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Banquet – Jupiter Rose

BANQUET-Jupiter-Rose-black-LP(ch) Aus dem schon immer für seinen rauchgeschwängerten Rock-Vibe berüchtigten San Francisco stammen „Banquet“. Es gibt es eine große Portion Fuzz im Sound und einfach extrem spielfreudigen Heavy Rock im warmen 70er Sound auf die Ohren. Sie haben genau diesen leichten Wahnsinn und die Unbekümmertheit. Doch zwischen all dem Gitarrengeflimmer gibt es auch immer wieder ruhige Passagen, sie spielen nicht alles im Volldampfmodus. Auf „Jupiter Rose“ sind sieben Songs, so abwechslungsreich und dynamisch gestaltet, das sie den Hörer packen und herumwirbeln. Gleich der Opener „Mastermind“ führt mich in die Gefilde von Black Sabbath und Deep Purple, Blue Cheer und ähnlichen Dampframmen der Rockgeschichte.
Gut, es sind Zutaten der guten alten Zeit, die Eigenständigkeit der Band bleibt aber erhalten. Es geht ins Blut, wozu auch der knallige Schlagzeugsound beiträgt.
Doug Stuckey’s griffiges, zugleich von intensiver Leidenschaft geprägtes Organ vervollständigt den positiven Eindruck.
„Sword of Damocles“ kommt so richtig schön knackig und mit Schmackes. Dann wieder mit schleppender Trägheit schält sich der ungemein rebellischer Fuzz Gitarrenrock in angenehme Groovedynamik.
„Run to you“ und „Set me free“: die zwei Songs zählen zu den angehenden Klassikern des Albums, sie sind rassig gehalten und kommen sofort auf den Punkt. Da gibt es keine unnötigen Spielereien oder zu lange Soli, es sind leidenschaftliche Stoner, rauchgeschwängert und zentnerfett.
„Burning Bridges“ kommt ruhig daher, um im gleichen Atemzug wieder heftig zuzubeissen. Das variable Gitarrenspiel passt hervorragend zu den Gesangslinien, dem grandiosen Bass-Spiel und dem Wahnsinns-Drumming. Die Saitenfraktion scheint hier hoch hinaus zu wollen mit dem Soundwall.
„Touching The Grave“ ist abwechslungsreich im treibenden Drumming, mit hirnrindenfräsenden Riffs. Hier jagt ein Killer-Riff das andere, liefern sich Bass, Drums und Gitarre unzählige Duelle. Der Wirbelsturm lässt nach und wird zum angenehmen Desert-Rock und rauscht in die Atmosphäre einer dunklen, verrauchten Bar.
„Jupiter Rose“ als Abschlusstrack haut alles in Grund und Boden. Die Gitarren braten ultrafett aus den Lautsprechern, die Drums sind wuchtig genug, um der Stereoanlage zu zeigen, wo’s lang geht. Der Gesang ist fetzig und gefährlich, jeder Elch wäre dankbar, ein solches Stimmorgan zu besitzen, denn dann hätten die Jäger nichts mehr zu lachen. Es wird gerockt was das Zeugs hält, aber immer mit Sinn, obwohl die Pedale am Anschlag liegen. Dieser Song packt die Seele deftig beim Schopf.
Die vier Rocker aus Kalifornien mischen die Rock n`Roll Szene gewaltig auf. „Jupiter Rose““ ist ein imposantes Erstlingswerk….(charly)

Das Album erschien am 26. Februar 2016 via Heavy Psych Records als Color und Black Vinyl und auf CD.

Line-up:

Doug Stuckey Guitars / Vocals
Brandon Chester Guitars
Eric „Don Cheeto“ Kang Bass
Damon Lockaby Drums

Banquet-Band

 

 

 

 

Tracklist:

01 – Mastermind (4:02)
02 – Sword of Damocles (4:20)
03 – Run To You (3:32)
04 – Set Me Free (4:39)
05 – Burning Bridges (6:24)
06 – Touching The Grave (4:45)
07 – Jupiter Rose (5:11)

https://banquetsf.bandcamp.com/album/jupiter-rose

Einsortiert unter:Album Reviews, Heavy, Psychedelic, Rock, Stoner, Vinyl, ,

März 2016
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