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Henrik Freischlader Trio – Openness

Openness(vo) Bis auf die Musik alles neu: Henrik ist zurück mit neuen Musikern und seinem neuen Album „Openness“. Das aktuelle Grooveduo besteht aus Carl-Michael Grabinger hinterm Schlagzeug und Alex Grube am Bass. Die beiden unterstützen und stützen den Sound auf ihre und beste Weise und der alleinige Songschreiber Henrik füllt nun wieder, wie auch wie zu Anfang seiner Karriere ohne Tastenmann, mit seinen Saiten und seiner Stimme die neuen Songs. Das sind zwölf an der Zahl, „Openness“ ist auch sein zwölftes Album seit dem Debut „The Blues“ im Jahr 2006.

Flott und rockig tönt der Einstieg los: der Titelsong „Openness“ strotzt vor Power, und wie steht es so schön geschrieben im Text: „Good You Came Back-I Am Going With You-And I`m Overdue-To Be Back On Track“ Dem ist nix hinzuzufügen, ein knackiger Losgehrocker, sicherlich auch live `ne Macht.
Bluestime gibt es natürlich auch: der „Early Morning Blues“ schnullert erst mal sehr schön laid back durch die Boxen, bevor Henrik im Mittelteil mal kurz und knackig die Saitenpeitschen knallen lässt, das kann er, dafür liebt ihn das Bluesrockvolk.
Genauso wie für „High Expectations“, einem Slowbluesrocker erster Güte, Henriks Stimme klingt hier einen Zacken rauer und verkratzter, der Groove pumpt und die Saiten feuern Salven.
„Lord Have Mercy“ besticht durch flottes Tempo, Slide und satten Groove, ein Bluesrocker, der sicherlich von verschiedenen und leider schon viel zu früh verschiedenen und nun „dort oben“ weilenden Bluesrockgitarristen mit sehr viel Wohlwollen angehört wird, ein Livekracher, garantiert. Aus dem Text: „Lord Have Mercy On My Restless Soul“.
Etwas langsamer im Tempo, aber nichtsdestotrotz druckvoll, fetzig und energetisch, „Business Straight“ arbeitet sich durch das“ Bluesrockgenre im fettesten Sinne…..und ältere und neuere Nackenwirbelsäulen müssen da mit (bang your head), ob gewollt oder nicht.
Sogar ein Bluesrocker in Reggae Tempo passte auf`s Album: „Nobody Else To Blame“.
Die beiden Balladen „Never Really Left You“ und „Senses“ sind gute Hausmannskost und „Techno“ führt uns nicht in eine zugedröhnte Zappelbude, sondern verfährt nach dem Motto: ein Riff jagt das nächste und in der sonst rein englischen Freischladerschen Bluessprache fällt in diesem Song das Wort „Schadenfreude“.
Den Abschluß des Silberlings bildet ein Lagerfeuerkompatibler Song: „His Love“ besticht akustisch, mit dezentem Schlagwerk.
Das Trio startet morgen (12.04.) mit diesem guten Album im Gepäck eine siebentägige Tour. Ich wünsche gutes Gelingen, volle Häuser und allen Beteiligten viel Spaß: Let it Bluesrock…..(volker)

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