove. Dabei schütteln sie die Ideen lässig und cool aus dem Handgelenk. Es ist wie Leon Russell meets Deep Purple, es ist wie The Black Keys meets Allman Brothers und doch ist es etwas ganz eigenes. Es ist DeWolff!
Es sind Musiker in den Zwanzigern, die bereit sind der Welt den ganz großen Southern Electric Gospel zu zeigen. Unverkennbar erinnert die Hammond-Orgel in Robins Spielweise an Jon Lord (Deep Purple), Pablos Gitarrenspiel an Angus Young oder Joe Satriani und Lukas Schlagwerk ist so variabel und dynamisch, dass man kaum Vergleiche findet. Das Trio aus Geleen kann bereits auf fünf Alben zurückblicken und lässt sich von dem, was besagte Bands in späteren Phasen ihrer Karriere so verzapft haben, kein Stück beeindrucken. Es beamt den Hörer unverhofft zurück in die späten Sechziger sowie die frühen Siebziger.
Das knapp einminütige Intro macht schon in diesen wenigen Sekunden ziemlich eindrucksvoll klar, was folgen wird: breitester Blues-Rock mit geschmeidigen psychedelischen Einschlag. Und wenn die Herren mit dem nachfolgenden Song „Black Cat Woman“ die obligatorische Hammondorgel dramatisch ertönen lassen, dann bekommen die Ohren besten Akustikbesuch. Was DeWolff hier abliefert ist wirklich Klasse!

Erschien am 12. Februar 2016 via Electrosaurus Records als Doppel-Vinyl und CD.

Line-up:
Pablo van de Poel – Vocals/Guitar
Robin Piso – Bass/Keyboard
Luka van de Poel – Drums

Tracklist:
01 – Roux-Ga-Roux (4:15)
02 – Black Cat Woman (4:17)
03 – Sugar Moon (4:17)
04 – Baby`s Got A Temper (5:10)
05 – What`s The Measure Of A Man (2:33)
06 – Easy Money (6:49)
07 – Lucid (4:24)
08 – Stick It To The Man (4:14)
09 – Tired Of Loving You (5:41)
10 – Love Dimension (0:15)
11 – Toux-Da-Loux (2:30)

DeWolff – Bandcamp

 


 

Gin Lady

Gin Lady – Call The Nation

Gin Lady aus Schweden präsentieren lupenreinen 70er-Jahre-Rock und dieser gewisse Retrorock-Zug fährt diverse, bestehende Stationen an. Gin Lady begeben sich nicht direkt auf eine musikalische Jungfernfahrt, denn hier sind drei der ehemaligen Black Bonzo Musiker mit im Abteil. Mit neuem Namen und Songs im Gepäck befahren Sie eigentlich dieselben Schienen wie unter alter Flagge.
‘Call the Nation‘ strotzt mit Querverweisen auf klassischen Hardrock zwischen Purple und Black Crows. Das Ganze wird mit bluesiger Note serviert. Dazu gehören ausgedehnte Solos bei „Mexico Avenue“ genauso wie unterschwelliges Kokettieren mit dem Besten des Glam der Siebziger „Ain’t No Uze“. Gin Ladys “ Heavy Burden“ ist quasi das „Easy Livin“, bevor „Down Memory Lane“ und später „I Can’t Change“ mit Boogie-Rhythmus und begleitendem Klatschen, die eigentlichen Hommagen an „T. Rex“ darstellen.
Gin Lady vereinen die Spielkultur alter Orgelrock-Bands (gerne auch Lucifer’s Friend) mit einer zeitgemäßen Herangehensweise. Bezüglich des Songwritings setzten Sie somit noch mehr Ohrwurmcharakter in Ihre Songs als die verblichenen Black Bonzo.

Das Album erschien am 5. Januar 2016 via Kozmik-Artifactz als limitiertes Vinyl mit 150  Red/Yellow marbled, 200 Red, 150 Black und CD.

