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Love Machine – Circles

Artwork_LM_Circles_Front(vo) Diese Band, eine Gemeinschaft aus Düsseldorfer und Kölner Musikern, findet sich nun schon zum zweiten Mal, im Gegensatz zu sehr vielen anderen Gebieten der beiden Rheinanliegergemeinden (u.a. Bier, Fußball, Karneval oder Politik) zusammen, gute Rock Musik verbindet. Gemeinsam schaffen die fünf Jungs ein vielschichtiges Klanggebilde, das dermaßen viele Stile und Styles mischt und integriert, das du dich beim Lesen des „Waschzettels“ fragst: „Wie soll das denn funktionieren“? Die Antwort: Bestens! Diese Vielseitigkeit, in Mehrheit Ethno/Kraut/Prog/Space/Westcoast und World Musik ist in unseren Landen und eben deshalb auf deutschen Plattentellern und in CD Playern sicherlich rar gesät, leider, aber Love Machine (Felix, Hendrik, Marcel, Noel und Thibaut) besitzen dazu alle Gaben und das Können, diesen Zustand zu beenden. Mir fallen im Moment nur die Schweden „Valley“ ein, die ein ähnliches Gemisch zünden und betreiben.
Schon das Eingangsstück versetzt mich in Verzückung: du wirst mit schön fließenden und flirrenden Gitarrenläufen verzaubert, mit Karibischen, Afrikanischen, Düsseldorfer und Kölner Anleihen, tiefem Fastsprechgesang und dezentem Groove, herrlich.
Der nächste Klangcocktail, „Maze“, besticht auch wieder mit dezentem Groove, wobei zum Schluß hin auch deftigharte Gitarrentöne das Wirrwarr aufarbeiten.
Die folgenden knapp 7 Minuten gehören der „Rotation Of Earth Und Love“, mit interessantem Text und einer großen Spacerock Note angereichert.
Die Albumtitelgebende Komposition führt uns, auch in knapp 7 Minuten, wieder zurück auf die Erde und in den rockmusikalischen Bereich des Folk- und Westcoastrocks, wobei das Grooveduo Noel und Thibeau gut anheizt, die Gitarren sehr schön antreiben.
Wechseln wir mal wieder das Genre und kommen beim „Starship Traffic“ zum Psychedelischen Teil des Albums, wobei in diesem Stück Synthytöne die Töne angeben und Marcels Stimme, wie auch in den anderen Tracks, diesen theatralischen Touch besitzt, der durch die oft tiefgelegte Stimmlage noch Unterstützung erfährt.
In „Gravity“ hören wir wieder eine Bereicherung ihres wie oben doch noch nicht vollständig beschriebenen Sounds, der Song hat zu Anfang einen leichten Southernrocktouch und wird zwischendurch durch Organ und Synthesizer zum Himmelsstürmer, auch die Gitarre punktet beim Solo stark mit den vorhandenen und den wichtigen, weggelassenen Frickeltönen.
Zum sehr guten Schluß des mir vorliegenden Silberlings führt zu Anfang das Saxophon Regie, bevor die fünf Jungs danach mit fast in allen oben aufgeführten Stilen und Styles und mit allen Instrumentarium ihre Tonmarken setzen, selbst eine für mich kurze Reminiszenz an Nik Turner`s Hawkwindsche Saxophonarbeit fällt wohltönend ins Gehör, mit knapp elf Minuten Musik das längste Stück dieses rundrum gelungenen Albums….(volker)

Erscheint als CD und LP am 22.04. 16 bei Tonzonen Records

Das Love Machine Personal:

Marcel Rösche,
Vocals, Percussion
Hendrik Siems,
Guitars, Backing Vocals
Felix Wursthorn
Guitars, Synthesizers, Backing Vocals
Thibaut Sanli
Bass
Noel Lardon
Drums, Percussion, Organ, Saxophon, Backing Vocals

Love Machine

Tonzonen Records

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