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Plainride – Return of the Jackalope

plainride(KiS) Mein Einstieg 2014 in das Thema Stoner Rock. Auf der Suche nach guter Musik in Deutschland von einem belgischen Freund empfohlen. Und, zur Überraschung – auch noch aus Köln. Return of the Jackalope ist der erste Output, aufgenommen in Polen 2015, Vintage Records. Erschienen als CD und Tape bei Beerfuzz Records (Eigenes Projekt), Vinyl in Planung via Ripple Music: CD / Vinyl / Digital Februar 2017. Neues Album wird´s nächstes Jahr auch geben, yeeha, keep on rollin´ !
newplainWohlgemerkt, die Band ist erst seit 2013 aktiv, aktuelle Besetzung:
Schlagzeuger: neu dabei Flo Schlenker,
Max Rebel – Vocals/Guitar, Fabe van Fuzz – Guitar, Leo Lionthatch – Bass.
Schubladen sagen: Kickass Stoner Rock ’n‘ Roll.
Cover: The Magic Rabbit Ride. Eine Phantastisch verspielte Reise durch Arizona. Wir starten diese mit:
1. Challenger ’69 (natürlich) einer meiner Lieblinge….ich mag einfach diese herrliche Diskrepanz zwischen Badboygrowl Stimme (was für ein riesiger tattoowierter Kerl ist das wohl?) und dem jungen schlacksig-schüchternen Kerl der auf der Bühne ein Schauspiel darbietet. Ein Knaller!
2. Salt River beginnt erstmal wie eine Stoner-Fingerübung, beinhaltet aber eher tragischen Familienkonflikt. Öliger Schweiss klebt an den Saiten.
3. (The tale of) Private John Colter The Cowboy´s Killer Story.
4. Return of the Jackalope es knarzt sehr schön, absolut tanzbar mit wiegenden Hüften. Bluesig, mit Instrumental-Drift am Ende.
5. Dog hier mal mehr Gesang mit Röhre im Wechsel, beinahe psychedelischer Gitarreneinsatz.
6. (The beards upon) Mt. Rushmore rollt etwas ruhiger. Spiel mir das Lied vom Tod – Mundharmonika peppt den Hintergrund auf. Für mich harmonikat die Überleitung zum nächsten Hit:
7. Vengeance klingt nach einer sehr süßen Rache. Sexy.
8. The News nächster Hit! Eines meiner Lieblingsstücke zum Haareschütteln und die Schuhe bewegen. Genialer Part vom Schlagzeug über Gitarre zum Refrain.
9. Black Wolves was auf die Fresse gefällig? Creepy, man flieht durch düstere, kalte Wälder, Mutters warmes Herdfeuer- weit entfernt… lauft, lauft!!
10. The Grailknights mit 9:20 min. der beinahe längste Song auf der Scheibe. Der Bass treibt voran, Rythmenwechsel immer zur rechten Zeit um nicht in zu eintöniges Kopfnicken zu verfallen. Verspielte, beinahe sanfte Instrumental – Sause zum durchatmen und Kräftesammeln für den fulminanten Abschluss des Songs.
11. Beermachine perfekt für die Kneipe deines Vertrauens. Kipp rein das Zeug und tanze als würde dich niemand sehen. Basic und exotisch in einem mit Violine. Beigesteuert von Kölns
satanischstem Geiger Benni Landmann.
12. Devil at your heels: so, jetzt noch mal alles aktivieren, ein flotter Ton wird vorgegeben, liebe Stoner, Nackentraining! Hoher Feuchtigkeitsfaktor.
13. Warpdrive 15:16 min zum Abschluss, damit der Abschied nicht so schwer fällt. Noch mal angeschnallt um durch alle Höhen und Tiefen zu fliegen. Auch zum meditativen Zwischendurch-Entspannen geeignet. Und zurück zum Anfang.
Die Scheibe für Einsteiger absolut geeignet, aber Vorsicht: kann Stoner-Abhängigkeit erzeugen.
Sexinessfaktor: mein erstes Mal. (losing my virginity).(kirsten)

plainridealwirnochjungwaren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plainride mit der Autorin: Fundstück aus dem Archiv!

http://plainri.de/store/

und zum booken gerne unter jackalope@plainri.de melden!

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