Line-up:
Magnus Kärnebro – Vocals
Joakim Karlsson – Electric guitar and vocals
Anthon Johansson – Bass and vocals
Fredrik Normark – Drums

Tracklist:
01 – Ain’t No Use (6:52)
02 – Call the Nation (5:18)
03 – Country Landslide (3:12)
04 – Down Memory Lane (4:28)
05 – Heavy Burden (4:40)
06 – I Can’t Change (3:26)
07 – I`m Coming Home (4:25)
08 – Mexico Avenue (3:20)

Gin Lady – Bandcamp

 


 

Haikai No Ku

Haikai No Ku – Temporary Infinity

‘Temporary Infinity‘ ist das genaue Gegenteil von Space. Während einige Künstler die Jenseitigkeit im Kosmos musikalisch erforschen, ergründen ‘Haikai No Ku‘ die Tiefe der Erde. Wo andere in Sphären steigen, will dieses Geistesprodukt psychedelisch dystopische Visionen heraufbeschwören. Das Album ist so dicht und verdreht, aber vor allem ist es verdammt gut!
Die Band wurde in der Vergangenheit als „Blues zum Zählen der Todesopfer“ bezeichnet. Ohrenzerstörender Psych, beeinflusst von japanischen Bands wie MAINLINER oder LES RALLIZES DENUDES sowie schmetternde Drums und Bass legen das Fundament für feurige Gitarrenattacken, die Kratzspuren in den Ohren der Zuhörer hinterlassen. Erwartet Trauermärsche, Noisegewitter, Astralebenen und eine Supergroup aus Mike Vest (BONG, BLOWN OUT, 11PARANOIAS), Jerome Smith (FEMALE BORSTAL) und Sam Booth (FOOOT HAIR).
‘Haikai No Ku‘ spielen den verbissensten, zerstörtesten Blues Psych, der uns seit langer Zeit an die Ohren gedrungen ist. Die Songs beginnen als lockere Jams, um sich später zu hirnschmelzender Psychedelia aufzutürmen.

Erschien am 25. Januar 2016 via Box Records als Vinyl mit Download Card zu 300 Stück.

Line-up:
Mike Vest – Guitar
Jerome Smith – Bass
Sam Booth – Drums

Tracklist:
01 – Saltes Of Humane Dust (09:56)
02 – Temple Factory (06:58)
03 – Blind Summit (02:40)
04 – In Garden Of Sunken Eclipse (09:42)
05 – Sea Of Blood (04:12)

Haikai No Ku – Bandcamp

 


 

Instant Boner

Instant Boner – Outburst

Diese Psych-Stoner Band kommt aus Thessaloniki. Sie veröffentlichten ihr Debütalbum im Jahr 2014, jetzt folgt der Aufbruch nach oben. Die Anwesenheit eines Saxophons in der Stoner Welt ist selten, passt aber zu dieser Formation und deren Songs recht gut.
Im Titel „The Messiah“ erscheint das Saxophon geschmeidig in die Grundstimmung eingebettet. Das schwere Riff zusammen mit der Mike Patton Stimme von Kostas folgt. Die Saxophon Retreats tauchen erst wieder auf, wenn es auch wirklich darauf ankommt, in kleinen aber entscheidenden Dosierungen. Und ehrlich, ich hätte mir nie vorstellen können. das ein Saxophon im Stonersound diese Stimmung erschaffen kann. Aber hier funktioniert es perfekt. Ebenso in „Outburst“, die Saxophonklänge bauen das Solo auf den Punkt genau auf. In „Falling Stars“ hört man einen Klavierakkord, wie eine Spotify Anzeige, die aus dem Nichts aufgetaucht. Der Rest des Songs ist ein schönes Bindeglied zwischen Tuber und Pink Floyd.
Apropos schön: Tom Waits wäre sehr stolz auf den nächsten Song „Lady Sin“. Der schwere Stoner in Verbindung mit dem Blues im ersten Abschnitt, der sich dann zum Chaos entwickelt. Zum Abschluss wäre hier auch Jimi Hendrix von dieser „Foxy Lady“ Version aus seinem Debüt-Album sehr angetan. Diese Vorstellung könnte auch Jazz- und Bluesfans gefallen. Sehr hörenswert!

Erschien am 21. Januar 2016 via Shellac Recordings auf Vinyl und CD.

