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Miss Lava – Sonic Debris

MissLava-cover(ch) Wenn wir über „Miss Lava“ aus Portugal berichten, dann ist die Rede von einer reifen Band, die sich seit mehr als einem Jahrzehnt in Umlauf befindet, und die Bühnen mit großen Bands wie Queens of the Stone Age, Metallica, Mastodon, Slash & Friends, Ufomammut, Greenleaf, WASP, Kyuss Lives!, Fu Manchu, Entombed, Meshuggah und Truckfighters teilten.

 

Ihre Alben sind immer mit Wüsten-Klängen durchnässt, mit Stoner-Gitarren und viel Sinn für Groove (würde selbst Josh Homme Stolz werden lassen). Flammende Soli und seismische Drums bestimmen das neue Album, sowie der neue kosmische Sinn. Wie eine schnell fahrende Harley Davidson in der kalifornischen Wüste mit Raumschiff-Unterstützung.

Ein weiteres Merkmal sind die Chöre, die mit voller Kehle singen. Beim Vergleich von „Sonic Debris“ zu älteren Alben ist dies weitaus vielfältiger und experimenteller. Z.B. „In The Arms Of The Freaks“, dieser Song ist mit ihrer eigenen Freak-Show beschäftigt. Sie kämpfen gegen die eigenen Dämonen in einer zerstörerischen Reise.

Tracks wie „Another Beast Is Born“ und „The Silent Ghost of Doom“ (besonders bedrohliche Einführung, die mit Doom Metal daherkommt) verstärken das Thema wie oben berichtet. „At The End of The Light“ ist auch ein gutes Beispiel dafür wie die Band das Thema „der inneren Dämonen“ durch ihre Vermittlung in finstersten Gitarrensätzen zeigt, aber auch die Exzentrik des Space-Rock bringt.

Songs wie „I`m The Asteroid“ oder „Planet Darkness“ überschwemmen die Phantasie des Hörers. Zurückkommend auf die objektive Analyse des Albums. In der Instrumentalität gibt es Momente, in denen der Hörer mit der Entscheidung konfrontiert wird, einfach auf die Musik einzugehen oder den musikalischen Orgasmus zu genießen.

Musikalisch erreicht die Band ihre Spitzen mit energischen Solos in Songs wie „Pilgrims Of Decay“ und „Symptomatic“. Aber der Höhepunkt des Albums kommt im Song „Fangs of Venom“, der vor allem eine schleichende Einführung mit Stoner-Doom hat. Die volle Nutzung der Klänge in jeder Note, der Körper wird geschüttelt. Ein Refrain der im Ohr ist, wie das Sahnehäubchen auf dem Kuchen, verfeinert mit einem Gitarrensolo.

„Sonic Debris“ ist ein Album mit viel Qualität, Technik, Vielfalt und Arbeit im Studio. „Miss Lava“ hat den portugiesischen Stoner ganz klar verbessert…… (Charly)

Das Album erschien am 6. Mail 2016 via Small Stone Records als Blue-Vinyl mit Download Code. Sowie als CD.

Line-up:
Johnny Lee – Vocals
K. Raffah – Guitars,
J. Garcia – Drums,
Ricardo Ferreira – Bass

MissLava-Band

Tracklist:
01 – Another Beast Is Born (5:58)
02 – The Silent Ghost Of Doom (4:10)
03 – I`m The Asteroid (7:13)
04 – In A Sonic Fire We Shall Burn (2:55)
05 – At The End of The Light (5:00)
06 – In The Arms Of The Freaks (3:54)
07 – Symptomatic (4:03)
08 – Fangs of Venom (6:15)
09 – Pilgrims Of Decay (5:16)
10 – Planet Darkness (5:15)

Miss Lava – Bandcamp

MissLava-LP

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