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Warren Haynes And The Ashes & Dust Band am 16.07.16 in Köln

warren_haynes_plakat_final_07_2016_koeln(rbbs) Nicht nur die Kölner Lichter brachten am späten Abend Himmel, Rhein und Gäste aus nah und fern ins Leuchten, sondern auch Warren Haynes und seine Ashes & Dust Band. Was die sechs Mannen im Laufe des gut 170!!minütigen Konzerts für uns Besucher in der Kantine in Köln Longerich freisetzten war aus dem vollen Licht geschöpft, besaß jede Menge Feeling und Seele und führte uns zum wiederholten Male vor Augen und Ohren, wie großartig Rockmusik sein kann.

9143 Sterling Matt Warren Royal Jeff Ross Kopie

Warren Haynes haben wir mit einer unserer Leib- und Magenbands, Gov`t Mule, ja schon oft live erlebt, in diesem Fall wollten wir uns auch mal eine „andere“ Seite seines musikalischen Schaffens anhören, die mit Folk, Americana und Countryanleihen. Das war zu Anfang des Konzerts etwas gewöhnungsbedürftig, obwohl vom Vinyl her ja schon bekannt, aber im weiteren Verlauf des Abends freundeten wir uns immer mehr mit diesem Sound an, zumal seine Mitstreiter auf der Bühne ihrem Saitenmeister immer auf gleicher Höhe begegneten, ihn begleiteten, mit ihm brillierten, ihn trugen, begeisternd und voller Freude und Esprit. Man merkte den Spaß, der da auf der Bühne herrschte und Warren war wohl selten so aufgeräumt und oft lächelnd zu erleben.

9272 Warren Kopie

Um kurz nach 20 Uhr begann der Reigen mit „Is It Me Or You, Patchwork und Tough Mama“, dieses entstammt der Feder Bob Dylans, drei sehr entspannte Songs, bei denen die Band zeigte, was sie alles so draufhat und dem Meister an der Gibson ging die Seele auf und er war voll drin:

9170 Warren Kopie

Das Little Feat Cover „Skin It Back“, der Mule und Allman Klassiker „Soulshine“ (in einer schier unfassbaren Version) und weitere Perlen perlten in die sehr gut gefüllte Kantine, bei vielen Besuchern perlten auch die Perlen von der Stirne heiß, es war warm, schwül und sehr angenehm. „Coal Tattoo“ funktionierte auf großartigste Weise durch die völlige Hingabe der Band, in diesem Fall besonders durch das Saitenduo Warren und Ross Holmes mit seiner Violine, der zusammen mit seinen Jungs Matt Manefee und Royal Masat ansonsten das Trio „Chessboxer“ bildet. Gejamt wurde auch, und das nicht zu kanpp, mit dem Beatles Song „Lucy In The Sky With Diamonds“. Der Phil Lesh und Warren Song „Spots Of Time“ beendete den ersten Teil des begeisternd gefeierten Sets und zur ersten Zugabe, lauthals herbeigeklatscht und abgefeiert, erschien „Jessica“. Was soll man dazu schreiben. Wir geniessen einfach diesen Song nochmal in unseren Synapsen und: es kriecht so ein gewisses Grinsen in die Backen und angenehmes Haareaufstellen im Nacken. Apropos Backen: die strapazierte der großartige Harmonikaner Chris Kramer aus Marl bei der letzten Zugabe „Two Of A Kind“ bis zur Zerreißprobe.

Die Musiker neben und hinter Warren Haynes: Jeff Sipe (drums) und Sterling Masat (guitars, banjo, mandolin). und außerdem Matt Manefee (banjo, mandolin), Royal Masat (bass, upright bass) und Ross Holmes (violin), die zusammen die Band Chessboxer bilden. Als Gast bei der zweiten Zugabe „Two Of A Kind“: „Crazy“ Chris Kramer (harp).

Wir bedanken uns bei den Musikern, dem Publikum, dem Kantinenpersonal und natürlich bei Sebastian von fkpscorpio für die Akkreditierung….(rbbs)

9214 Jeff drums Kopie9293 Sterling Kopie

 

 

 

 

 

 

 

 

9223 Matt Banjo Kopie9197 Royal Bass Kopie9229 Ross Geige Kopie

 

 

 

 

 

 

 

 

9266 Chris Kramer Kopie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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