Line-up:
Daty – Guitar
Jonny – Bass
Kostas – Vocals
Orestis – Saxophon
Paris – Guitar
Vaggelis – Drums

Tracklist:
01 – The Messiah (5:44)
02 – Outburst (3:50)
03 – Failing Stars (8:37)
04 – Lady Sin (5:20)
05 – Foxy Lady (5:00) (Jimi Hendrix Cover)

Instant Boner – Bandcamp

 


 

Kanoi

Kanoi – Blue Sky, Sunshine

Benjamin Kantschieder (Spitzname Kanoi) aus dem Wiener Musik-Untergrund kommt mit seiner neuesten EP „Blue Sky, Sunshine“ aus den Tiefen des blauen Orbits daher. Dieser Multi-Instrumentalist (ebenfalls für die Grafik seiner Alben verantwortlich) serviert bereits seit sechs Jahren abwechslungsreichen, auf Spacerock basierenden Sound, mit immenser Kraft.
Es sind zwanzig Minuten konstantes Schweben im herrlich sonnigen Astralhimmel. Seine Gitarre, elegant im Delirium mit Psych-Riffs verpackt, spielt dabei die tragende Rolle. Der zweite Kontext kommt vom Synthesizer mit seiner Dynamik und magischen Atmosphäre. Benjamin spielt wieder seine wunderbar Hendrix gestylten Gitarrenläufe. Diese EP ist ein starkes Anschnuppern auf das kommende neue Album, das in diesem Jahr noch erscheinen soll.

Erschien am 14. Februar 2016 als Download auf Bandcamp.

Line-up:
Benjamin Kantschieder (Vocals, All Instruments, Artwork, Production)
gelegentliche Mithilfe von Markus Huber (Drums) und Stephan Pranter (Bass)

Tracklist:
01 – On And On And On (6:33)
02 – Mountains Of The Sun (6:23)
03 – Countryside Loop (3:42)
04 – Countryside Mantra (3:19)

Kanoi – Bandcamp

 


 

Salems Bend

Salem’s Bend – Salem’s Bend

Salem`s Bend aus Los Angeles sind eine Band mit einer Reihe von Einflüssen, die sich wie eine ehrwürdige Liste liest. Black Sabbath, Judas Priest, Led Zeppelin, Toad, Iron Maiden, Thin Lizzy, Deep Purple, Heart, AC/DC, Pentagram, Thundermug, Diamond Head, Kadavar, Graveyard, Uncle Acid and the Deadbeats, Elder. Aber so einfach macht es sich diese Retro-Band nicht. Eine Vielzahl von anderen musikalischen Zutaten sind in diesen Mix eingekocht.
„Belshazzar“ eröffnet mit einem Knall und ist ein pulsierender Rocksong, der das Blut in Bewegung bringt. Mit einem Fingerzeig zu Led Zeppelin ist „Queen of the Desert“ eine Mischung aus Tempi samt Vocals in einen traumhaften Bass-Groove und treibender Gitarre. „Silverstruck“ ist die einzige Instrumentalnummer auf dem Album und zeigt einmal mehr Salems Bends hervorragende Musikalität auf. „Losing Sleep“ präsentiert High-Tempo Metal Riffs und großen Harmonien. „Sun and Mist“ ist eine berauschende Mischung von Funk/Psych Nut. Der glatte Gesang und die Drums erinnern an Dave Grohl mit den Them Crooked Vultures.
Fans von Queens Of The Stone Age werden „Mammoth Caravan“ lieben, während „A Tipp of Salem“ das Album zu einem spektakulären Finish bringt. Ein Blues-Rock der sich plötzlich zur Meisterklasse bis hin zum Schwermetall verwandelt.
Es ist keine Übertreibung wenn ich meine, das diese Scheibe eines der besten Debütalben in letzter Zeit ist. Salem`s Bend verdient ein breiteres Publikum, das Sie mit Ihrem Sound begeistern.

Erschien am 23. Dezember 2015 via Burt Records als CD und Kassette.

