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Brown Acid – The Third Trip

brownacid34000-1(vo) Die ersten beiden Trips in die 60ies und 70ies waren schon sehr haarig und, beim dritten Trip wird`s irgendwie noch haariger, eingeschworen bei den Bärten der Freaks und den Patschuli Zonen auf hippiesken Mädelshäuten. Was haben Lance Barresi von Permanent Records und Daniel Hall von RidingEasy Records da wieder ausgegraben: ein 11-teiliges Fressen für bunte Ohren und Sinne, die tief in den Untergrund horchen möchten.

Mich begeistert, das ich nun auch im dritten Teil wieder Bands höre, von denen ich bisher keinen blassen Musikschimmer hatte, einzige Ausnahme war auf dem First Trip „Josefus“, beim Second Trip herrschte bei mir totale Ebbe bei den Namen der beteiligten Bands. Rar, rarer, am rarsten. Rarrrrrr. Gut so! Vorweg: Mister Barresi und Mister Hall, sie haben die ehrenvolle Aufgabe weitere Uvo`s auszugraben und bei den Presswerken zu ordern, damit sie auf den Slipmate Tellern dieser Welt landen können.
Los gehts mit Grand Theft und ihrem „Scream“, der Sänger schreit in hohem Diskant wie am Spieß, es wird gerockt wie im Rausch und in der Musikgarage fällt das Werkzeug von den Wänden, was für ein Ballermann zu Beginn. Chook mit ihren „kalten Füßen“ sägen frühen Metal in die Rille, hier sägt aber nichts an den Nerven des Hörers, sondern die sägenden Gitarren powern den Song in die Hörgänge, der Sprechgesang tüpfelt da dann noch die Punktzahl nach oben. Die Lindholm Brothers sind heavy, fast and loud, kerniger und treibender Sound.
Diehard brechen die Herzen des geneigten Freaks mit „Heartbreak“, knapp drei Minuten treibender, melodischer Hardrock und Blown Free mit „The Wizard“ fuzzen und schreien und brettern und zaubern Heavyrock in die Rotation des Plattenspielers.
Die Laufzeit der „Time Machine“ von Factory überflügelt mit 6:03 die Laufzeiten aller anderen Songs, Gesang klingt manchmal wie von Chappo (Roger Chapman), musikalisch würde ich das am Anfang mit den „alten“ Fleetwood Mac und im späteren Verlauf an Black Sabbath und UFO anlehnen, geiler, voranmarschierender Hardrocker, herausragend.
Inside Experience`s „Be On My Way“ hat einen starken Einschlag Richtung Daltrey, Entwistle, Moon, Townshend & Co während Cold Swett klingen wie die Brüder im Geiste einiger Südstaatenrocker, flottes Zeug.
Elliott Black beackern mit ihrem „Highway Song“ die Felder des Heavy, leichten Prog, und, auch ein ein bissel Folk ala „Songs From The Wood“ von Jethro Tull ist im Rucksack, wieder so ein flotter Feger.
First State Bank bestechen mich mit einer kreischenden Gitarre, die auch ein bißchen in den Southernrock brettert, „Before You Leave“ besitzt auch noch das gewisse Etwas mit feinem Harmoniegesang, prächtig.
Zum sehr guten Schluß der LP, die ab 11.11. bei RidingEasy Records oder beim Plattenhändler deines Vertrauens erhältlich ist, ballert im Fade-out ein Dampfzug auf letzter Rille ducrh die Boxen deines Vertrauens, Flash Beverage halten „The Train“ auf Kurs, ein Sound, wie ihn auch Motörhead zelebrierten…..(volker)

Tracklist:

01. Grand Theft „Scream (It’s Eating Me Alive)“
02. Chook „Cold Feet“
03. Lindholm Brothers „No Time For Last Goodbyes“
04. Diehard „Heartbreak“
05. Blown Free „The Wizard“
06. Factory „Time Machine“
07. Inside Experience „Be On My Way“
08. Cold Swett „Quit Your Foolin'“
09. Elliott Black „Highway Song“
10. First State Bank „Before You Leave“
11. Flash Beverage „The Train“

Einige Songs der Scheibe auf youtube:

 

 

 

 

 

 

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