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Electric Belt – El blues de los pollos sin cabeza

a3609292261_10(vo) Aus Jaén, der Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Andalusien, stammen die Bluesrocker Electric Belt, die sich im nächsten Monat aufmachen die Bühnen einiger Musik Clubs in Deutschland zu stürmen: u.a. den Dreikönigskeller in Frankfurt/Main am 08.02., Vortex in Siegen am 09.02., Hühnermanhattan in Halle/Saale am 10.02. und am Tag danach den Lion City Pub in Magdeburg. Bluesrocker, Freaks, Rocker, guckt euch das Quartett an, es lohnt sich, soviel sei vorab verraten….

Es gab und gibt ja in Spanien etliches an guter Musik, auch in Sachen Blues. Und durch meine Internet Bluesradiotätigkeit in der Vergangenheit kenn ich da auch einige sehr gute Bands wie die Vargas-, Tonky- oder Caledonia Blues Band, aber Electric Belt war mir bis vor knapp einer Woche nicht bekannt. Eine Freundin bei den Rock Freaks machte mich auf diese Band aufmerksam, Dank an Ellen für den Tip. Sie erzählte mir auch das die Jungs im Februar unterwegs sind und sie würde mir diese ihre schon im Juli 2014 erschienene CD sehr an`s Herz legen….
Aufgeschlossen wird die CD auf keinen Fall kopflos (El blues de los pollos sin cabeza – The blues of the headless chickens), sondern mit einem tief in`s Bluesfleisch schneidenden Sliderocker, der mit mächtig suggestiver und kaum zu übertönender Predigerstimme vorgetragen wird, das gibt in Farbe und Live beim Hörer und Seher einen Wackeldackelnacken, garantiert.
Beim „Electric Belt“ wird dem Classic Rock Tür und Tor geöffnet: der Groove groovt, die Gitarre jault und kreischt und Javyer lässt das Zäpfchen ganz hinten im Rachenraum am Anschlag vibrieren….
Außerdem variiert er auch sein ganz und gar nicht samtenes „Stimmchen“, zu hören im dritten Track, bei dem auch wieder die Slide sehr schön glidet.
Sehr gut gefällt mir auch „Bite The Hand“, ein Song der schwer durch den Southern Rock swampt, Slide und Stimme kriechen durch tiefsten MuddyBlues und der Groove groovt.
Auf gleicher Wellenlänge schwimmt „The Swollen Goat“ mit dem Vorgänger mit bevor mit „Diggin`The Hole“ Javyer wieder seine ziemlich überragende Predigerstimme erhebt, und auch Sebas mal wieder viele Register der Slidegitarrenbearbeitung zieht, ein düsterer und wüster Bluesrocker im Midtempobereich.
Alle Register zieht Sebas beim zehnminütigen Slideritt „La leyenda del pollocoño“, meine Fresse was zieht der Junge da vom Leder, das ist gelinde geschrieben höchstes Niveau: Dieser meiner These würde sicherlich und berechtigt auch der Meister der Slidegitarre zustimmen, Mister Sonny Landreth.
Da Abwechslung auf dieser CD kein Fremdwort bleibt wagen wir ein sehr flottes Tänzchen im SlidegewitterBoogie „The Headless Chicken`s Dance“ und begeben uns, siehe Abwechslung, anschließend in den Voodoo Cult, einem schwer schleppenden Blues: zauberhaft, düster, kultig, mit schwer ausbrechendem Gitarrenkönnen, rockig, jazzig, bluesig, treibend, hard, Stimmungsgeladen, im ständigen Laut/Leise Modus, was für ein geiler Song, KIWIHAUT!
Und zum zigsten Mal die Auszeichnung „eine der abwechslungsreichsten CDs im Genre“ für den Schlußtrack, bei dem die Jungs swingen und shuffeln das es eine wiederholte Freude ist dem Vierer aus der Mitte Spaniens zu lauschen….(volker)

Javyer: Vocals
Sebas: Guitar
Miguel: Drums
Vicente: Bass

1. Brown cat, grey dog 04:33
2. Electric belt  02:52
3. The rooster that crows at midnight 04:44
4. Bite the hand 04:04
5. The swollen goat 03:08
6. Diggin‘ that hole 04:50
7. La leyenda del pollocoño 10:09
8. The headless chickens‘ dance 03:36
9. Beyond the voodoo cult 09:19
10. Mike the chicken (can’t sing no more)

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