Line-up:
Felix Shapiro- Drums,
Bobby Parker- Guitar and Vocals,
Donny Doom- Bass

Tracklist:
01 – Balshazzar (4:17)
02 – Queen of the Desert (4:15)
03 – Silverstruck (4:17)
04 – Losing Sleep (2:53)
05 – Sun and Mist (5:16)
06 – Mammoth Caravan (5:25)
07 – A Tip of Salem (6:05)

Salem’s Bend – Bandcamp

 


 

Sendelica

Sendelica – I`ll Walk With The Stars For You

Die neueste Werk von Sendelica besteht aus fünf Tracks, in einer variierenden Formation um den Kern von Pete Bingham (Gitarre) und Glenda Pescado (Bass) sowie einigen Gästen. Das Set eröffnet mit der schweren Psych-Blues-Rock Nummer „Black Widow Mann“, die knackige Gitarre wird unterstützt durch die Rhythmusgruppe mit potenter Hammond von Roger Morgan und der Elektronik von Sealand. Twink singt und lässt die Sterne tanzen. Lee Relfe mit seinem verführerischen Saxophon steuert die üppige Begleitung bei.
Sendelica kommt nun total aufgedreht mit einem Spacerock Jamming daher. Im elf Minuten Stück „Moscow Bunker Blues“ ist das Saxophon in jazziger Laune, während der Bass eine tragende Rolle spielt. Der Gitarrensound hält alles zusammen. Im nächsten Song taucht eine weitere bezaubernde Gitarrennote auf und wird mit der Flöte von Nik Turner in Fleetwood Macs „Albatross“ unterstützt. Die Jungs zelebrieren den Geist der frühen Macs. Ihre Abrundung mit dem fast sechzehn Minuten spacigen jazz-ambient „I Once Fed Peter Green`s Pet Albatross“ zeigt diesen meditativen Flug der Albatrosse. Das Album ist eine schöne Ansammlung großer Kombinationen mit schwerer und sanfter Anmutung.

Erschien am 7. Januar 2016 via Vincebus als Blue und Black-Vinyl mit je 250 Stück und CD.

Line-up:
Pete Bingham – Guitars / Samples
Glenda Pescado – Bass
Twink – Vocals
Paul Williams – Bass
Jack Jackson – Drums
Geoff Chase – Drums
Vasily v. Bartov – Drums
Lord Seland – Theremin / Electronics
Roger Morgan – Purple Spin Hammond
Nik Turner – Flöte
Lee Relfe – Sax
Virginia Tate – Organ

Tracklist:
01 – Black Widow Man (4:23)
02 – Moscow Bunker Blues (11:12)
03 – Albatross (4:23)
04 – I Once Fed Peter Green’s Pet Albatross (15:39)
05 – Dance Stars Dance (5:14)

Sendelica – Bandcamp

 


 

Surly Gates

Surly Gates – Lay Low

Dieses Austin Ensemble liefert herrliche Harmonien und jangle Akkorde, mit einer bittersüßen Lieblichkeit. Sie lassen die Geister vom endlosen Sommer aus vergangenen Tagen wieder aufleben. Austin hat ein stolzes psychedelisches Erbe. Das Ganze geht zurück bis Mitte der 60er Jahre zu den legendären Bands wie ‘The 13th Floor Elevators‘, ‘Golden Dawn‘ und den lächerlich fabelhaften ‘Bubble Puppy‘.
Sie mischen den alten Garage-Rock mit der modernen psychedelischen Bewegung. Auch ‘Crosby, Stills, Nash & Young‘ und ‘Ten Years After‘ Referenzen, die im Sound erscheinen, sind dabei kein Fehler. Ein gewisser Hauch von Lo-Fi-Ästhetik treibt mit schwülem Dunst durch den mürrischen Hallraum des Bandsounds. Über den Tracks schwebt allseits der Rauch von hunderten Zigaretten, der lethargisch und anheimelnd aus den Lautsprechern quillt.

Erschien am 7. Februar 2016 auf Vinyl und Download.

Line-up:
Rusty Boyer – Guitar & Vocals
Jonathan Lennartz – Guitar & Vocals
David Leland Horton – Drums & Vocals
Marshall Owen – Bass & Vocals
James Webber – Drums & Vocals

Tracklist:
01 – Pisces (4:11)
02 – People (4:48)
03 – Lay Low (3:54)
04 – Proud Indian (3:43)
05 – Growl (3:39)
06 – Under Your Tongue (4:32)
07 – Shivaratri (4:16)
08 – Wicked Lover (5:53)
09 – Catatonia (3:51)

Surly Gates – Bandcamp

 


 

The Reverb Conspiracy_Vol3

The Reverb Conspiracy – Volume III

Diese Zusammenstellung versammelt wieder einige der besten Acts aus der Underground Szene des gesamten Kontinents. Die fünfzehn Bands, die auf Vol. 3 zu hören sind – darunter GOAT, MUGSTAR, THE OSCILLATION, NEW CANDYS oder CAMERA – stehen allgemein für die beindruckende Spannweite und Qualität. Während alle sicherlich auf irgendeine Art und Weise von Psychedelia zehren, fokussiert sich jede einzelne Band auf Ihre ganz eigenen Elemente aus Blues, Folk, Rock’n’Roll, Stoner, Kraut Rock, Electronica, Noise, Ambient und mehr.
Mit dabei ist der GOAT Song ,Hide From The Sun“ als Remix von Anton Newcombe (BRIAN JONESTOWN MASSACRE). Zum dritten Mal stammt das Cover aus der Feder des isländischen Künstlers Nonni Dead, dem Bandmitglied von DEAD SKELETONS. Insgesamt ist Volume 3 die pure Definition von abwechslungsreichem Hörgenuss und sollte in keiner wichtigen Sammlung fehlen!

Erschien am 27. Februar 2016 via Fuzz Club als Doppel-Vinyl, 1200 Kopien weiß. Handnummeriertes Klappcover, inklusive Download Card.

Tracklist/Line-up:
01 – No Place To Go – The Oscillation
02 – Moon – Holy Science
03 – You Now – Deathcrush
04 – Suddenlines – The History Of Colour TV
05 – You Drive Me Insane – Singapore Sling
06 – Meltdown Corp. – New Candys
08 – Green Like An Alien – Undisco Kidd
09 – Ausland – Camera
10 – Side Effects – Future
11 – Hollow Ox – Mugstar
12 – Tungsten – One Unique Signal
13 – Hide From The Sun (Anton Newcombe Remix) – Goat
14 – Away From The Water – Lola Colt
15 – As We’ve Been As One – Francois Sky Featuring Jeff Levits

The Reverb Conspiracy – Bandcamp

 


 

This is Nowhere

This Is Nowhere – Music To Relapse

Hier kommt das neue Album der Griechen aus Ihrem Paralleluniversum hypnotischer Klänge. Die Anbeter der Effektpedale sonnen sich dabei ganz klar im Glanz der astralen Schallwellen. Schwermütige Riffouts im Hawkwindship treffen zusätzlich auf die Abstraktionen von Bardo Pond und die Rockfeedbacks von Spaceman 3. Die Welt dreht sich, das Nirvana ist nahe.
Hier wird ein zeitloser universeller Traum im infernalischen Strudel des Bewußtseins geschaffen. Drones und Rhythmen sind am Anschlag. Die gemurmelten Traumbotschaften gehen auf neurale Zeitreise. Das ist verschlungenster Gitarrenpsych an der Grenze zum elementar verzerrenden Spacesound. Einfach wunderbar!

Erschien am 16. Dezember 2015 via Nasoni Records als Clear-Vinyl mit Download-Card und CD zu 300 Stück.

Line-up:
Manuel Pov – Vocals/Guitar
J. Runt – Guitar
The Veteran – Bass
Captian Tzek – Drums

Tracklist:
01 – Fake it (4:15)
02 – Burn The Line (4:17)
03 – Thiefall (4:52)
04 – A Five Year Illusion (5:10)
05 – Everything (2:33)
06 – Lies (6:27)

This Is Nowhere – Bandcamp

(charly + tom)

Einsortiert unter:Album Reviews, Blues, Heavy, Jam, Newcomer, Psychedelic, Rock, Space, Stoner, Vinyl, , , , , , , , , , , ,

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